{"id":59342,"date":"2023-03-30T07:27:08","date_gmt":"2023-03-30T05:27:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=59342"},"modified":"2023-03-30T07:27:10","modified_gmt":"2023-03-30T05:27:10","slug":"the-cumberland-river-project-a-smell-of-gravy-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/03\/30\/the-cumberland-river-project-a-smell-of-gravy-cd-review\/","title":{"rendered":"The Cumberland River Project &#8211; A Smell Of Gravy &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/TCRP_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-59345\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/TCRP_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/TCRP_300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Das Cumberland River Project ist wieder so eine kleine Geschichte, wie man sie meist nur im Rahmen eines solchen Magazins erleben kann. Beim <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a>&#8211;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/03\/16\/blackberry-smoke-support-read-southall-band-15-03-2023-carlswerk-victoria-koeln-konzertbericht\/\">Konzert<\/a> in K\u00f6ln stand ich neben zwei Alt-Hieppies, die sich wunderten und mich dann schlie\u00dflich fragten, warum ich mir denn w\u00e4hrend des Gigs fortw\u00e4hrend Notizen machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ich erkl\u00e4rte ihnen, dass diese dazu dienen w\u00fcrden, zeitnah einen Konzertbericht abzuliefern, der dann im Rahmen des SoS erscheinen w\u00fcrde. Ich dr\u00fcckte ihnen dann eine Visitenkarte in die Hand. Fast zeitgleich drehte sich ein Mann, der etwas vor mir stand, zu mir um, und sagte, dass er unser Gespr\u00e4ch mitbekommen h\u00e4tte. Er selbst sei Songwriter, Musiker und Produzent im Country-Bereich und bat dann auch um meine Visitenkarte.<\/p>\n<p>Schon am n\u00e4chsten Tag bekam ich eine Email von einem Frank Renfordt, der sich und sein Projekt dann etwas umfangreicher vorstellte, einen weiteren Tag sp\u00e4ter hatte ich die aktuelle, mittlerweile zweite CD des Cumberland River Projects im Briefkasten.<\/p>\n<p>Gut finde ich besonders die von Anfang an sehr professionelle Herangehensweise. Zum einen ist dieses Projekt sehr offen ausgelegt, das sieht man schon an den vielen involvierten Musikern und auch sehr unterschiedlichen Leads\u00e4ngerinnen und -s\u00e4ngern, wobei Frank Renfordt, als Songwriter, S\u00e4nger, Musiker und Produzent nat\u00fcrlich hier die F\u00e4den zieht, die weit bis nach Nashville reichen.<\/p>\n<p>Und um den Hauch des Mysteri\u00f6sen zu verbreiten, werden hier bei den Tracks &#8222;Missing Girl&#8220; (ist da etwa <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Dierks+Bentley\">Dierks Bentley<\/a> am Mikro?), &#8222;Those Moments&#8220; und&nbsp; dem textlich und musikalisch sehr gelungenen &#8222;Mount Everest&#8220;, die Leads\u00e4nger nicht benannt. Konnte Frank hier etwa richtige Nashville-Stars gewinnen k\u00f6nnen, die sich halt zum Schutze weiterer Anfragen dieser Art, nicht preisgeben wollten?<\/p>\n<p>Stark zu Gegen ist hier auch wieder Dave Demay, der bereits das Deb\u00fctwerk des Cumberland River Project produziert hatte und jetzt auch wieder diverse Tracks gesanglich und auch soundtechnisch in Music City mit begleitet hat. Auch die grafisch und fotographisch sch\u00f6n umgesetzte Covergestaltung wei\u00df zu gefallen. Anders als bei vielen Werken aus Deutschland, die mir zur Rezension geschickt wurden, weht hier wirklich von Beginn an amerikanisches Flair durch das Gesamtwerk, auch die Texte klingen nicht, wie so oft aus hiesigen Gegenden, nach Schulenglisch. Man merkt sofort, warum Renfordts lyrische Kreationen auch schon in den Staaten im American Songwriter Magazine pr\u00e4miert worden sind.<\/p>\n<p>Und so startet sein Zweitwerk direkt mit drei sehr sch\u00f6nen eing\u00e4ngigen New Country-Nummern, von denen mir das mit 90er Flair umgarnte, von Matt Dame, der gesanglich so ein wenig <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Travis+Tritt\">Travis Tritt<\/a>-Esprit verbreitet, angef\u00fchrte &#8222;She Drives Her Own Truck&#8220; besonders gef\u00e4llt. F\u00fcr mich die beste Vokalleistung auf dem Werk.