{"id":58709,"date":"2023-02-09T18:27:42","date_gmt":"2023-02-09T17:27:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=58709"},"modified":"2023-02-09T18:36:33","modified_gmt":"2023-02-09T17:36:33","slug":"brit-taylor-kentucky-blue-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/02\/09\/brit-taylor-kentucky-blue-cd-review\/","title":{"rendered":"Brit Taylor &#8211; Kentucky Blue &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BritTaylor_KentuckyBlue_Cover300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-58711\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BritTaylor_KentuckyBlue_Cover300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/BritTaylor_KentuckyBlue_Cover300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Wenn es zu echtem traditionellen Country kommt, und dann auch noch von typischem, weiblichen Gesang im Stile der damalig etablierten Ikonen, begleitet,\u00a0 wird es immer schwierig im Hause Daus. &#8218;Geheule&#8216; ist meist der Kommentar meiner geliebten Ehefrau. Dann verlege ich die Anh\u00f6raktionen meist auf die Fahrten im Auto zur Arbeit oder setze im Wohnzimmer gleich den Kopfh\u00f6rer auf.\u00a0<\/p>\n<p>Auch ich muss nat\u00fcrlich zugeben, dass meine Vorlieben eher im moderner gestrickten New Country liegen. Allerdings bin ich mit den Jahren meiner Reviewt\u00e4tigkeit deutlich flexibler geworden. Wenn ich das Gef\u00fchl habe, es hat hier alles &#8218;Hand und Fu\u00df&#8216;, kann ich mich mit solchen Werken durchaus anfreunden.\u00a0<\/p>\n<p>Die neue Scheibe von Brit Taylor &#8222;Kentucky Blue&#8220;, ihr mittlerweile zweiter Longplayer,\u00a0 ist so ein typischer Fall. Zehn absolut &#8218;Country To The Core&#8216; geschriebene und so auch umgesetzte Lieder, produziert von den Grammy-Gewinnern Sturgill Simpson und David Ferguson.\u00a0<\/p>\n<p>Brit besitzt diese einf\u00fchlsame wie auch einnehmende Stimme von Gr\u00f6\u00dfen der Marke Lynn, Parton, Wynette, McEntire &amp; Co., musikalisch klackert das Banjo, wiehert und s\u00e4gt die sehr stark pr\u00e4sente Fiddle, zirpt die Mandoline, und auch andere bekannte Instrumente, wie Steel, Piano, Orgel, Akkordeon, Streicher, Akustik- und E-Gitarren, die man aus dieser Sparte kennt, kommen gekonnt und reichhaltig zum Einsatz. Im Prinzip Musik, die man sich gerne auf der Veranda einer Ranch mit sch\u00f6nem Weitblick anh\u00f6ren w\u00fcrde, die mir allerdings momentan besitzseitig noch fehlt.<\/p>\n<p>Klasse gefallen mir Tracks wie &#8222;Anything But You&#8220; und &#8222;Ain&#8217;t A Hard Livin'&#8220;, bei denen Klimperpiano und\/oder E-Gitarre zum Einsatz kommen. Auch der sch\u00f6ne Akkordeon-best\u00fcckte Tex-Mex-Schwofer &#8222;No Cowboys&#8220; (mit unterschwelliger Nashville-Kritik) hat was. Der melancholische Titelsong sinniert mit Appalachia-Note und etwas &#8222;Lucille&#8220;-Espirit vor sich hin.\u00a0 Nicht ganz so mein Ding sind die beiden, wohl ihrer Broadway-Vergangenheit geschuldeten &#8222;Love&#8217;s Never Been That Good To Me&#8220; und &#8222;For A Night&#8220; mit Retro-Charme behafteten orchestralen Streicherarrangements.<\/p>\n<p>Ansonsten \u00fcberrascht und \u00fcberzeugt Brit Taylor, die \u00fcbrigens auch schon Gr\u00f6\u00dfen wie Dwight Yoakam, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Alabama\">Alabama<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a> supportet hat,\u00a0 mit &#8222;Kentucky Blue&#8220; auf ganzer Linie. Die von Sturgill Simpson und David Ferguson sehr transparent produzierten Songs bieten alles, was der traditionsbewusste Country-Liebhaber begehrt. Engagierter Gesang mit Herz, Gef\u00fchl und Emotion, authentische Texte mit Tiefgang und eine vielseitige musikalisch fundierte Performance. Oder beim Vokabular meiner Frau zu bleiben: &#8222;Wunderbar instrumentiertes Geheule&#8230;!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Cut A Shine \u2013 Thirty Tigers\/Membran (2023)<br \/>Stil: Country<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>01. Cabin In The Woods<br \/>02. Anything But You<br \/>03. Kentucky Blue<br \/>04. Rich Little Girls<br \/>05. No Cowboys<br \/>06. If You Don&#8217;t Wanna Love Me<br \/>07. Ain&#8217;t A Hard Livin&#8216;<br \/>08. Love&#8217;s Never Been That Good To Me<br \/>09. For A Night<br \/>10. Best We Can Do<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brittaylormusic.com\/\/\">Brit Taylor<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/BritTaylorMusic\">Brit Taylor bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es zu echtem traditionellen Country kommt, und dann auch noch von typischem, weiblichen Gesang im Stile der damalig etablierten Ikonen, begleitet,\u00a0 wird es immer schwierig im Hause Daus. &#8218;Geheule&#8216; ist meist der Kommentar meiner geliebten Ehefrau. 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