{"id":64087,"date":"2024-01-31T19:07:50","date_gmt":"2024-01-31T18:07:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=64087"},"modified":"2024-01-31T19:07:52","modified_gmt":"2024-01-31T18:07:52","slug":"taylor-mccall-mellow-war-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/01\/31\/taylor-mccall-mellow-war-cd-review\/","title":{"rendered":"Taylor McCall \u2013 Mellow War \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/cover-Taylor-McCall-Mellow-War-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-64088\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/cover-Taylor-McCall-Mellow-War-300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/cover-Taylor-McCall-Mellow-War-300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Knapp drei Jahre nach seinem Album-Deb\u00fct \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/09\/21\/taylor-mccall-black-powder-soul-cd-review\/\">Black Powder Soul<\/a>\u201d legt Taylor McCall nun \u201eMellow War\u201c nach. Auf dem neuen Werk verschreibt sich McCall konsequent dem Americana. Man mag bedauern, dass er die rockigen T\u00f6ne, die auf seinem ersten Longplayer zu h\u00f6ren waren, aktuell nicht weiter verfolgt. Allerdings gewinnt \u201eMellow War\u201c demgegen\u00fcber an Homogenit\u00e4t. Das Konzeptalbum wird Kritiker begeistern.<\/p>\n<p>Eine pr\u00e4gende Rolle in McCalls Biographie spielte sein Gro\u00dfvater, der ihn letztlich auch zur Musik brachte. Bereits auf \u201eBlack Powder Soul\u201c verewigte McCall seinen Vorfahren und dessen Stimme bei \u201eOld Ship Of Zion\u201c. Ein Foto seines Gro\u00dfvaters als jungen G. I. in Vietnam ziert das Cover der neuen Scheibe. Der Titelsong, der nach dem kurzen Intro \u201eSinking Sand\u201c, den Longplayer er\u00f6ffnet, ist ihm gewidmet. Das Video zeigt historisches Filmmaterial aus dem Krieg. Nach Aussage McCalls h\u00e4tten die einzelnen Beitr\u00e4ge des Albums aus der Feldpost stammen k\u00f6nnen. So gedenkt McCall mit \u201eRest On Easy\u201c einem verstorbenen Freund. Die zwei St\u00fccke sind w\u00fcrdige Reminiszenzen, die neben der ruhigen, dezent instrumentalisierten Ballade \u201eRolling Stoned Again\u201c zu den herausragenden Tracks geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die angeraute und leicht kratzige Stimme von McCall kommt bei \u201eTide Of Love\u201c besonders zur Geltung. Der Backgroundgesang gibt dem Track eine gosplige Note. Diese schwang bereits gelegentlich auf seinem Erstling mit und bei \u201eStar Of The Morning\u201c sowie \u201eAngel Falling Down\u201c greift er sie erneut auf. Wie bei mehreren St\u00fccken liegt der Schwerpunkt der Begleitung auch beim letztgenannten Beitrag auf der akustischen Gitarre. Hier mischt sich zudem ein wimmender Slide mit hinein.<\/p>\n<p>Opulenter und mit synthetischen Effekten angereichert ist \u201eHard To Love You\u201c. Der Sound erinnert stellenweise an das letzte Werk von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Justin+Townes+Earle\">Justin Townes Earle<\/a> \u201eThe Saint Of Lost Causes\u201c. \u00c4hnliche, am Blues orientierte Elemente finden sich auch auf \u201eWiskey Costs Less\u201c, bei dem Keys eine tragende Rolle spielen. Reduzierter geht es das folkige \u201eI Want You Still\u201c an, bei dem McCall ebenso wir bei dem lockereren, die sechs Minuten-Marke knackenden \u201eBorn Again\u201c auf mehrstimmigen Gesang setzt. Eine Kombination von sanften Streichern und akustischer Gitarre bietet \u201eYou To Blame\u201c schlie\u00dflich als Abgesang des Albums.<\/p>\n<p>Auch wenn die erste H\u00e4lfte des Longplayers die st\u00e4rksten St\u00fccke verzeichnet, bleibt die Qualit\u00e4t des Songwritings durchg\u00e4ngig hoch. Die Variationen im Sound f\u00fchren nicht zu einem Bruch, sodass von einem konzeptionell geschlossenen und stimmigen Werk gesprochen werden kann. Vor allem im hinteren Teil finden sich zwar kaum Tracks, bei denen der Griff zur Repeat-Taste spontan erfolgt, die Songs wachsen jedoch mit der Anzahl der Durchl\u00e4ufe. McCall setzt auf Tiefe, die zu erforschen ihre Zeit braucht.<\/p>\n<p>Am zweiten Album beweist sich ein Musiker \u2013 so sagt man. Taylor McCall meistert die Herausforderung. \u201eMellow War\u201c zeigt ihn als ernstzunehmenden Songwriter, der das Potential hat, einer der ganz Gro\u00dfen am Firmament zu werden.<\/p>\n<p><strong>Black Powder Soul Music \u2013 Thirty Tigers\/Membran (2024)<br>\nStil: Americana<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br>\n01. Sinking Sand<br>\n02. Mellow War<br>\n03. Rest On Easy<br>\n04. Tide Of Love<br>\n05. Rolling Stoned Again<br>\n06. Whiskey Costs Less<br>\n07. Star Of The Morning<br>\n08. Angel Falling Down<br>\n09. Hard To Love You<br>\n10. I Want You Still<br>\n11. Born Again<br>\n12. You To Blame<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.taylormccall.com\/ \">Taylor McCall<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Taylor.McCall.Music\/\">Taylor McCall bei Facebook<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.thirtytigers.com\/\">Thirty Tigers<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Knapp drei Jahre nach seinem Album-Deb\u00fct \u201eBlack Powder Soul\u201d legt Taylor McCall nun \u201eMellow War\u201c nach. Auf dem neuen Werk verschreibt sich McCall konsequent dem Americana. Man mag bedauern, dass er die rockigen T\u00f6ne, die auf seinem ersten Longplayer zu h\u00f6ren waren, aktuell nicht weiter verfolgt. 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