{"id":56805,"date":"2022-10-09T17:26:42","date_gmt":"2022-10-09T15:26:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=56805"},"modified":"2022-10-10T10:39:47","modified_gmt":"2022-10-10T08:39:47","slug":"the-black-crowes-support-dewolff-08-10-2022-ruhrcongress-bochum-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/10\/09\/the-black-crowes-support-dewolff-08-10-2022-ruhrcongress-bochum-konzertbericht\/","title":{"rendered":"The Black Crowes &#8211; Support: DeWolff &#8211; 08.10.2022, RuhrCongress, Bochum &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/BC_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-56901\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/BC_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/BC_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/BC_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Wenn sich eine einstige Supergroup wie die Black Crowes nach vielen Jahren des Zwists unter ihren Mitgliedern wieder zusammenfindet und dann bei uns in der N\u00e4he auftaucht, sind wir nat\u00fcrlich auch zur Stelle. Aber der Reihe nach. Begonnen hatte alles beim <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Georgia+Thunderbolts\">The Georgia Thunderbolts<\/a>-\/<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Black+Stone+Cherry\">Blackstone Cherry<\/a>&#8211;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/09\/15\/black-stone-cherry-support-the-georgia-thunderbolts-12-09-2022-e-werk-koeln-konzertbericht\/\">Gig<\/a> in K\u00f6ln, als uns Michael Schmitz vom Mascot Label fragte, ob wir gerne ein Interview mit der Supportgruppe DeWolff durchf\u00fchren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>So machten wir uns am sp\u00e4ten Samsatg-Nachmittag auf den Weg nach Bochum, um mit dem aufsteigenden niederl\u00e4ndischen Trio im direkt um die Ecke des RuhrCongress gelegenen Stax by Friends-Hotel zu sprechen. Als wir eines der Parkh\u00e4user ansteuerten, war gerade die Bundesliga-Partie VFL Bochum gegen Eintracht Frankfurt zu Ende und die Fans des hessischen Clubs liefen nach der 0:3-Niederlage mit ziemlich bedr\u00f6ppelten Gesichtern Richtung ihrer Fahrzeuge.<\/p>\n<p>Nach dem Interview mit den drei netten Jungs, \u00fcber das wir dann sp\u00e4ter noch berichten werden, ging es dann in die sich zun\u00e4chst nur beh\u00e4big f\u00fcllende Location, in der wir bereits zuvor Acts wie die <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tedeschi+Trucks+Band\">Tedeschi Trucks Band<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Beth+Hart\">Beth Hart<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kenny+Wayne+Shepherd\">Kenny Wayne Shepherd<\/a> begutachtet hatten. Einziger Unterschied, es gab diesmal keine erweiterte Trib\u00fcnen-Bestuhlung und so f\u00fchlte sich der Innenraum, fast \u00fcberdimensional gro\u00df an.<\/p>\n<p>Am Ende kamen immerhin knapp 2.500 Zuschauer um sich das Rockmusik-Spektakel anzusehen, beziehungsweise&nbsp; anzuh\u00f6ren. Den Auftakt machten dann DeWolff, ein aufstrebendes niederl\u00e4ndisches Trio, bestehend auch aus zwei Br\u00fcdern, Pablo (vocals, guitar) und Luka van de Poel (drums, vocals) sowie Robin Piso (keys, vocals).<\/p>\n<p>Die legten in einer knappen Dreiviertelstunde einen beherzten und recht selbstbewussten Auftritt hin. Sie starteten vor dem mit einem sehenden Auge und zwei heulenden W\u00f6lfen gestalteten B\u00fchnenbild mit dem Opener ihres neuen, im Februar 2023 auf den Markt kommenden Albums &#8222;Love, Death &amp; In Between&#8220;, &#8222;Night Train&#8220;, und rissen die Audienz mit ihrem retro-umwehten, souligen, 70er-Psychedelic Rock mit dezenten Southern-Einfl\u00fcssen von Beginn an mit.<\/p>\n<p>Pablo war der einzige, der nicht durch sein Arbeitsger\u00e4t statisch gebunden war und ihm geb\u00fchrte dann als Fronter quasi die Gesamtheit der gro\u00dfen B\u00fchne, die er dann auch ziemlich bewegungsfreudig nutzte. Sch\u00f6n seine Anekdote, dass er sich bereits als Fan f\u00fcr das ja schon vor zwei Jahren geplante BC-Konzert eine Karte gekauft hatte und sich jetzt mit dem Spielen im Vorprogramm ein echter Traum verwirklicht hat. So schnell kann es gehen im Musikbusiness!<\/p>\n<p>Das jugendlich forsch auftrumpfende Trio spielte und jammte sich dann (zum Teil mit Wechselleadges\u00e4ngen zwischen Pablo und Luka) durch Songs wie &#8222;Live Like You&#8220;, &#8222;Sugar Moon&#8220;, &#8222;Heart Stoppin&#8216; Kinda Show&#8220; (auch vom neuen Album), &#8222;Tragedy Not Today&#8220;, &#8222;Double Crossing Man&#8220; und &#8222;Nothing Is Changing&#8220; als Schlusspunkt und wurde von den Anwesenden zurecht mit viel Applaus in ihre n\u00e4chsten musikalischen Abenteuer verabschiedet.