{"id":55244,"date":"2022-07-31T10:21:40","date_gmt":"2022-07-31T08:21:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=55244"},"modified":"2022-07-31T10:23:00","modified_gmt":"2022-07-31T08:23:00","slug":"ufo-12-13-07-2022-nrw-doppelkonzertnachlese","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/07\/31\/ufo-12-13-07-2022-nrw-doppelkonzertnachlese\/","title":{"rendered":"UFO &#8211; 12.\/13.07.2022, NRW &#8211; Doppelkonzertnachlese"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/UFO_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-55272\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/UFO_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/UFO_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/UFO_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Die \u201eLast Orders\u201c Tour, die 2019 zum 50. Bandjubil\u00e4um gestartet wurde, konnte nach mehreren Verlegungen endlich auch in NRW an den Spielorten Zeche in Bochum und in der Kantine in K\u00f6ln fortgesetzt werden. Wenn man den Mutma\u00dfungen Glauben schenkt, wurde an den Abenden mit einer Glocke die vermutlich letzte Bestellung von UFO geliefert.<\/p>\n<p>Leider waren an beiden Abenden in den Locations wie sooft in den letzten Monaten wieder gr\u00f6\u00dfere L\u00fccken im Zuschauerraum zu vermerken. Dass UFO aber immer noch eine treue Fangemeinde hat, konnte man daran erkennen, dass man einige Zuschauer an beiden Tagen anwesend sah.<\/p>\n<p>Im Schatten der Hard Rock-Dinos hatte die griechische Band Cellar Stone die Chance, Werbung in eigener Sache zu machen, was den F\u00fcnfen auch mit eing\u00e4ngigen klassischen Songs der Zunft gelang. Interessant war dabei, wie die Band ihren, von den Fans positiv aufgenommen, knapp 40 min\u00fctigen Auftritt, abschloss. Nachdem die letzte Note ihres letzten Tracks verklungen war, setzten sie noch einmal mit einem Gitarrenriff des UFO-Klassikers \u201eRock Bottom\u201c ein, was zum Abschluss noch einmal f\u00fcr Szenenapplaus sorgte.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Umbaupause war es dann soweit. Auf der sp\u00e4rlich ausgeleuchteten B\u00fchne waren nur einige Spots auf eine Glocke gerichtet, die um 21 Uhr die vermutlich letzten Konzerte einl\u00e4utete. Zu den Kl\u00e4ngen des Alex Harvey-Klassikers \u201eFaith Healer\u201c betraten UFO dann die B\u00fchne und bedienten die Fans mit knapp \u00fcber 90 Minuten klassischem Hard Rock.<\/p>\n<p>Im Setup gab es keine gro\u00dfen \u00dcberraschungen und die Band verlie\u00df sich zum Gro\u00dfteil auf die altbew\u00e4hrten Hits, die aber auch mit einer gro\u00dfen Spielfreude pr\u00e4sentiert wurden. Dabei war der mittlerweile 74-j\u00e4hrige Phil Mogg gesanglich noch auf der H\u00f6he und bewies auch seine Qualit\u00e4ten als Entertainer zwischen den Songs. Dass bei UFO nicht nur der Fronter im Vordergrund steht, konnte man daran erkennen, dass Mogg sich immer wieder in den hinteren Bereich der B\u00fchne zur\u00fcckzog und den anderen Musikern das Zentrum \u00fcberlie\u00df.<\/p>\n<p>Vinnie Moore begeisterte mit gewohnt starken Gitarrensoli, aber auch Neil Carter ist ein exzellenter Leadgitarrist, der auch die Keyboards bestens beherrscht. Beim K\u00f6lner Konzert spielte er mit einer solchen Energie, dass er sich vermutlich beim Keyboardspiel den Kopf stie\u00df. Den kleinen Cut, den er an der Stirn hatte, wurde gar nicht weiter beachtet.<\/p>\n<p>Erstaunlich oft befand sich Bassist Rob De Luca im Zentrum des Geschehens und steuerte neben einer starken Rhythmusarbeit auch bei einigen Songs den Backgroundgesang bei. Eine Freude war es, den mittlerweile 70-j\u00e4hrigen Andy Parker zu beobachten, wie er seine Drums von sanft streichelnd, bis zu brachial eindreschend bearbeitete. Welche wichtige Rolle er in der Band spielt, konnte auch ganz am Ende des Konzertes gesehen war, wo es ihm vorbehalten war, sich noch einmal von den Fans, mit einem zufriedenen L\u00e4cheln zu verabschieden, als der Rest der Band die B\u00fchne bereits verlassen hatte.<\/p>\n<p>Highlights waren das verspielte, zuweilen tr\u00e4umerische \u201eLove To Love\u201c und das fast epische, leicht psychedelisch und jazzig angehauchte \u201eRock Bottom\u201c sowie der Kracher \u201eDoctor Doctor\u201c. UFO waren bei ihrem\u00a0 vermutlich letzten Mal in der Region in Bestform.<\/p>\n<p>An der Stelle sei aber auch noch einmal die Problematik f\u00fcr Veranstalter, Clubs und Promotionagenturen und Bands erw\u00e4hnt, die sich nicht in den zum Teil auch preislich abgehobenen Sph\u00e4ren befinden, wo eine Karte der billigsten Kategorie schon mal im dreistelligen Bereich liegt.<\/p>\n<p>Wenn Locations nur zur H\u00e4lfte oder sogar weniger frequentiert sind, bedeutet es nicht nur, dass die Einnahmen \u00fcber die Eintrittspreise wegbrechen, sondern auch im Bereich Catering weitaus geringer ausfallen und am Ende alle Beteiligten finanziell im Regen stehen. Wenn die Rockkultur in ihrer ureigentlichen Form weiterbestehen soll, geht das nur, wenn die kleinen und mittelgro\u00dfen Club, die ja auch f\u00fcr die meisten gro\u00dfen Bands einst die Grundlage waren, mit einer soliden Verdienstbasis kalkulieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dies gelingt aber nur mit Hilfe der Musikfans, die wieder regelm\u00e4\u00dfig Konzerte besuchen, ansonsten droht, dass in naher Zukunft, der eine oder andere feine Club die Tore schlie\u00dfen muss. Wenn dies dann einmal geschehen ist, ist dies meist unumkehrbar. Deshalb an dieser Stelle die Bitte, doch mal auf den Seiten der lokalen Veranstalter oder Magazine zu schauen, was so in n\u00e4chster Zeit geboten wird, und wieder den Weg auch zu den kleineren Gigs zu finden. In diesem Sinne \u201ekein Rock`n`Roll ist auch keine L\u00f6sung\u201c.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>Phil Mogg (lead vocals)<br \/>Vinnie Moore (electric and acoustic guitars)<br \/>Rob de Luca (bass, vocals)<br \/>Andy Parker (drums)<br \/>Neil Carter (keys, guitar, vocals)<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>Aris Pirris \u2013 (lead vocals, guitar)<br \/>George Maroulees (guitar)<br \/>Akis Rooster (bass)<br \/>George Karlis (drums)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.UFO-music.info\/\">UFO<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/UFOofficial\/\">UFO bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.kantine.com\">Kantine K\u00f6ln<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.zeche.com\">Zeche Bochum<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u201eLast Orders\u201c Tour, die 2019 zum 50. 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