{"id":5938,"date":"2016-01-02T14:36:41","date_gmt":"2016-01-02T13:36:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=4216"},"modified":"2020-11-03T18:18:25","modified_gmt":"2020-11-03T17:18:25","slug":"cam-untamed-cd-review-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/01\/02\/cam-untamed-cd-review-2\/","title":{"rendered":"Cam &#8211; Untamed &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Cam.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4220\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Cam.jpg\" alt=\"Cam\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Tolles Major-Deb\u00fctalbum der aus Kalifornien stammenden Cameron Ochs, die aber unter ihrem schlichten K\u00fcnstlernamen Cam firmiert. F\u00fcnf Jahre hat die h\u00fcbsche, quirlig-gelockte Blondine laut eigener Aussage an Zeit in ihre elf Songs investiert. Und &#8218;Gut Ding braucht Weile&#8216; hei\u00dft es ja auch im Volksmund, was hier absolut zutrifft. &#8222;Untamed&#8220; hei\u00dft ihr Erstwerk und ist unter der Regie der in Countrykreisen nicht so gel\u00e4ufigen Tyler Johnson und dem eher in Pop-Gefilden bekannten Jeff Bhasker (Beyonce, Bruno Mars) entstanden.<\/p>\n<p>Die talentierte 32-j\u00e4hrige hat s\u00e4mtliche St\u00fccke in Zusammenarbeit mit verschiedenen, z. t. namhaften Co-Autoren wie Casey Beathard, Jeremy Spillman, Phil Vassar oder Luke Laird kreiert, aber auch mit vielen, in Nashville eher nicht so g\u00e4ngigen Mitschreibern, wie Zachary Werner, Anders Mouridsen, David Manzoor und Nathalie Murphy, wobei nat\u00fcrlich auch Tyler Johnson (fast alle Lieder) und Jeff Bhasker (2 Songs) stark involviert waren. \u00dcbrigens ist Mrs. Ochs keine Unbekannte auf dem Gebiet. Sie hat fr\u00fcher schon K\u00fcnstlerinnen wie Maggie Rose und Miley Cyrus mit St\u00fccken versorgt. Auch bei den Musikern macht es die Mischung. Die eine H\u00e4lfte bildete die erlesene Nashville-Studio-Elite mit Koryph\u00e4en wie Tom Bukovac, Glen Duncan, Tony Lucido, Russ Pahl, der Rest setzt sich vorwiegend aus weniger frequentierten Musikern wie u. a. Dan Needham, Joeie Canaday, Kris Donegan, Douglas Charles Stowalker, Anders Mouridsen oder Alex Salbian zusammen, wobei nat\u00fcrlich auch hier Johnson und Bhasker eine ebenfalls tragende Rolle spielten.<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst die Musik von Cam insgesamt sehr frisch und sp\u00fcrbar unverbraucht klingen. Der er\u00f6ffnende Titelsong &#8222;Untamed&#8220; startet mit Grillenzirpen und einer, einen heranrauschenden Zug simulierenden Harpeinlage, die dann in einen mit Banjo-Rhythmus (dazu viel Mundharmonika) unterlegten, knackigen New Country-Feger m\u00fcndet. Die Nummer macht direkt Laune und ist hitverd\u00e4chtig. Dies gilt aber auch f\u00fcr fast alle anderen Tracks, wobei hier aber auf die in Nashville zur Zeit \u00fcblichen effekthascherischen Pop-Anbiederungen fast g\u00e4nzlich verzichtet wurde, wie zum Beispiel das folgende &#8222;Hangover On Heartache&#8220; mit seiner markanten Refraintitelzeile und das atmosph\u00e4rische &#8222;Mayday&#8220;.<\/p>\n<p>Ausgew\u00e4hlt als Single wurde das gro\u00dfartige, aber eher Single-untypische &#8222;Burning House&#8220;, das sehr zur\u00fcckgenommen (eine klare Akustikgitarre dominiert) und mit herrlichen Violinen- und Celli-Kl\u00e4ngen instrumentiert wurde. Ein, ohne jeglichen Anflugs von Kitsch, unter die Haut gehender Song. Klasse! Belohnt direkt mit Platz 4 in den Billboard Country Single-Charts. Geht doch, Nashville, m\u00f6chte man da fast sagen!