{"id":63446,"date":"2023-12-05T21:04:37","date_gmt":"2023-12-05T20:04:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=63446"},"modified":"2023-12-05T21:24:55","modified_gmt":"2023-12-05T20:24:55","slug":"molly-hatchet-support-losing-gravity-03-12-2023-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/12\/05\/molly-hatchet-support-losing-gravity-03-12-2023-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Molly Hatchet &#8211; Support: Losing Gravity &#8211; 03.12.2023, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/MH_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-63492\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/MH_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/MH_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/MH_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Wenn eine der fr\u00fcher meist verehrtesten Southern Rock-Bands&nbsp; nach Jahren hier bei uns im Westen und dann auch noch in einem unserer Stammclubs gastiert, ist es nat\u00fcrlich selbst an einem Sonntag Abend, wo danach montags in der Fr\u00fch der Wecker unbarmherzig zur anstehenden Arbeitswoche klingelt, Pflicht, mit unserem Magazin Pr\u00e4senz zu zeigen.<\/p>\n<p>Molly Hatchet hatte sich nach einigen eher m\u00e4\u00dfigen Auftritten in der Vergangenheit im Musiktheater Piano angesagt und es gab eine ausverkaufte H\u00fctte. Mittlerweile mit neuem S\u00e4nger, einem neuen Song (&#8222;Firing Line&#8220;) und einem folgenden Album (aufgenommen in den ber\u00fchmten Abbey Road Studios in London), gab es Grund genug, dem Gig optimistisch entgegen zu sehen.<\/p>\n<p>Apropos Wecker: Die Ank\u00fcndigung einer Vorband hatte meinem ersten Enthusiasmus erstmal einen D\u00e4mpfer verpasst, in der Regel verl\u00e4ngert das meistens nur den Abend und \u00e4u\u00dferst selten kommt was Lohnenswertes dabei rum. Aber halt, als die deutsche Truppe Losing Gravity mit ihrem texanischen (wie ich sp\u00e4ter erfuhr) S\u00e4nger Chase Wilborn (ich wunderte mich direkt \u00fcber einen so guten englischen Gesang von einem vermeintlich deutschen Fronter&#8230;) sch\u00f6n rockig loslegte, war ich sehr positiv \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Die jungen Burschen pr\u00e4sentierten mit u. a. &#8222;If You Ever Needed&#8220;, &#8222;Another Day&#8220;, Get Loose&#8220;, &#8222;Long Road&#8220; und &#8222;Foundations&#8220; St\u00fccke aus ihren beiden bisherigen Alben, die ein wenig in Richtung, von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bon+Jovi\">Bon Jovi<\/a> (Wilborns Stimme erinnerte mich stark an die von Jon Bon Jovi), Mr. Big, Bryan Adams, etc. gingen. Melodische Rock-Sachen, die einem ja auch als Southern-Fan nicht unbekannt sind. Das kam alles sehr selbstbewusst, erfrischend und sehr sympathisch r\u00fcber, es wurde mit dem Publikum interagiert, was dann am Ende auch insgesamt gut ankam und in viel Applaus \u00fcber die knapp 45 Minuten Spielzeit m\u00fcnzte. Ein guter Auftritt, ohne dass es einem nat\u00fcrlich den Boden unter den F\u00fc\u00dfen wegzog.<\/p>\n<p>Wie oben bereits erw\u00e4hnt, sah es so aus, als wenn Bobby Ingram die Wende zum Positiven wieder einl\u00e4uten w\u00fcrde, neuer S\u00e4nger, neues Single, neues Album mit neuen St\u00fccken, das klang doch erstmal alles gut. Allerdings deutete der Haus-und Hof-Tontechniker des Pianos schon vor dem Konzert an, dass Molly Hatchet wieder ihren eigenen Abmischer dabei h\u00e4tten und dass es sehr laut werden w\u00fcrde, mir schwante B\u00f6ses&#8230;<\/p>\n<p>Und in der Tat gab es wieder den gleichen \u00fcberlauten Soundbrei, dass es sogar selbst f\u00fcr mich ganz vorne, zun\u00e4chst schwierig war, die Songs zu identifizieren, da die Stimme von Parker Lee kaum durchdrang und die Pausenmusik scheinbar auch noch im Hintergrund mitlief und nicht eliminiert worden war. Die Keys von John Galvin waren so gut wie garnicht zu h\u00f6ren und wenn, dann nur bei zwei Intros (ohne, dass die Restinstrumente dabei waren). Ich hoffe f\u00fcr die zahlreichen Besucher, dass es nach hinten zumindest nicht ganz so schlimm war. Die gingen allerdings wieder recht gut mit.