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/dew_text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-56904\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/dew_text.jpg 450w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/dew_text-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up De Wolff:<\/span><\/strong><br \/>Pablo van de Poel (lead vocals, electric guitar)<br \/>Robin Piso (keyboards, vocals)<br \/>Luka van de Poel (drums, vocals)<\/p>\n<p>Knapp 30 Minuten sp\u00e4ter war die sch\u00f6ne B\u00fchne samt Bar und Jukebox hergerichtet und Backgrounds\u00e4ngerin Leslie Grant &#8218;dr\u00fcckte&#8216; den Elmore James-Klassiker\u00a0 &#8222;Shake Your Moneymaker&#8220; als Einspieler, der ja auch den Titel des wohl bekanntesten Black Crowes-Albums aus dem Jahre 1990 abgibt, w\u00e4hrend dem dann die aktuellen Mitglieder zu ihren Positionen schritten.<\/p>\n<p>Fortan wurde dieses Werk auch in genau gleicher Reihenfolge komplett wieder aufgelegt. Die beiden Robinson-Br\u00fcder demonstrierten zwischenzeitlich immer wieder N\u00e4he, um jeden aufkommenden Zweifel an der wieder gewonnenen Harmonie, direkt im Keime zu ersticken. Chris war nat\u00fcrlich der wuselige Fronter, der die Leute sofort mitnahm und besonders in den balladeskeren St\u00fccken zu \u00fcberzeugen wusste.<\/p>\n<p>Ansonsten musste er doch ziemlich gegen den nicht immer transparent und teilweise dumpf wirkenden Sound, wenn alle zusammen agierten, ordentlich ansingen. Rich Robinson (mit vielen Einzelakzenten, z. B. mit der Akustikgitarre bei &#8222;She Talks to Angels&#8220;, Slide, Intros) und sein Gitarren-Pendant an der linken B\u00fchnenseite Isaiah Mitchell (der mit mehr Soli) sorgten f\u00fcr den typischen Black Crowes-Rock. Bassist Sven Pipien (mit Harmonieges\u00e4ngen) ging im volumin\u00f6sen Sound ein wenig unter.<\/p>\n<p>Der starke Drummer Brian Griffin (mit unaufgeregtem, aber sehr kr\u00e4ftigen und variablen Spiel) und ihr gef\u00fchlvoller Keyboarder Joel Robinow (mit HT-Einlagen bei u. a. &#8222;Jealous Again&#8220; oder sch\u00f6ner Orgel bei &#8222;Struttin&#8216; Blues&#8220;) gefielen mir pers\u00f6nlich unheimlich gut. Als Fan von weiblichem Backgroundgesang bereiteten mir auch Mackenzie Adams und Leslie Grant gro\u00dfen Spa\u00df, die bei &#8222;Seeing Things&#8220; und beim sp\u00e4teren &#8222;Remedy&#8220; besonders gl\u00e4nzen konnten.<\/p>\n<p>Nach Ablauf des &#8218;Albums&#8216; mit dem knackigen &#8222;Starin&#8216; Cold&#8220; ging es dann mit St\u00fccken wie &#8222;Oh Josephine&#8220;, &#8222;Wiser Time&#8220;, &#8222;Thorn in My Pride&#8220; und &#8222;Sting Me&#8220; etwas progressiver weiter bis zum starken &#8222;Remedy&#8220; als Finale eines insgesamt sehr \u00fcberzeugenden Gigs. Die begeisterten Zuschauer konnten der Band aus Atlanta, Georgia, dann zum Schluss noch den Velvet Underground-Klassiker &#8222;Rock &amp; Roll&#8220; als Zugabe abgewinnen.<\/p>\n<p>Am Ende hatten die Black Crowes meine zuvor gehegten Bedenken ausger\u00e4umt, sodass ich unterm Strich als Fazit von einem gelungenen Comeback und lohnenswerten Besuch sprechen kann. Die Robinson-Br\u00fcder wieder in Harmonie vereint, neues Material geplant (hoffentlich wieder mit dem einen oder anderen Geistesblitz), so darf es gerne weitergehen!<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/BC_Text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-56902\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/BC_Text.jpg 450w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/BC_Text-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up The Black Crowes:<\/span><\/strong><br \/>Chris Robinson (lead vocals, harp)<br \/>Rich Robinson (guitars, bgv)<br \/>Isaiah Mitchell (guitars, bgv)<br \/>Joel Robinow (keyboards)<br \/>Sven Pipien (bass, bgv)<br \/>Brian Griffin (drums)<br \/>Mackenzie Adams (bgv)<br \/>Leslie Grant (bgv)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/theblackcrowes.com\/\">The Black Crowes<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/TheBlackCrowes\/\">The Black Crowes bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.dewolff.nu\/\">DeWolff<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/dewolfficial\">DeWolff bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.mascotlabelgroup.com\">Mascot\/Provogue Label Group<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.ruhrcongress-bochum.de\">RuhrCongress Bochum<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn sich eine einstige Supergroup wie die Black Crowes nach vielen Jahren des Zwists unter ihren Mitgliedern wieder zusammenfindet und dann bei uns in der N\u00e4he auftaucht, sind wir nat\u00fcrlich auch zur Stelle. 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