{"id":591,"date":"2015-12-14T08:56:00","date_gmt":"2015-12-14T07:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=591"},"modified":"2020-07-08T15:59:12","modified_gmt":"2020-07-08T13:59:12","slug":"no-justice-americas-son-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/no-justice-americas-son-cd-review\/","title":{"rendered":"No Justice &#8211; America&#8217;s Son &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/No.jpg\" \/><\/p>\n<p>4. Studioalbum der beliebten Red Dirt Countryrock-Institution aus Stillwater, OK. Und wieder ist es ein durchg\u00e4ngig \u00fcberaus h\u00f6renswertes, erstklassiges Teil geworden, das allerdings im Vergleich zum Vorg\u00e4nger &#8222;2nd Avenue&#8220; wieder mehr auf ihren urspr\u00fcnglichen, etwas mehr country-infizierten, nicht ganz so &#8222;harten&#8220; Sound der anf\u00e4nglichen Werke fokussiert ist. H\u00e4ngt vermutlich auch damit zusammen, dass No Justice nach einem kurzen Ausflug in andere Gefilde wieder zum f\u00fchrenden Szene-Label Smith Entertainment zur\u00fcckgekehrt sind. Kaum eine andere Band, au\u00dfer vielleicht der <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span>, ist in der Lage, im gesamten Verlauf des Bestehens (seit 2001) und der produzierten Alben, so viele Ohrw\u00fcrmer am Flie\u00dfband abzuliefern, wie die Mannen um Steve Rice, den charismatischen Songwriter und Bandleader.<\/p>\n<p>Der S\u00e4nger mit der markanten Wohlf\u00fchlstimme hat sich auch auf &#8222;America\u2019s Son&#8220; wieder richtig ins Zeug gelegt und sowohl starke neue St\u00fccke kreiert, aber auch einige den Kennern der Band und anderer K\u00fcnstler der Red Dirt-Szene bereits gel\u00e4ufige Titel modifiziert, neu arrangiert und neu eingespielt &#8211; und das in vortrefflicher Manier. Das aktuelle Line-up von No Justice besteht mittlerweile aus Armando Lopez (percussion), Bryce Conway (keyboards), Cody Patton (lead guitar, vocals) und Justin Morris (bass, vocals), die beiden Letztgenannten waren diesmal auch beim Songwriting mit drei Tracks involviert. Produziert hat erneut Dexter Green.<\/p>\n<p>Aber auch einige interessante G\u00e4ste trugen zum vortrefflichen Gelingen des Werkes bei. So gl\u00e4nzt beispielsweise ex Drive-By Truckers-Mann Jason Isbell (Jason and the 400 Unit Isbell) beim herrlich flockigen Opener &#8222;Never Gonna Be Enough&#8220; mit einem klasse Slide-Anschluss an Patton&#8217;s E-Gitarren-Solo. Das folgende &#8222;Life\u2019s Too Short&#8220; entpuppt sich als lupenreiner Southern-Rocker. Geht ganz sch\u00f6n ab. Wunderbar auch die sch\u00f6nen Harmonieges\u00e4nge von Countrys\u00e4ngerin Elizabeth Cook, die vortrefflich mit Steve&#8217;s wohlig rauchigem Organ zusammenpasst. Herrlich auch bei dem Countryschwofer &#8222;Songs On The Radio&#8220; (klasse Mandolinen- und Gitarrenuntermalung, erneut tolles Slide-Solo). Der launige, deftig voranpreschende Heartland-Rocker und gleichzeitig die e Single &#8222;Shot In The Dark&#8220; hat es sofort in die Top-10 der Texas Music Charts geschafft (das komplette Album \u00fcbrigens zum ersten Mal auch in die Billboard Charts).<\/p>\n<p>Das nicht, wie sonst oft \u00fcblich, mit \u00fcberzogenem Patriotismus angereicherte Titelst\u00fcck &#8222;America\u2019s Son&#8220; (hier sehr angenehm, sogar etwas melancholisch) wird, wie meistens bei No Justice, von einem ins Ohr gehenden E-Gitarren-F\u00fchrungsriff bestimmt. Die Orgel gurgelt und hallt wunderbar im Einklang mit Rice&#8217;s unverwechselbarem Gesang und Cook&#8217;s netten Harmonies. Dazu gibt es wieder ein sch\u00f6nes E-Gitarren-Solo von Cody Patton. Ebenfalls sehr hitverd\u00e4chtig. Kommen wir zu den bekannten Liedern.