{"id":625,"date":"2015-12-14T09:10:00","date_gmt":"2015-12-14T08:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=625"},"modified":"2020-07-07T18:00:11","modified_gmt":"2020-07-07T16:00:11","slug":"thomas-rhett-it-goes-like-this-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/thomas-rhett-it-goes-like-this-cd-review\/","title":{"rendered":"Thomas Rhett &#8211; It Goes Like This &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/rhett_300.jpg\" alt=\"rhett_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-44036\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/rhett_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/rhett_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/rhett_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/rhett_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Prima Debut von Thomas Rhett, dem Sohn des in Nashville ungemein profilierten und etablierten Songwriters Rhett Akins (er sieht ihm \u00fcbrigens wie aus dem Geschicht geschnitten \u00e4hnlich), der in den Neunzigern selbst einige hervorragende Alben (wir erinnern uns z. B. gerne an sein starkes &#8222;Friday Night In Dixie&#8220;) mit dem ein oder anderen Hit ver\u00f6ffentlichte. Thomas macht seinem Vater alle Ehre. Er ist ein klasse S\u00e4nger und Songwriter. Er schrieb bereits parallel zu seiner eigenen Karriere Lieder wie &#8222;1994&#8220; f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jason+Aldean\">Jason Aldean<\/a>, &#8222;Parking Lot Party&#8220; f\u00fcr <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lee+Brice\">Lee Brice<\/a><\/span> oder &#8222;Round Here&#8220; f\u00fcr Florida Georgia Line &#8211; hier hat er an acht der insgesamt 12 St\u00fccke mitgewirkt. Jetzt kommt er mit einer Scheibe beim ungemein erfolgreichen Big Machine-Unterlabel Valory Records (Reba McEntire, <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Justin+Moore\">Justin Moore<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brantley+Gilbert\">Brantley Gilbert<\/a><\/span>), die absolut im Trend der so erfolgreichen &#8222;jungen Wilden&#8220; Nashvilles liegt.<\/p>\n<p>Apropos Trend: Thomas arbeitet bei seinem Erstling \u00e4hnlich wie zur Zeit andere angesagte Interpreten (<span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Billy+Currington\">Billy Currington<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Chris+Young\">Chris Young<\/a>,<\/span> etc.) mit Jay Joyce (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Little+Big+Town\">Little Big Town<\/a><\/span>), Luke Laird und Michael Knox (Jason Aldean) mit gleich drei verschiedenen, namhaften Produzenten, die allesamt ihre eigene Handschrift hinterlassen. Somit befindet sich der 23-j\u00e4hrige direkt auf der H\u00f6he der (Nashville-) Zeit. Dem zufolge ist hier ein bunter Mix an zum Teil dezent mit New Country kombinierten Stilen (RnB, Hip Hop, Southern Rock, Jazz , 80ies Rock) herausgekommen, die aber entgegengesetzt aller etwaiger Vermutungen, richtig gut zusammenpassen und wunderbar im Ablauf der Tracklist harmonieren.<\/p>\n<p>Es m\u00fcssen halt nur die richtigen Leute (Produzenten, Songwriter) und Musiker (hier nat\u00fcrlich auch wieder alles, was in Music City Rang und Namen hat) bei so etwas eingebunden werden, dann funktioniert es auch wunderbar. Und so verl\u00e4uft diese Scheibe ungemein kurzweilig und macht richtig Spa\u00df. Bei den beiden Auftakttracks l\u00e4sst es der Sonnyboy direkt richtig krachen. &#8222;Watcha Got In That Cup&#8220; und &#8222;Something To Do With My Hands&#8220; (derzeit Platz 15 in den Billboard Charts als zuvor ausgekoppelte Single) rocken mit satten Gitarren (Slide, herrliche Soli) deftig voran, letzgenanntes fast schon wie die immer st\u00e4rker werdenden Southern Rock-Shooting Stars von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a><\/span>.<\/p>\n<p>Thomas\u2019 Gesang mit einem sch\u00f6nen Southern-Twang passt hier nat\u00fcrlich blendend. Die beiden ersten von Luke Laird betreuten Songs &#8222;Get Me Some Of That&#8220; (typisch kr\u00e4ftige Nashville-Powerballade) und auch das mit einem unterschwelligen RnB-Rhythmus versehene &#8222;Call Me Up&#8220; (markante Refrainzeile, klasse Lairds kristallklares Akustikgitarrenspiel) zielen deutlich auf weitere potentielle Charterplatzierungen ab. Auch das mit viel Augenzwinkern versehene Feierlied &#8222;Sorry For Partyin\u2019&#8220; (Mitgr\u00f6lrefrain, Crowd-Ges\u00e4nge, Partyger\u00e4usche am Ende) d\u00fcrfte gerade bei der j\u00fcngeren Generation bestens Anklang finden. Den bisher gr\u00f6\u00dften Erfolg der drei Producer heimste jedoch erstmal Michael Knox ein.