{"id":5846,"date":"2016-01-02T19:30:22","date_gmt":"2016-01-02T18:30:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3405"},"modified":"2020-07-13T11:24:08","modified_gmt":"2020-07-13T09:24:08","slug":"blue-highways-festival-22-04-2006-musiekcentrum-vredenburg-utrecht-konzertbericht-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/01\/02\/blue-highways-festival-22-04-2006-musiekcentrum-vredenburg-utrecht-konzertbericht-2\/","title":{"rendered":"Various Artists &#8211; Blue Highways Festival &#8211; 22.04.2006, Musiekcentrum Vredenburg, Utrecht &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/grayson_capps_02.jpg\" \/><\/p>\n<p>Es ist mittlerweile schon eine kleine Tradition geworden, dass meine Frau und ich, uns auf diesem einzigartigen Festival in Sachen Americana, Roots Rock , Bluegrass und Country mit &#8218;B\u00e4rchen Records&#8216;- (der Mailorder, f\u00fcr den ich seit fast zwei Jahren mit viel Freude review-technisch t\u00e4tig bin) Inhaber J\u00fcrgen Thom\u00e4 und seiner Gattin Gaby treffen.<\/p>\n<p>Dieses Ereignis findet jedes Jahr im &#8218;Musiekcentrum Vredenburg&#8216;, praktisch inmitten der malerischen Innenstadt Utrechts, statt. Gespielt wird jeweils zeitversetzt in einem gro\u00dfen Theatersaal und einem etwas kleineren. Wenn man Lust und die Energie besitzt, hat man also die M\u00f6glichkeit, alle (15 diesmal) teilnehmenden Interpreten mitzunehmen. Jede Band spielt ca. eine Stunde. Die Umbaupausen belaufen sich dank straffer Organisation des Zeitplans auf ertr\u00e4gliche 10-15 Minuten. Beide Locations sind angenehm klimatisiert und es herrscht innen Rauchverbot. Die Akustik ist meist vom Allerfeinsten. Es herrscht eine super angenehme, lockere Atmosph\u00e4re, die sich wie ein roter Faden durch die von mir erlebten, bisherigen Veranstaltungen zieht.<\/p>\n<p>Der Eintrittspreis von 40 Euros ist angesichts der Vielzahl, von in unseren Sph\u00e4ren fast nie zu erhaschenden, starken amerikanischen Musikern, sehr moderat gehalten. Das Festival ist immer, wen wundert es, gut besucht, aber mit einer guten Planung findet man normalerweise meistens ein recht akzeptables Pl\u00e4tzchen. Anders als beim letzten Mal, hatte ich schon fr\u00fchzeitig beschlossen, mich nicht an meinen guten Sitzplatz im gro\u00dfen Saal zu klammern, und rechtzeitig auch die Events im kleineren anzusteuern, was sich im Nachhinein als goldrichtige Entscheidung herausstellte.<\/p>\n<p>Das Roots Rocker-Trio <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Scott+Miller+%26+The+Commonwealth\">Scott Miller &amp; The Commonwealth<\/a><\/span> (guter Drummer Shawn McWilliams) er\u00f6ffneten im Hauptsaal und pr\u00e4sentierten schwerpunktm\u00e4\u00dfig ihr starkes neues Album &#8222;Citation&#8220;. Etwas blasser, aber keineswegs schwach, bot dann Dar Williams mit ihrer Truppe ihren mit Folk durchzogenen Roots Pop. Kurz vor Ende ihrs Programms ergriff ich die Gunst der Stunde und begab mich in die Enge des kleinen Saals, wo dann nach kurzer Zeit der Texaner Hayes Carll, mit seiner Klasse-Mannschaft (Lance Smith &#8211; Gitarre, Brad Fordham &#8211; Bass und Lisa Pankratz &#8211; Drums), seinen humorvollen, texanischen Roots Country &#8211; Rock im Stile von <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Baand\">Randy Rogers<\/a><\/span>, Cross Canadian Ragweed etc. servierte. Einfach herrlich diese rauen, staubigen und doch so melodischen Songs. Den Namen sollte man sich merken.<\/p>\n<p>Direkt hinterher brachten Grayson Capps und seine Mannen, mit bluesig Louisiana-getr\u00e4nktem (viel Slidearbeit) Rock, das kleine Rechteck zum Kochen. Die st\u00fcrmisch eingeforderte Zugabe &#8222;Poison&#8220;, lie\u00df dann alle D\u00e4mme brechen und den Saal zu einer fr\u00f6hlich beschwingten Gesangsparty aller Anwesenden mutieren. Klasse!