<\/p>\n<p>Nach einer mehr traditionellen Phase, die auch folkige Anleihen beinhaltet&nbsp; u. a. mit dem ein wenig an den gro\u00dfen Kenny Rogers-Hit &#8222;Lucille&#8220; erinnernden &#8222;Joanne&#8220; und der Gesangs- und Fiddle-Performance der talentierten Jessie Morgan bei &#8222;Back You Up&#8220;, schl\u00e4gt mein Herz beim flockigen, in Richtung der fr\u00fcheren Diamond Rio, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Restless+Heart\">Restless Heart<\/a>, Boy Howdy &amp; Co. gehenden &#8222;You Can&#8217;t Make Someone Love You&#8220; (gesungen von The Voice Of Germany-Teilnehmer Michael Anthony Austin) und dem mit sch\u00f6nen Dire Straits-m\u00e4\u00dfigen E-Fills verzierten &#8222;Mount Everest&#8220; wieder h\u00f6her. Klasse finde ich hier die Message, dass man nicht gleich den h\u00f6chsten Berg der Welt besteigen muss, wenn man sich im Leben irgendwelche Ziele setzt.<\/p>\n<p>Die Schlussphase l\u00e4utet dann das mit blechernen Dobroeinlagen best\u00fcckte &#8222;Aunt Marian&#8220; (hat was von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hands+On+The+Wheel\">Hands On The Wheel<\/a>) ein, die dann wieder sehr country-folkig bis zum abschlie\u00dfenden &#8222;Brighter Day&#8220; verl\u00e4uft. Bei beiden Tracks&nbsp; beweist Frank Renfordt, dass er sich auch am Mikro hinter den anderen Protagonisten nicht zu verstecken braucht. Auff\u00e4llig ist hier auch das mit schrullig-knochigem Sprechgesang von Eric Trend (Marke <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Charlie+Daniels+Band\">Charlie Daniels<\/a>) versehene &#8222;Red River Girl&#8220;.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Smell Of Gravy&#8220; ist Mastermind Frank Renfordt und seinem Cumberland River Project eine kurzweilige und abwechslungsreiche Scheibe gelungen, die diesmal besonders auf die traditionell und eher auf die Anfangsphase des New Country fokussierte Klientel abzielt. Alles bewegt sich hier in jeder Hinsicht auf absoluter Augenh\u00f6he mit vergleichbarem Stoff, den man so aus Nashville kennt. F\u00fcr den besonderen Geschmack der So\u00dfe sorgen die vielen unterschiedlichen S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger, die er f\u00fcr das Projekt gewinnen konnte.<\/p>\n<p>Dass Renfordt durchaus auch vom Southern Rock was weg hat, kann man beim bis dato nur digital produzierten Song &#8222;Down At Chicamauga Creek&#8220; (feat. Adam Cunningham) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=USbr1t7Szhc\">hier<\/a> begutachten. Ich h\u00e4tte pers\u00f6nlich nichts dagegen, wenn das potentielle Drittwerk des Cumberland River Projects vielleicht mal in diese Richtung gehen w\u00fcrde.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2022)<\/strong><br><strong> Stil: (New) Country<\/strong><\/p>\n<p>01. A Little Love (feat. Brittany Black)<br>02. Missing Girl<br>03. She Drives Her Own Truck (feat. Matt Dame)<br>04. Those Moments<br>05. Joanne (feat. Dave Demay)<br>06. House In A Row (feat. Misko)<br>07. Back You Up (feat. Jessie Morgan)<br>08. You Can&#8217;t Make Someone Love You (feat. Michael Antony Austin)<br>09. Mount Everest<br>10. Aunt Marian<br>11. Your Fanciest Rintone (feat. Dave Demay)<br>12. Red River Girl (feat. Eric Trend)<br>13. Blown Away (feat. Dave Demay)<br>14. Brighter Day<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cumberlandriverproject.com\">The Cumberland River Project<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/TheCumberlandRiverProject\/\">The Cumberland River Project bei Facebook<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Cumberland River Project ist wieder so eine kleine Geschichte, wie man sie meist nur im Rahmen eines solchen Magazins erleben kann. Beim Blackberry Smoke&#8211;Konzert in K\u00f6ln stand ich neben zwei Alt-Hieppies, die sich wunderten und mich dann schlie\u00dflich fragten, warum ich mir denn w\u00e4hrend des Gigs fortw\u00e4hrend Notizen machen w\u00fcrde. 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