{"id":58435,"date":"2023-01-27T07:52:21","date_gmt":"2023-01-27T06:52:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=58435"},"modified":"2023-01-27T07:52:23","modified_gmt":"2023-01-27T06:52:23","slug":"wishbone-ash-24-01-2023-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/01\/27\/wishbone-ash-24-01-2023-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Wishbone Ash &#8211; 24.01.2023, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/WA_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-58452\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/WA_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/WA_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/WA_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Wishbone Ash war nicht nur meine aller erst besuchte hochwertige Band in der langen Liste meiner Konzertbesuche, sondern mittlerweile auch wohl die am \u00f6ftesten gesehene dieser Spezies, ich z\u00e4hle mittlerweile sieben Gigs der Briten \u00fcber die vielen Jahre verteilt. Da k\u00f6nnen nicht mal meine einstigen Superheroen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a> mithalten.<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblich tr\u00e4gt nat\u00fcrlich dazu bei, dass die Mannen um Andy Powell ihre Spielst\u00e4tten seit vielen Jahren nicht nach Gr\u00f6\u00dfe aussuchen, sondern lieber dort spielen, wo ihnen das Ambiente zusagt. Und auf dieser Liste steht nun mal auch zurecht das sch\u00f6ne Musiktheater Piano in L\u00fctgendortmund.<\/p>\n<p>Ganz besonders gefreut habe ich mich f\u00fcr die Betreiber der Location Jenny Dore und Thomas Falke, dass es sogar an einem Dienstag eine rappelvolle H\u00fctte gab. Powell und Co. er\u00f6ffneten wie so oft mit einem Instrumental (&#8222;In The Skin&#8220;), um die Finger und vor allem die E-Gitarrensaiten (auch die seines kongenialen Mitspielers Mark Abrahams) auf etwa gleiche Betriebstemperatur zu bringen, wie man wei\u00df, ist das Twinspiel ein Markenzeichen der Truppe und somit ein durchgehendes Moment.<\/p>\n<p>In den ersten 45 Minuten gab es zun\u00e4chst eine Mischung aus allen Phasen der Band, wobei &#8222;We Stand As One&#8220; und &#8222;Coat Of Arms&#8220; (vom gleichnamigen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/02\/28\/wishbone-ash-coat-of-arms-cd-review\/\">Album<\/a>), von noch recht frischer Natur sind. Als neue Facette freute ich mich \u00fcber die starken Lap Steel-Einlagen von Abrahams beim Opener und beim altbekannten, nach einem Konzert im waffenfreudigen Texas entstandenen &#8222;Rock &#8218;N Roll Widow&#8220;. Eine famose Version von &#8222;Standing in The Rain&#8220; mit grandiosen Soli von beiden Gitarristen war dann der Cut.<\/p>\n<p>Ab diesem Zeitpunkt wurde angesichts des 50-j\u00e4hrigen Bestehens ihres&nbsp; zusammen mit &#8222;Live Dates&#8220; wohl bekanntestem und beliebtesten Werks &#8222;Argus&#8220; in Form der kompletten Vorf\u00fchrung die Ehre erwiesen. Powell fragte scherzhafter Weise, die mit ihm w\u00fcrdevoll gealterte, zu \u00fcber 90 Prozent anwesende \u00dc-50\/60 Generation, was denn wohl der Opener w\u00e4re, er h\u00e4tte es vergessen, und kaum ausgesprochen, schoss ihm schon aus dem Publikum &#8222;Time Was&#8220; entgegen, was dann direkt in eine furiose Nummer m\u00fcndete.<\/p>\n<p>Als eine Bereicherung erwies sich auch schon von Anfang an der neue Drummer Mike Trusscott, der sich nicht nur gut einf\u00fcgte, sondern sowohl mit Gef\u00fchl als auch mit ordentlich Druck in manchen Passagen aufwarten konnte. Der kauzige Bob Skeat sorgte an seinem sechssaitigen Bass wie gewohnt f\u00fcr den Groove und erg\u00e4nzte Powell immer wieder mal sporadisch mit Harmonieges\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Bis zum Finalst\u00fcck des Werkes &#8222;Throw Down The Sword&#8220; gab es dann die erwartet brillante Gitarrenschlacht zwischen Powell und Abrahams (der knarzte, shuffelte und wah-wahte phasenweise unwiederstehlich) im dezent keltisch umwehten Classic Rock-Liedgut mit Twin-Markenzeichen. Nach Abschluss, des von den Titel her aktuell wie nie zuvor anmutenden Albums, verwies Andy noch mal darauf, dass ihm die Zeit um 1972 irgendwie angenehmer vorkam, als heute mit Despoten wie Putin und Trump.<\/p>\n<p>Wer im Anschluss auf &#8222;Phoenix&#8220; spekuliert hatte, brauchte nicht entt\u00e4uscht zu sein. Das Quartett lieferte mit den rein instrumentellen &#8222;F.U.B.B.&#8220; aus &#8222;There&#8217;s The Rub&#8220; einen ebenso starken Klassiker. &#8222;Phoenix&#8220; erhielt zumindest dann noch in der finalen, st\u00fcrmisch vom Publikum eingeforderten Zugabe, dem nochmals variantenreich performten&nbsp; &#8222;Jailbait&#8220;, ein kurzes Intermezzo.<\/p>\n<p>Zum runden Abschluss brachte uns Mark Abrahams nach dem Gig noch im Backstagebereich mit der Band zusammen, sodass wir auch noch unser obligatorisches Bild mit dem Logo machen konnte. Insgesamt somit ein klasse Abend, der sicherlich noch diverse Besuche (solange es Wishbone Ash hoffentlich noch geben wird) in Zukunft zur Folge haben wird.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br>\nAndy Powell (lead vocals, electric guitar)<br>\nMark Abrahams (electric guitar, lap steel)<br>\nBob Skeat (bass, vocals)<br>\nMike Trusscott (drums)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wishboneash.com\">Wishbone Ash<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/wishbone.ash.official\">Wishbone Ash bei Facebook<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wishbone Ash war nicht nur meine aller erst besuchte hochwertige Band in der langen Liste meiner Konzertbesuche, sondern mittlerweile auch wohl die am \u00f6ftesten gesehene dieser Spezies, ich z\u00e4hle mittlerweile sieben Gigs der Briten \u00fcber die vielen Jahre verteilt. 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