{"id":61821,"date":"2023-09-07T22:10:20","date_gmt":"2023-09-07T20:10:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=61821"},"modified":"2023-09-07T22:10:22","modified_gmt":"2023-09-07T20:10:22","slug":"robert-jon-the-wreck-05-09-2023-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/09\/07\/robert-jon-the-wreck-05-09-2023-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Robert Jon &#038; The Wreck \u2013 05.09.2023 \u2013 Kulturrampe, Krefeld \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RJ_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61846\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RJ_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RJ_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RJ_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Da wir in diesem Magazin ja bereits unz\u00e4hlige CD-Reviews, Konzertberichte und auch ein <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/05\/29\/robert-jon-the-wreck-interview\/\">Interview<\/a> \u00fcber\/mit Robert Jon &amp; The Wreck gebracht haben, m\u00f6chte ich den Besuch dieses Abends in der Krefelder Kulturrampe, mal als Anlass nehmen, ein wenig die Entwicklung dieser&nbsp; Erfolgsgeschichte zu beleuchten, denn die hat meiner Ansicht nach viele V\u00e4ter.<\/p>\n<p>Da gibt es zum einen ihren Teenage Head Music-Promoter Manny Montana, der von Anfang an, an diese Jungs aus Kalifornien geglaubt hat und sie mit umtriebiger Energie und Ausdauer, Jahr f\u00fcr Jahr, nach vorne gepuscht hat.<\/p>\n<p>Da ist nat\u00fcrlich ihr Bandleader Robert Jon Burrison, der es mit seiner Kreativit\u00e4t und seiner charismatischen Gabe geschafft hat, immer wieder das Gef\u00fcge seines Kollektivs, auch nach Verlusten von Schwergewichten wie u. a. Christopher Butcher und Steve Maggiora (jetzt bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Toto\">Toto<\/a>), mit ebenso guten Musikern in der Waage zu halten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind auch wir, ohne mit Eigenlob aus der Hose stinken zu wollen, mit ein essentieller Teil davon. Ich kenne kein anderes Musikmagazin oder Medium in unseren Sph\u00e4ren, das dieses Quintett \u00fcber die lange Zeit, so intensiv publizistisch mitbegleitet hat. Denn es gab auch den Anfang im Jahr 2015, als sie noch vor weniger als 30 Zuschauern hier aufgetreten sind.<\/p>\n<p>Und damit kommen wir zum letzten Teil der Erfolgsgaranten, den Betreibern der vielen Locations, die die Basis f\u00fcr den stetig wachsenden Zuspruch bilden und gebildet haben. Insbesondere ist da Markus &#8218;Pille&#8216; Peerlings von besagter Kulturrampe in Krefeld zu nennen, der die Burschen auch nach den ersten unrentablen Auftritten, immer wieder bei sich zu Stammg\u00e4sten machte.<\/p>\n<p>Wie wir ja alle leider mittlerweile wissen, zieht sich Pille am Ende des Jahres aus der Rampe zur\u00fcck und wird neue Ufer betreten. Ein herber Verlust f\u00fcr die echte ehrliche Live-Musik von heute, auch wenn es mit der Location weitergeht, kann man sich nicht genug f\u00fcr diese sympathische, geschmackvolle und herzliche Pr\u00e4senz bedanken. Er wird eine Riesenl\u00fccke hinterlassen.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund hat jetzt dieser, erstmal offiziell nicht geplante Termin, dann doch noch ihm zu Ehren stattgefunden, sicherlich eine sch\u00f6ne Geste der Dankbarkeit seitens THM und der Band.<\/p>\n<p>Zum Konzert bleibt nicht viel zu schreiben.&nbsp; Der Blick auf die am Boden liegende recht kurze Setlist lie\u00df schon erahnen, dass es einige l\u00e4ngere Tracks geben musste, was sich dann auch bewahrheitete. Nach dem Opener &#8222;Pain No More&#8220;, &#8222;Do You Remember&#8220;, &#8222;Tired Of Drinking Alone&#8220;, &#8222;Don&#8217;t Look Down&#8220;, &#8222;Ride Into The Light&#8220; und ihrem Ohrwurm &#8222;Oh Carolina&#8220;, also mit drei Tracks vom neuen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/08\/03\/robert-jon-the-wreck-ride-into-the-light-cd-review\/\">Album<\/a> inkludiert, die allesamt knackig und straff dargeboten wurden, ging es dann mit dem Beatles-Cover &#8222;Come Together&#8220; in die Jam-Phase \u00fcber.<\/p>\n<p>Wenn Yoko Ono und John Lennon diese furiose Version damals in ihrem Bettchen zu Geh\u00f6r bekommen h\u00e4tten, w\u00e4re es wohl nix mit &#8222;Give Peace A Chance&#8220; geworden, sie w\u00e4ren wohl vor Schreck aus allen Liebeswolken gefallen.<\/p>\n<p>Daran angeschlossen wurde &#8222;Last Light On The Highway&#8220; in beiden Parts zelebriert, um dann den Gig mit &#8222;Cold Night&#8220; einen weiteren Standardklassiker ihres Songkatalogs in einer halbst\u00fcndigen Killer-Fassung als Zugabe zu beenden. Hier zeichnete sich besonders Andrew Espantman mit seiner unglaublichen Koordination und seinen maschinengewehrartigen Trommelattacken aus. Auch der &#8217;neue&#8216; an den Tasten, Jake Abernathie, wusste sich in einem Wechselspiel mit Gitarren-Wizard Henry James in Szene zu setzen.<\/p>\n<p>Am Ende wurden Robert Jon &amp; The Wreck, wie so oft, von den gro\u00dfartig mitgehenden Rampenbesuchern frenetisch gefeiert. Man darf gespannt sein, wo die Reise noch hingehen wird, ich denke, wir werden vermutlich weiterhin mit dabei sein.<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br>\nRobert Jon Burrison \u2013 lead vocals, guitar<br>\nHanry James \u2013 lead guitar, vocals<br>\nWarren Murrel \u2013 bass<br>\nAndrew Espantman \u2013 drums, vocals<br>\nJake Abernathie \u2013 keyboards<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/robertjonandthewreck.com\/\">Robert Jon And The Wreck<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/robertjonandthewreck\">Robert Jon And The Wreck bei Facebook<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\/\">Teenage Head Music<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.kulturrampe.de\/\">Kulturrampe, Krefeld<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da wir in diesem Magazin ja bereits unz\u00e4hlige CD-Reviews, Konzertberichte und auch ein Interview \u00fcber\/mit Robert Jon &amp; The Wreck gebracht haben, m\u00f6chte ich den Besuch dieses Abends in der Krefelder Kulturrampe, mal als Anlass nehmen, ein wenig die Entwicklung dieser&nbsp; Erfolgsgeschichte zu beleuchten, denn die hat meiner Ansicht nach viele V\u00e4ter. 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