<\/p>\n<p>Das, wie der Titel es schon suggeriert, unterk\u00fchlt wirkende &#8222;Cold In California&#8220; \u00fcberrascht mit einem kurzen Bass-Solo, statt der sonst hierf\u00fcr vorgesehenen Instrumente wie E-Gitarre, Fiddle oder Steel. &#8222;My Mistake&#8220;, ein flottes, tanzbares Countryst\u00fcck (sch\u00f6ne leierige Steelfills, klasse Bouzouki-Spiel von Glen Duncan) und das frech gesungene, gypsy-folkige &#8222;Runaway Train&#8220; lassen das Tempo wieder anziehen. Herrlich das Honky Tonk-Piano-Intro zu &#8222;Half Broke Heart&#8220;, das als cool groovender, sehr melodischer Banjo-Countryshaker weiterverl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Auch das von Claps und ansteckenden Harmonieges\u00e4ngen bestimmte &#8222;I Want It All&#8220; ist ein potentieller Hitkandidat, der auch bei ihren Konzerten aufgrund des leicht merkbaren Chorus zum Mitsingen animieren wird. Macht unglaublich Laune! Beim mit typisch coolem Erz\u00e4hlgesang von Statten gehenden &#8222;Country Ain&#8217;t Never Been Pretty&#8220; (herrliche Retro E-Gitarren-Fills) sieht man vorm geistigen Auge, wie sich &#8222;die Ochs&#8220; sexy und lasziv auf der B\u00fchne bewegt (hat ein bisschen countryeskes &#8222;Leave Your Hat On&#8220;-Flair). Dar\u00fcber hinaus eine sch\u00f6ne, textlich augenzwinkernde Nummer!<\/p>\n<p>Den tollen Abschluss bildet das grandiose &#8222;Village&#8220;, das im Singer-Songwriter-Stil der Extra-Klasse dargeboten wird und einen wieder absolut gefangen nimmt. Stark. Erinnert an Gro\u00dftaten von <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lori+McKenna\">Lori McKenna<\/a><\/span>. Cam, alias Cameron Ochs \u00fcberzeugt mit ihrem Deb\u00fct &#8222;Untamed&#8220; auf ganzer Linie. Die Dame vereint in sich sowohl das Talent von poppigeren Interpretinnen wie <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Carrie+Underwood\">Carrie Underwood<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=LeAnn+Rimes\">LeAnn Rimes<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kellie+Pickler\">Kellie Pickler<\/a><\/span>, als auch tiefgr\u00fcndigerer Musikerinnen der Marke Carolyn Dawn Johnson, Allison Moorer oder besagter Lori McKenna. Die Musik und der klare, transparente Sound wirken frisch und unverbraucht, ja ansteckend. Einer der vielversprechendsten Einstiege des Jahres 2015 in Nashville. Wir ziehen den Hut und konstatieren: Yes, we Cam!<\/p>\n<p><strong>RCA \/ Arista Records (2015)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Untamed<br \/>\n02. Hungover On Heartache<br \/>\n03. Mayday<br \/>\n04. Burning House<br \/>\n05. Cold In California<br \/>\n06. My Mistake<br \/>\n07. Runaway Train<br \/>\n08. Half Broke Heart<br \/>\n09. Want It All<br \/>\n10. Country Ain&#8217;t Never Been Pretty<br \/>\n11. Village<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.camcountry.com\">Cam<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/camcountry\">Cam bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tolles Major-Deb\u00fctalbum der aus Kalifornien stammenden Cameron Ochs, die aber unter ihrem schlichten K\u00fcnstlernamen Cam firmiert. F\u00fcnf Jahre hat die h\u00fcbsche, quirlig-gelockte Blondine laut eigener Aussage an Zeit in ihre elf Songs investiert. 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