<\/p>\n<p>Es besserte sich dann erst etwas nach dem Schlagzeugsolo von Shawn Beamer, ab da kam der Gesang vom jungen Fronter Parker Lee, der allerdings sehr motiviert und \u00fcberdreht inmitten des Altherren-Ensemble wirkte, etwas besser durch. Fairer Weise muss man sagen, dass Bobby Ingram, der mich vor &#8222;Beatin&#8216; The Odds&#8220; per Handschlag begr\u00fc\u00dfte und sich f\u00fcr unser Kommen kurz bedankte, immer noch ein klasse Gitarrist ist und viele quirlige Soli abfeuerte, zum Teil auch die southern-typischen Twin-Elemente alleine simulierte.<\/p>\n<p>Zu den Highlights z\u00e4hlte sicherlich &#8222;Fall Of The Peacemakers&#8220;, das mit seiner Mahnung &#8222;Stop The Madness&#8220;, angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen auf der ganzen Welt, aktueller denn je wirkt. Zur Zugabe h\u00e4tte ich mir zwar die neue Single &#8222;Firing Line&#8220; gew\u00fcnscht (stand als Option auf der Setlist), es wurde dann aber die zweite, auch sicherlich nicht schlechte Variante mit &#8222;Flirtin&#8216; With Disaster&#8220; als Rausschmei\u00dfer gew\u00e4hlt.&nbsp;<\/p>\n<p>Eigentlich ist es ganz einfach: Mal f\u00fcr einen etwas leiseren und daf\u00fcr transparenteren Sound sorgen, und dann k\u00f6nnte bei Molly Hatchet mit der neuen Scheibe im R\u00fccken, vieles wieder in die richtige Richtung laufen.<\/p>\n<p>So begibt man sich am Ende &#8211; nochmal die eigens miterlebten grandiosen Gigs von Molly Hatchet in der Essener Grugahalle (1983 damals zusammen mit den Outlaws) und auch den \u00fcberragenden Auftritt 1996 auf der Lorelei (zusammen mit u. a. Nine Below Zero, The Band und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a>) unter Ingramscher Regentschaft Revue passieren lassend, angesichts der aktuellen Leistungen, dann doch wieder ein wenig wehm\u00fctig auf den Heimweg.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up Losing Gravity:<\/span><\/strong><br>Chase Wilborn&nbsp; (electric guitar, lead vocals)<br>Flo Hain&nbsp; (electric guitar, vocals)<br>Lucas Urner (keys)<br>Max Friedrich (drums, vocals)<br>Lars Palenzatis (bass, vocals)<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up Molly Hatchet:<\/span><\/strong><br>Bobby Ingram (electric guitar, vocals)<br>Parker Lee (lead vocals, harp)<br>John Galvin (keys, vocals)<br>Shawn Beamer (drums)<br>Tim Lindsey (bass, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mollyhatchet.com\">Molly Hatchet<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Official-Molly-Hatchet-815255768543314\/\">Molly Hatchet bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.losing-gravity.de\">Losing Gravity<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/LosingGravityOfficial\/\">Losing Gravity bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\/\">Musiktheater Piano, Dortmund<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn eine der fr\u00fcher meist verehrtesten Southern Rock-Bands&nbsp; nach Jahren hier bei uns im Westen und dann auch noch in einem unserer Stammclubs gastiert, ist es nat\u00fcrlich selbst an einem Sonntag Abend, wo danach montags in der Fr\u00fch der Wecker unbarmherzig zur anstehenden Arbeitswoche klingelt, Pflicht, mit unserem Magazin Pr\u00e4senz zu zeigen. 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