<\/p>\n<p>Die lustig-freche Nashville-Country-Ikone Joy Lynn White war bereits vor zwei Jahren mit an Bord, diesmal wurde sie von Hayes Carlls Musikern begleitet. Hier bl\u00fchte der starke Gitarrist Lance Smith noch mal richtig auf. Ebenfalls mit ein Highlight. Danach dann der Schwenk zur\u00fcck ins gro\u00dfe Auditorium. Ein paar Noten einer Legende wie Guy Clark m\u00f6chte man dann doch mitnehmen, auch wenn sein monotones Storytelling eher nicht mein Fall ist.<\/p>\n<p>Zumindest bot es Gelegenheit sich wieder einen guten Platz f\u00fcr Caitlin Cary und Thad Cockrell zu sichern. Cary nahm jetzt zum dritten Mal hintereinander teil. 2004 solo, 2005 mit <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tres+Chicas\">Tres Chichas<\/a><\/span>, jetzt mit dem Singer\/Songwriter. Beide hatten ja schon ein Album zusammen eingespielt. Toll ihre wunderbar aufeinander abgestimmten Harmonieges\u00e4nge. Anschlie\u00dfend gab es noch ein paar Takte der recht laut agierenden Slobberbone-Nachfolger The Drams. Es galt sich wiederum eine gute Ausgangsposition im kleinen Saal f\u00fcr Tifft Merrit zu sichern. So nahmen wir noch die letzten Noten von Stillhouse mit, von denen auch zwei Musiker (Zeke Hutchins, Drums &#8211; Jay Brown, Bass) dann bei Merritt involviert waren.<\/p>\n<p>Der kleine, h\u00fcbsche Irrwisch aus North Carolina (Inhaberin eines Major-Deals) lie\u00df anschlie\u00dfend trotz leichter soundtechnischer Probleme am Anfang (das Brummen des Bass-Box war nicht abzustellen), die allerdings mit sympathischem Witz locker \u00fcbert\u00fcncht wurden, so richtig Dampf ab (stark auch ihr Keyboarder Dan Eisenberg und Gitarrist James Waldborn) und begeisterte s\u00e4mtliche, bis zum Schluss durchhaltenden Zuschauer. Keiner verlie\u00df vor der letzten Note der Zugabe gegen 1.45 Uhr die enge und mittlerweile schwei\u00dftreibende Location. Merritt w\u00e4re sicher etwas fr\u00fcher und im Hauptsaal besser platziert gewesen. Wer ist eigentlich <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sheryl+Crow\">Sheryl Crow<\/a><\/span>, es lebe Tift Merritt! Ganz hervorragend.<\/p>\n<p>Fazit: &#8218;Das Blue Highways&#8216; 2006 hat sich wieder mal voll gelohnt. Es ist schon unglaublich, wie viele Hochkar\u00e4ter der nicht enden wollende Fundus amerikanischer Musiker immer wieder hervorbringt. Man fragt sich nur, warum man in unserem Lande nicht was \u00e4hnlich Gleichwertiges wie bei unseren Nachbarn zustande bringen kann. Fest steht: Auch 2007 ist dieses mittlerweile traditionelle Event wieder dick im Terminkalender eingetragen.<br \/>\nH\u00f6chst empfehlenswert f\u00fcr jeden Musikliebhaber!<\/p>\n<p>Nicht im Bericht erw\u00e4hnt: Marah, The Be Good Tanya&#8217;s, The McKay Brothers, Adam Carroll with Scrappy Jud Newcomb, Jeffrey Foucault.<\/p>\n<p>P.S.<br \/>\nDie legend\u00e4re Location ist 2008 abgerissen worden und mittlerweile durch das moderne Tivoli Vredenburg ersetzt worden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tivolivredenburg\">Tivoli Vredenburg<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist mittlerweile schon eine kleine Tradition geworden, dass meine Frau und ich, uns auf diesem einzigartigen Festival in Sachen Americana, Roots Rock , Bluegrass und Country mit &#8218;B\u00e4rchen Records&#8216;- (der Mailorder, f\u00fcr den ich seit fast zwei Jahren mit viel Freude review-technisch t\u00e4tig bin) Inhaber J\u00fcrgen Thom\u00e4 und seiner Gattin Gaby treffen. 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