<\/p>\n<p>Der Titelsong &#8222;It Goes Like This&#8220; (aus der Feder von Vater Rhett Akins, Ben Hayslip und Jimmy Robbins) hat mit Platz 2 der Billboard Country Singles-Charts nur ganz hauchd\u00fcnn die Pole-Position verpasst. Die beiden weiteren St\u00fccke unter seinen Fittichen &#8222;In A Minute&#8220; (cooler Gesang, sch\u00f6ne Orgel, E-Gitarre, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Church\">Eric Church<\/a><\/span>-Flair), und das entspannte Midtempo-St\u00fcck &#8222;Take Me Home&#8220; (pfeifende Orgel, E-Gitarre + Solo, Powerrefrain) bieten dann ebenfalls sehr radiofreundlichen Stoff mit Hitambitionen. Jay Joyce steht hier so etwas wie f\u00fcr die experimentelle Note des Albums. &#8222;Make Me Wanna&#8220; \u00fcberrascht mit einem sommerlich dahin swingenden Smooth-Jazz-\/Countryfeeling, das wohl ganz gut auf eine der anstehenden Pool-Partys bei der Familie Akins passen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Am Ende der Feier (zu sp\u00e4ter Stunde, nachdem die geladenen G\u00e4ste bereits fort sind&#8230;) \u00fcbernehmen dann aber Rhett und seine Kumpels mit dem Hip Hop-tr\u00e4chtigen &#8222;Front Porch Junkies&#8220; (komponiert von ihm, den Warren Brothers, Mark Irwin und Josh Kear) samt seines typischen Sprechgesangs zu rhythmischen Beats und des derben Mitgr\u00f6lrefains) das Ruder, um sich am Ende vermutlich bei Polizei und den Nachbarn mit dem o. a. &#8222;Sorry For Partyin\u2019&#8220; zu entschuldigen.<\/p>\n<p>Eine weitere Kooperation mit Brett und Brad <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Warren+Brothers\">Warren<\/a><\/span> steht namens &#8222;All American Middle Class White Boy&#8220; auf der Joyce-Agenda. Hier wird der musikalische Einfluss der Br\u00fcder ganz deutlich. Ein frech rockendes St\u00fcck im Stile ihrer eigenen fr\u00fcheren Sachen wie &#8222;Sell A Lot Of Beer&#8220;, &#8222;Quarter To Three&#8220; &amp; Co. Am Ende gibt es mit &#8222;Beer With Jesus&#8220; noch eine ganz starke, traditionell gehaltene Nummer (hier liegt der Fokus haupts\u00e4chlich auf countrytypischen Gitarren und \u00fcberzeugendem Gesang). Da zeigt Thomas, wie man sich auch ohne typisch \u00fcbertriebenes amerikanisches Pathos, sondern mit humorvollem Unterton dem Thema Religi\u00f6sit\u00e4t auf angenehme Weise widmen kann. Ein tolles Finish.<\/p>\n<p>Thomas Rhett tritt mit seinem Deb\u00fct &#8222;It Goes Like This&#8220; mit Bravour in die erfolreichen Fu\u00dfstapfen seinen Vaters Rhett Akins. Knackiger, satter, moderner New Country mit viel Hit-Potential! Willkommen in der jungen Garde solcher Interpreten wie <span style=\"color: #333333;\">Jason Aldean<\/span>, Eric Church, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kip+Moore\">Kip Moore<\/a><\/span>,<span style=\"color: #ff0000;\"> <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jake+Owen\">Jake Owen<\/a><\/span>, Brantley Gilbert, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tyler+Farr\">Tyler Farr<\/a><\/span> &amp; Co. So kann es gerne weitergehen!<\/p>\n<p><strong>Valory Records (2013)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Whatcha Got In That Cup<br \/>\n02. Something To Do With My Hands<br \/>\n03. Get Me Some Of That<br \/>\n04. Call Me Up<br \/>\n05. It Goes Like This<br \/>\n06. Make Me Wanna<br \/>\n07. Front Porch Junkies (Remix)<br \/>\n08. In A Minute<br \/>\n09. Take You Home<br \/>\n10. Sorry For Partyin&#8216;<br \/>\n11. All-American Middle Class White Boy<br \/>\n12. Beer With Jesus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thomasrhett.com\">Thomas Rhett<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thomasrhettmusic\">Thomas Rhett bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prima Debut von Thomas Rhett, dem Sohn des in Nashville ungemein profilierten und etablierten Songwriters Rhett Akins (er sieht ihm \u00fcbrigens wie aus dem Geschicht geschnitten \u00e4hnlich), der in den Neunzigern selbst einige hervorragende Alben (wir erinnern uns z. 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