{"id":60834,"date":"2023-05-30T18:25:29","date_gmt":"2023-05-30T16:25:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=60834"},"modified":"2023-05-30T18:27:18","modified_gmt":"2023-05-30T16:27:18","slug":"nigel-mack-back-in-style-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/05\/30\/nigel-mack-back-in-style-cd-review\/","title":{"rendered":"Nigel Mack &#8211; Back In Style &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"335\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/NM_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60836\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/NM_300.jpg 335w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/NM_300-300x269.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: J\u00f6rg Schneider<\/p>\n<p>Der Kanadier und inzwischen in Chicago lebende Nigel Mack bringt mit \u201eBack In Style\u201c sein inzwischen viertes Album in die L\u00e4den. Auch dieses Mal hat er sich mit der Ver\u00f6ffentlichung, wie bei den Vorg\u00e4ngeralben auch, reichlich Zeit gelassen. Sein Debutwerk \u201eHigh Price To Pay\u201c stammt aus 1996, \u201eRoad Rage\u201c ist aus 2001, \u201eDevil\u2018s Secrets\u201c kam 2011 heraus und nun ganze 12 Jahre sp\u00e4ter seine neueste Scheibe. Es macht also fast den Eindruck, als ob sein Musikmaterial zun\u00e4chst einmal auf Tourneen und Livesessions reifen muss, bevor es an die breite \u00d6ffentlichkeit gelangt. Wenn es so ist, hat es sich allemal gelohnt.<\/p>\n<p>Nigel Mack wurde mit der Musik der 60er Jahre, mit Bebop-Jazz und mit Bigband-Sound gro\u00df und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Meister der Slide-Gitarre und der Mundharmonika. Und singen kann er nat\u00fcrlich auch noch. Mit diesen Talenten ausgestattet und seiner musikalischen Pr\u00e4gung aus den \u201eRoaring sixties\u201c pr\u00e4sentiert er auf \u201eBack In Style\u201c zw\u00f6lf von ihm selbst geschriebene Songs als eine feine Mixtur aus traditionellem Blues, Chicago Blues und R&amp;B, dargeboten mit mehreren Gitarren (Bass, Slide, Steel), Hammondorgel, Piano, Trompete, Saxophon, Schlagzeug und nat\u00fcrlich eigenem Gesang.<\/p>\n<p>Alle Titel auf der Scheibe sind ohne Wenn und Aber handwerklich hervorragend arrangiert und bieten puren H\u00f6rgenuss. Trotzdem gibt es da mehrere Tracks die irgendwie einen Tick besser sind als die \u00fcbrigen. Da sind z. B. die beiden R&amp;B-St\u00fccke \u201eHighway 69\u201c (mit einem fr\u00f6hlichen, traditionellen Bluesrhythmus und Slidegitarre) sowie das flotte \u201eGraveyard Gate\u201c, das insbesondere durch seine Bl\u00e4sers\u00e4tze, Piano- und Keyboardsequenzen zu \u00fcberzeugen vermag. Das ruhige Instrumentalst\u00fcck \u201eRedemption\u201c hingegen schmeichelt den Geh\u00f6rg\u00e4ngen durch Nigel Macks famose K\u00fcnste an der Slidegitarre und zarte Americana-Anleihen tauchen in dem schmissigen \u201eA Place To Call Home\u201c auf.<\/p>\n<p>Auch \u201eShangri-La Girl\u201c ist ein gute Laune verbreitender Shuffle, der mit Saxophonpassagen und Pianogeklimper so richtig in die Beine geht. Im Gegensatz dazu ist \u201eJalape\u00f1o Peppers\u201c nicht, wie der Titel vermuten lassen k\u00f6nnte, sch\u00f6n pfefferig, sondern pl\u00e4tschert sehr relaxed und von Slidegitarrenkl\u00e4ngen begleitet vor sich hin. Mein absoluter Favorit ist allerdings das leicht swampige \u201eBlues Enough For You\u201c. Es kommt ohne Schlagzeug lediglich mit Steel- und Akustikgitarre aus. Klasse!<\/p>\n<p>\u201eBack In Style\u201c ist eine ziemlich energiegeladene und fr\u00f6hliche, lebensbejahende Scheibe, die zu H\u00f6ren einfach nur Spa\u00df macht. Nach dem ersten Durchlauf taucht unweigerlich der Wunsch auf am CD-Spieler die Repeat-Taste zu dr\u00fccken. Von daher geh\u00f6rt das Teil einfach in jede gut sortierte Bluessammlung. Leider war Nigel Mack mit seiner Band \u201eBlues Attack\u201c bislang haupts\u00e4chlich in den Staaten und in Kanada unterwegs, wobei er in Chicago regelm\u00e4\u00dfig beim \u201eChicago Blues Festival\u201c auftritt. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Kanadier auch mal in unseren Gefilden die Ehre gibt. Der Erfolg w\u00e4re ihm bestimmt sicher.<\/p>\n<p><strong>Blues Attack Records (2023)<\/strong><br \/><strong>Stil: Blues<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>01. Travellin\u2018 Heavy<br \/>02. Highway 69<br \/>03. Damn You Mr Bluesman<br \/>04. Cold Comfort<br \/>05. Graveyard Gate<br \/>06. Back In Style<br \/>07. Redemption<br \/>08. A Place To Call Home<br \/>09. Blues Enough For You<br \/>10. Shangri-La Girl<br \/>11. Jalape\u00f1o Peppers<br \/>12. Just One Man<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nigelmack.com\/\">Nigel Mack<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/nigelmackbluesbluesattack\/\">Nigel Mack bei Facebook<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: J\u00f6rg Schneider Der Kanadier und inzwischen in Chicago lebende Nigel Mack bringt mit \u201eBack In Style\u201c sein inzwischen viertes Album in die L\u00e4den. Auch dieses Mal hat er sich mit der Ver\u00f6ffentlichung, wie bei den Vorg\u00e4ngeralben auch, reichlich Zeit gelassen. 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