<\/p>\n<p>&#8222;Give You A Ring&#8220; und &#8222;Let\u2019s Not Say Goodbye Again&#8220; hat Steve Rice zusammen mit Casey Donahew (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Casey+Donahew+Band\">Casey Donahew Band<\/a><\/span>) geschrieben und der hat die beiden Tracks auf seiner im letzten Jahr erschienenen CD &#8222;Double-Wide Dream&#8220; bereits ver\u00f6ffentlicht. Donahew&#8217;s auch sehr gelungenen Versionen sind im Vergleich urspr\u00fcnglicher, w\u00e4hrend No Justice mehr auf Eing\u00e4ngigkeit bedacht sind. Ihr Vorteil: Steve Rice ist einfach der um L\u00e4ngen bessere S\u00e4nger und so haben No Justice in der finalen Bewertung die Nase doch leicht vorn. &#8222;Red Dress&#8220; ist ein Fan-Favorit vom Zweitwerk der Band. Hier neu aufgelegt mit besser herausgearbeiteten Vocals von Rice, instrumentell variiert und mit verbessertem Sound.<\/p>\n<p>Vom gleichen fr\u00fcheren Silberling stammt das abschlie\u00dfende &#8222;Walk Away&#8220;. Diesmal assistiert die gro\u00dfartige <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rebecca+Lynn+Howard\">Rebecca Lynn Howard<\/a><\/span> Steve Rice bei den Harmonieges\u00e4ngen, aber deutlich mehr in den Vordergrund abgemischt als Cook bei den Tracks zuvor. Was die beiden hier gesanglich abliefern ist ganz gro\u00dfes &#8222;Kino&#8220;, ja G\u00e4nsehaut pur (auch tolle Pianobegleitung). Und wenn Patton dazu noch zwei grandiose E-Gitarren-Soli (vor allem das zum Ausklang des Liedes) losl\u00e4sst, brechen alle D\u00e4mme. Ein absoluter Killersong! Da ist man nur noch hin und weg. Ein Ohrwurm der Extraklasse und ein Hammerabschlu\u00df eines gro\u00dfartigen Albums. &#8222;America\u2019s Son&#8220; festigt den Rang des Stillwater-F\u00fcnfers als eine der hochwertigen Konstanten der Red Dirt-Szene. No Justice sind auch mit ihrem 4. Studio-Longplayer erneut gnadenlos gut!<\/p>\n<p><strong>Smith Entertainment (2012)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Never Gonna Be Enough<br \/>\n02. Life&#8217;s Too Short<br \/>\n03. Songs On the Radio<br \/>\n04. Red Dress &#8211; 5:15<br \/>\n05. Shot In the Dark<br \/>\n06. Run Away With Me<br \/>\n07. America&#8217;s Son<br \/>\n08. Give You A Ring<br \/>\n09. Let&#8217;s Not Say Goodbye Again<br \/>\n10. Don&#8217;t Walk Away<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nojustice.com\">No Justice<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/band.nojustice\">No Justice bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Studioalbum der beliebten Red Dirt Countryrock-Institution aus Stillwater, OK. Und wieder ist es ein durchg\u00e4ngig \u00fcberaus h\u00f6renswertes, erstklassiges Teil geworden, das allerdings im Vergleich zum Vorg\u00e4nger &#8222;2nd Avenue&#8220; wieder mehr auf ihren urspr\u00fcnglichen, etwas mehr country-infizierten, nicht ganz so &#8222;harten&#8220; Sound der anf\u00e4nglichen Werke fokussiert ist. H\u00e4ngt vermutlich auch damit zusammen, dass No Justice &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/no-justice-americas-son-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">No Justice &#8211; America&#8217;s Son &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[49,802,810,882,1112],"class_list":["post-591","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-americas-son","tag-no-justice","tag-oklahoma","tag-red-dirt","tag-texas"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=591"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44056,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/591\/revisions\/44056"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}