{"id":59128,"date":"2023-03-20T18:18:09","date_gmt":"2023-03-20T17:18:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=59128"},"modified":"2023-03-20T18:18:10","modified_gmt":"2023-03-20T17:18:10","slug":"bart-ryan-messenger-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/03\/20\/bart-ryan-messenger-cd-review\/","title":{"rendered":"Bart Ryan \u2013 Messenger \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bart-Ryan-Messenger-Cover-L-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-59129\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bart-Ryan-Messenger-Cover-L-300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Bart-Ryan-Messenger-Cover-L-300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Bart Ryan machte sich einen Namen als Produzent, Film- und Sessionmusiker in Nashville. Auf seinem bisherigen Solo-Output, einer EP und f\u00fcnf Longplayern, widmet er sich haupts\u00e4chlich dem Rock beziehungsweise dem Blues Rock. Mit \u201eMessenger\u201c schl\u00e4gt er nun einen anderen Weg ein. Die St\u00fccke sind akustisch gehalten und changieren zwischen Blues und Americana.<\/p>\n<p>Ryan geht aber auch hier nicht puristisch vor, sondern setzt weiterhin auf die Bandbegleitung und l\u00e4sst seine F\u00e4higkeiten an den Saiten freien Lauf. Dabei ist Ryans Arbeit an der Gitarre nie aufdringlich oder ausufernd, sondern setzt immer wieder Akzente, die sich in die Songs einpassen. Lap Steel, Dobro, Resonator erzeugen einen Sound, der durchg\u00e4ngig erdig wirkt. Die neue Richtung wird bei dem ver\u00e4nderten Arrangement von bereits bekannten Songs augen- beziehungsweise ohrenf\u00e4llig. Die urspr\u00fcnglichen Versionen des rockigen \u201eHealer\u201c und des souligen \u201eWanna Be\u201c, diesmal ohne Bl\u00e4ser, finden sich auf der vorherigen Scheibe \u201eStarlight And Tall Tales\u201c (2020). Neu interpretiert wird zudem \u201eOne World\u201c, das von \u201eTemptation\u201c (2009) stammt.<\/p>\n<p>Die restlichen sieben Tracks d\u00fcrften aktuelle Kompositionen sein, sofern ich das richtig im Blick habe. Das Album beginnt folkig mit \u201eAll Go Home\u201c, einem rhythmisch interessanten Track mit eing\u00e4ngigen Chorus, der mit harmonischen Backgroundgesang unterlegt ist. Nach dem gelungenen Einstieg folgt die flotte Fabel \u201eBalled Of The Lizard And The Frog\u201c. Der witzige Song stellt einen Seitenhieb auf einen US-amerikanischen Ex-Pr\u00e4sidenten dar, beispielsweise indem er dessen Parole umformuliert: Let\u2019s make the swamp great again.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf des Longplayers dominieren St\u00fccke im gem\u00e4\u00dfigten Tempo, denen Ryan eine Bluesnote mitgibt. \u201eI Am A King\u201c, \u201eWho Do You Think You Are\u201c und \u201eStronger Still\u201c fallen in diese Kategorie. Vor allem der letztgenannte Titel ist atmosph\u00e4risch dicht und l\u00e4dt zum mittr\u00e4umen ein. Er erinnert an die <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=US+Rails\">US Rails<\/a> \u2013 dort besonders an die Beitr\u00e4ge von Ben Arnold. Daneben liefert Ryan ein paar schnellere Nummern ab. Das mittig platzierte \u201eStreet Corner Angel\u201c lockert den Longplayer zum richtigen Zeitpunkt auf. Mit \u201eWorking On A Dream\u201c groovt Ryan zum Abschluss, sodass ein positiver Gesamteindruck des Werks haften bleibt.<\/p>\n<p>Bart Ryan ver\u00e4ndert auf \u201eMessenger\u201c seinen bisherigen Sound. Das Album bietet mit neuen und bereits in anderen Versionen ver\u00f6ffentlichten Titeln handgemachten Blues und Americana ohne gro\u00dfe Schn\u00f6rkel. Das Songwriting bewegt sich zwischen unaufgeregten, bluesinfiltrierten Tracks und gem\u00e4\u00dfigtem Folkrock. Auf dem insgesamt homogenen Album stechen \u201eStronger Still\u201c als stimmungsvolle Introspektion sowie \u201eBalled Of The Lizard And The Frog\u201c als politisches Statement hervor.<\/p>\n<p>Im April und Mai tourt Ryan durch Frankreich, D\u00e4nemark, Deutschland und die Niederlande.<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2023)<br>\nStil: Americana\/Blues<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br>\n01. All Go Home<br>\n02. Balled Of The Lizard And The Frog<br>\n03. Healer<br>\n04. I Am A King<br>\n05. One World<br>\n06. Street Corner Angel<br>\n07. Stronger Still<br>\n08. Wanna Be<br>\n09. Who Do You Think You Are<br>\n10. Working On A Dream<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bartryan.com\">Bart Ryan<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/BartRyanMusic\/\">Bart Ryan bei Facebook<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/johthemapromotions.com\">JohThema Promotions<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Bart Ryan machte sich einen Namen als Produzent, Film- und Sessionmusiker in Nashville. Auf seinem bisherigen Solo-Output, einer EP und f\u00fcnf Longplayern, widmet er sich haupts\u00e4chlich dem Rock beziehungsweise dem Blues Rock. Mit \u201eMessenger\u201c schl\u00e4gt er nun einen anderen Weg ein. 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