{"id":5838,"date":"2016-01-02T19:28:31","date_gmt":"2016-01-02T18:28:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3378"},"modified":"2020-07-13T11:21:25","modified_gmt":"2020-07-13T09:21:25","slug":"greyhound-soul-13-11-2008-karo-wesel-konzertbericht-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/01\/02\/greyhound-soul-13-11-2008-karo-wesel-konzertbericht-2\/","title":{"rendered":"Greyhound Soul &#8211; 13.11.2008, Karo, Wesel &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wesel71.jpg\" \/><\/p>\n<p>Greyhound Soul standen schon lange auf meiner Konzertwunschliste, nachdem ich ja mit stetig wachsender Begeisterung ihre letzten drei Alben &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/greyhound-soul-alma-de-galgo-cd-review\/\">Alma De Galgo<\/a><\/span>&#8222;, &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/greyhound-soul-down-cd-review\/\">Down<\/a><\/span>&#8220; und &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/greyhound-soul-tonight-and-every-night-cd-review\/\">Tonight And Every Night<\/a><\/span>&#8220; reviewt hatte. Das sch\u00f6ne an Bands oder Interpreten aus der Blue Rose-Familie ist, dass die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, sie irgendwann im Karo in Wesel begutachten zu k\u00f6nnen, einem Club, der mir mit seiner ungezwungenen und angenehmen Atmosph\u00e4re \u00fcber die Jahre hinweg immer mehr ans Herz gewachsen ist. Ein Verdienst nicht auch zuletzt des Musikers und Organisators des Karos, Mathias Sch\u00fcller, der es immer wieder schafft, interessante Gigs in seinem Jugendclub, f\u00fcr erschwingliches Geld stattfinden zu lassen.<\/p>\n<p>Gegen 22.00 Uhr betraten die W\u00fcstenrocker von Greyhound Soul die B\u00fchne. Zum Aufw\u00e4rmen wurde sich direkt jamartig und psychedelisch in den Gig gespielt, wobei Joe Pena seinem Arbeitsger\u00e4t die ersten Baritone-Kl\u00e4nge entlockte, Jason DeCorse einige Slide-Wischer dazwischenfunkte und Robert Hepworth sein Keyboard sporadisch Organ-artig pfeifen lie\u00df. Das wirkte zun\u00e4chst recht cool und reserviert. Aber mit dem direkt folgenden &#8222;Midnight Radio&#8220; vom aktuellen Album &#8222;<span style=\"color: #333333;\">Tonight And Every Night<\/span>&#8220; rockte das Quintett dann richtig brachial los. Herrlich anzusehen und zu h\u00f6ren wie Joe Pena gegen die geballte Instrumentalkraft seiner Mitstreiter mit seinem unnachahmlichem Stimmorgan (h\u00f6rt sich an, als wenn er jeden Morgen sein Fr\u00fchst\u00fccksbrot mit einer Scheibe Schmirgelpapier belegt) ankr\u00e4chzte.<\/p>\n<p>Bei &#8222;Angelina&#8220; zeigte Joe, dass auch sein Harpspiel nicht von schlechten Eltern ist. Jason erzeugte bei &#8222;Comin&#8216; Home&#8220; mit Steelgitarren-artigen T\u00f6nen, durch exzellent filigrane Bearbeitung seiner Telecaster zur Freude des Rezensenten wohltuendes Countryflair. Der Fokus wurde nat\u00fcrlich schwerpunktm\u00e4\u00dfig auf das aktuelle Album gelegt.So folgten &#8222;Do What You Do&#8220;, &#8222;Layin&#8216; Down Lost&#8220;, &#8222;Time To Come Home&#8220; und, wenn man so will, &#8222;Alligator Face&#8220; (die Erstfassung gab es ja auf &#8222;<span style=\"color: #333333;\">Alma De Galgo<\/span>&#8222;) weitere Auskoppelungen.<\/p>\n<p>Besonders gut gefallen hat mir &#8222;Freaks&#8220; von ihrem Deb\u00fctwerk, das neben dem dynamischen und melodischem Verlauf vor allem mit zwei gl\u00e4nzenden Slidepassagen von DeCorse zu punkten wusste. \u00dcberhaupt hat mir immer am meisten zugesagt, wenn der Sound so richtig fett r\u00fcber kam (vor allem bei &#8222;Drag Queen&#8220;), wobei die Rhythmus-Fraktion mit Duane Hollis und Winston Watson (der mir beim Konzert der <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sand+Rubies\">Sand Rubies<\/a><\/span> vor geraumer Zeit schon positiv aufgefallen war) eine exzellente Basis f\u00fcr die beiden Hauptakteure Pena und DeCorse bildete.<\/p>\n<p>Nach ca. einer Eindreiviertelstunde war dann nach einer dieser vielen, herrlich lang gezogenen, staubigen Instrumentalpassagen der Hauptpart zu Ende. Pena &amp; Co. zollten den rhythmischen Beifallsbekundungen aber nach einer kurzen Pause Tribut und lie\u00dfen mit dem balladesk vorgetragenen &#8222;I&#8217;ll Wait Around&#8220; (Pena im ersten Part solo, im zweiten dann mit kompletter Band) ein einzigartiges Desert Rock-Konzert in Wohnzimmer-Clubatmosph\u00e4re begeisternd ausklingen. Schade immer wieder, dass solche Bands wie Greyhound Soul nach wie vor in unserem Lande nur von einem Insiderpublikum (diesmal ca. 100 Zuschauer) wahrgenommen werden. Selbst meine Frau war v\u00f6llig baff und sagte, dass sie noch nie ein Konzert erlebt habe, bei dem ihr wirklich jeder Song ausnahmslos gefallen hat. Mit einem sch\u00f6neren Kompliment kann man einen solchen Bericht doch wohl nicht abschlie\u00dfen, oder?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.greyhoundsoulmusic.com\">Greyhound Soul<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Greyhound-Soul\/126372416778\">Greyhound Soul bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bluerose-records.com\">Blue Rose Records<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jz-karo.de\">Karo Wesel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greyhound Soul standen schon lange auf meiner Konzertwunschliste, nachdem ich ja mit stetig wachsender Begeisterung ihre letzten drei Alben &#8222;Alma De Galgo&#8222;, &#8222;Down&#8220; und &#8222;Tonight And Every Night&#8220; reviewt hatte. Das sch\u00f6ne an Bands oder Interpreten aus der Blue Rose-Familie ist, dass die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, sie irgendwann im Karo in Wesel begutachten zu &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/01\/02\/greyhound-soul-13-11-2008-karo-wesel-konzertbericht-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Greyhound Soul &#8211; 13.11.2008, Karo, Wesel &#8211; Konzertbericht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1341],"tags":[293,427,553,586,611,1240,1279],"class_list":["post-5838","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konzertbericht","tag-desert-rock","tag-greyhound-soul","tag-joe-pena","tag-karo","tag-konzert","tag-tuscon","tag-wesel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5838","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5838"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44549,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5838\/revisions\/44549"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}