{"id":59348,"date":"2023-04-05T18:14:47","date_gmt":"2023-04-05T16:14:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=59348"},"modified":"2023-04-05T18:14:48","modified_gmt":"2023-04-05T16:14:48","slug":"sunken-lands-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/04\/05\/sunken-lands-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Sunken Lands \u2013 Same \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"269\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Sunken-Lands-Cover-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-59350\"\/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Warum in die Ferne schweifen, wenn Gutes so nahe liegt? Die niederl\u00e4ndische Band Sunken Lands f\u00fchrt vor Augen, dass man nicht zwangsl\u00e4ufig \u00fcber den gro\u00dfen Teich schielen muss, wenn man auf der Suche nach ernstzunehmender Roots- oder Country-Musik ist. Die Band verortet sich selbst zwischen Waylon Jennings und Drive By Truckers im Alternative Country, einer Richtung, die es im europ\u00e4ischen Raum nicht so leicht hat. Das selbstbetitelte Deb\u00fctalbum der Sunken Lands mit zw\u00f6lf selbstgeschriebenen Songs erscheint nun in Eigenproduktion.<\/p>\n<p>Der Longplayer startet mit seinem Highlight \u201eWe Take It For Granted\u201c, das einen beachtlichen Southern Flair verspr\u00fcht. Aus einem Vers dieses Songs stammt wohl die Inspiration f\u00fcr den Bandnamen. Ich denke nicht, dass der Name eine vorweggenommene Reminiszenz an die Niederlande ist, sollten die Polkappen weiter schmelzen. Sunken Lands k\u00fcndigen Sad Songs an und insgesamt verfolgen sie auch eine gem\u00e4\u00dfigte Gangart bei ihren Kompositionen. Im letzten Drittel des Albums steigert die Band allerdings das Tempo etwas.<\/p>\n<p>Mit \u201eLighthouse\u201c und \u201eWhen The Nights Are Short\u201c kommen dort roots-rockige T\u00f6ne zu Geh\u00f6r, wobei das Quintett beweist, dass sie auch diese beherrschen. Dazwischen liegen zwei schunkelige Country-St\u00fccke, auf denen Katja Kruit Frontmann Edwin Jongedijk beim Gesang begleitet. W\u00e4hrend sie bei \u201eCrossroads\u201c die Harmonien beisteuert, \u00fcbernimmt sie bei \u201eI\u2018m Leavin\u2018 (I Just Don\u2019t Know When)\u201c einen gleichberechtigen Duett-Part. In eine \u00e4hnliche Richtung geht zuvor \u201ePretty Good Guy\u201c, das den gezogenen Vergleich mit Waylon Jennings eventuell rechtfertig.<\/p>\n<p>Ein Schwerpunkt des Albums liegt auf den Balladen. \u201eHis Old Town\u201c bekommt durch das Wimmern der Steel Pedal einen deutlichen Country-Einschlag. Eine Anlehnung an das Genre zeigen ebenso das reduzierte \u201eBroken Homes And Broken Heads\u201c sowie \u201eNot My Time\u201c \u2013 einschlie\u00dflich dezentem Backgroundchor und knackigem Gitarrensolo. Neben diesen sch\u00f6n getragenen Songs finden sich mit \u201eNot A Cloud In the Sky\u201c und der Single \u201eThe Damage Is Done\u201c zwei hellere St\u00fccke im Midtempo, die ebenso h\u00f6renswert sind.<\/p>\n<p>Edwin Jongedijk verf\u00fcgt \u00fcber eine angenehme, wenn auch nicht besonders markante Stimme, die sich passend in die melodischen und harmonisch arrangierten St\u00fccke einf\u00fcgt. Begleitet wird er von Rowdy Prins an der Lead Guitar und Mandoline sowie von Marcel Gerritsen an Pedal Steel, Lap Steel und Dobro. F\u00fcr den Rhythmus sind Bas Sligter (Bass) und Jaap Vissering (Schlagzeug, Percussion), aus dessen Feder die meisten Songs des Longplayers stammen, zust\u00e4ndig. F\u00fcr die Tasteninstrumente holen sich die Sunken Lands Unterst\u00fctzung von Gastmusikern.<\/p>\n<p>Die Band aus unserem Nachbarland hat sich mit ihrem selbstbetitelten Erstlingswerk dem Alternative Country verschrieben. Sunken Lands setzen gutes Songmaterial professionell in Szene. Balladen pr\u00e4gen den Grundtenor des Albums, das einige sehr gelungene Titel bereith\u00e4lt, die denen amerikanischer Formationen in nichts nachstehen.<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2023)<br>\nStil: Alternative Country<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br>\n01. We Take It For Granted<br>\n02. Not A Cloud In The Sky<br>\n03. The Damage Is Done<br>\n04. Andrew<br>\n05. Pretty Good Guy<br>\n06. Not My Time<br>\n07. His Old Tattoo<br>\n08. Broken Homes And Broken Hearts<br>\n09. Lighthouse<br>\n10. I\u2019m Leavin\u2019 (I Just Don\u2019t Know When)<br>\n11. Crossroads<br>\n12. When The Nights Are Short<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/sunkenlandsband.com\">Sunken Lands<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sunkenlandsofficial\">Sunken Lands bei Facebook<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Warum in die Ferne schweifen, wenn Gutes so nahe liegt? Die niederl\u00e4ndische Band Sunken Lands f\u00fchrt vor Augen, dass man nicht zwangsl\u00e4ufig \u00fcber den gro\u00dfen Teich schielen muss, wenn man auf der Suche nach ernstzunehmender Roots- oder Country-Musik ist. 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