{"id":61794,"date":"2023-09-06T16:34:34","date_gmt":"2023-09-06T14:34:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=61794"},"modified":"2023-09-06T16:42:37","modified_gmt":"2023-09-06T14:42:37","slug":"the-glorious-sons-glory-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/09\/06\/the-glorious-sons-glory-cd-review\/","title":{"rendered":"The Glorious Sons \u2013 Glory \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"298\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cover-The-Glorious-Sons-Glory-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61796\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cover-The-Glorious-Sons-Glory-300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cover-The-Glorious-Sons-Glory-300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Mit \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/09\/10\/the-glorious-sons-a-war-on-everything-cd-review\/\">A War On Everythin<\/a>g\u201c (2019) heimsten The Glorious Sons ihren zweiten JUNO-Award erneut in der Kategorie des besten Rockalbums ein. Die Band aus Ontario lie\u00dfen sich nun vier Jahre Zeit, um den Nachfolger \u201e Glory\u201c herauszubringen. Dazwischen ver\u00f6ffentlichten sie einige Tracks, die sich auf keinem Album finden. \u201eDaylight\u201c schafftet den Sprung in die kanadischen Rock-Radio-Charts und \u201eHold Steady\u201c erreichte dort sogar die Spitzenposition. Es spricht f\u00fcr das Selbstbewusstsein der Gebr\u00fcder Emmons, dass sie auf die Wiederverwertung der Songs auf dem aktuellen Longplayer verzichten. Auf ihm sind zehn neue Titel vertreten.<\/p>\n<p>The Glorious Sons bestehen seit nunmehr zw\u00f6lf Jahren. Von den Gr\u00fcndungsmitgliedern ist neben Brett Emmons und seinem Bruder Jay noch Drummer Adam Paquette dabei. Chris Koster stieg 2015 in die Band ein. Das Sextett wird derzeit von Josh Hewson sowie Peter van Helvoort komplettiert. Nach Aussage von Songwriter und Frontmann Brett Emmons befanden sich The Glorious Sons an einem Scheidepunkt, an dem eine Entscheidung \u00fcber den einzuschlagenden Weg anstand. Letztlich setzte die Band auf Kontinuit\u00e4t. Dass der Entwicklungsprozess der Songs f\u00fcr Brett wohl schwierig war, ist dem Werk nicht anzumerken. Die Truppe verspr\u00fcht auf ihrem vierten Album weiterhin etwas von dem jugendlichen, rauen Charme ihrer fr\u00fcheren Werke. Dar\u00fcber hinaus zeigt sie sich an manchen Stellen etwas glatter. Insgesamt bleiben die Modifikationen im Sound aber moderat.<\/p>\n<p>Dass The Glorious Sons wieder vieles richtig gemacht haben, zeigt der Erfolg der ersten Single \u201eMercy Mercy\u201c, die in den Alternative-Charts unter den ersten zwanzig Songs rangierte. Der Track folgt ganz ihrer bisherigen Linie mit einem kraftvollen, mehrstimmigen Refrain. Die weitere Vorabauskopplung \u201eDream\u201c wirkt zahmer und durch die Keys erh\u00e4lt sie streckenweise eine leicht poppige Note.<\/p>\n<p>Vor allem in der ersten H\u00e4lfte des Albums finden sich einige Songs, die opulent arrangiert sind und nahezu hymnische Z\u00fcge tragen. Diese waren den Glorious Sons ja schon fr\u00fcher nicht ganz fremd. W\u00e4hrend die dynamische Struktur von \u201eGlory\u201c den Bombast noch auff\u00e4ngt, schl\u00e4gt er bei \u201eCellular\u201c durch. Das St\u00fcck wird vor gro\u00dfem Publikum mit Sicherheit funktionieren. \u201eHouse Lights\u201c, das ruhig beginnt, schwillt dann zu einem vollen Sound an. Die Emotionen des fast schon zerbrechlich wirkenden Gesangs von Brett Emmons am Anfang gehen so im Laufe des St\u00fccks etwas verloren.<\/p>\n<p>Insgesamt erscheint der zweite Teil der Scheibe interessanter. \u201eSpeed Of Light\u201c scheppert aggressiv durch die Boxen wie bei einer Garage-Band. Der Refrain von \u201eLightning Bolt\u201c geht in eine \u00e4hnliche Richtung, wobei der Song insgesamt eher locker daherkommt. \u201eYou Stay Young\u201c nimmt dann auf einen Ritt mit, der durch den galoppierendem Rhythmus, den das Schlagzeug vorgibt, angetrieben wird. Sehr sch\u00f6n ist hier auch die Dynamik des St\u00fcckes, bei der zwischen leiseren und lauteren, orchestral anmutenden Passagen gewechselt wird. Vor dem gl\u00e4nzenden Abschluss \u201eCosmic Beam\u201c streuen The Glorious Sons noch das ruhige \u201eTime Will Reign Down On Me\u201d ein.<\/p>\n<p>Im Anschluss an \u201eA War On Everything\u201c legen The Glorious Sons mit \u201eGlory\u201d ein Album nach, das das Potential hat, an den Erfolg des Vorg\u00e4ngers anzukn\u00fcpfen. Insgesamt reicht das neue Werk nicht ganz an den vorherigen, preisgekr\u00f6nten Longplayer heran, bietet aber eine ausgewogene Mischung zwischen stadiontauglichem und alternativem Rock. In Kanada rufen sich The Glorious Sons mit ihm als feste Rockgr\u00f6\u00dfe in Erinnerung. In Deutschland untermauern sie mit ihm zumindest ihren Status als Geheimtipp.<\/p>\n<p><strong>TGS Music-Warner Music Canada\/ADA Warner (2023)<br \/>Stil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>01. Glory<br \/>02. Mercy Mercy<br \/>03. Cellular<br \/>04. Dream<br \/>05. House Lights<br \/>06. Speed Of Light<br \/>07. Lightning Bolt<br \/>08. You Stay Young<br \/>09. Time Will Reign Down On Me<br \/>10. Cosmic Beam<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.theglorioussons.com\/\">The Glorious Sons<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/TheGloriousSons\/\">The Glorious Sons bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Mit \u201eA War On Everything\u201c (2019) heimsten The Glorious Sons ihren zweiten JUNO-Award erneut in der Kategorie des besten Rockalbums ein. 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