{"id":54867,"date":"2022-06-26T17:35:25","date_gmt":"2022-06-26T15:35:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=54867"},"modified":"2022-06-26T17:50:12","modified_gmt":"2022-06-26T15:50:12","slug":"kamchatka-support-jail-job-eve-23-06-2022-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/06\/26\/kamchatka-support-jail-job-eve-23-06-2022-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Kamchatka \u2013 Support: Jail Job Eve \u2013 23.06.2022 \u2013 Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kam_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-54887\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kam_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kam_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kam_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Nach mehreren Verschiebungen bedingt durch die Coronapandemie konnte das schwedische Powertrio Kamchatka endlich das aktuelle Album \u201eHoodoo Lightning\u201c promoten.<\/p>\n<p>Als Support gaben sie der Osnabr\u00fccker Band Jail Job Eve die M\u00f6glichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Dies gelang den jungen Musikern, welche mit ihrer kraftvollen Mischung aus Blues-, Hard- und Melodic Rock beeindrucken konnten. Im Vordergrund stand die Fronterin Victoria Semel mit ihrer starken Rock- und Bluesstimme. Da es sich aber um eine Band handelt, hatten auch die anderen Musiker die M\u00f6glichkeit ihre spielerischen Qualit\u00e4ten unter Beweis zu stellen.<\/p>\n<p>Benedikt Schlereth lieferte harte Gitarrenriffs, konnte aber auch gef\u00fchlvolle Soli, zuweilen sogar mit einem Southernflair oder slidend beisteuern. Auch Jens Niemann an den Keyboards legte einige feine Soli hin und unterlegte die Songs mit Soundteppichen.<\/p>\n<p>Stark auch die Rhythmussektion um Drummer Josef R\u00f6hner, der die richtige Mischung aus powervollen Drumming und gef\u00fchlvoller Zur\u00fcckhaltung bei den ruhigeren Nummern zeigte und Laurenz Gust der mit einem klar differenzierten Bassspiel mit einigen feinen L\u00e4ufen \u00fcberzeugen konnte.<\/p>\n<p>Bei Ihren Songs nahmen die Musiker auch zum aktuellen Tagesgeschehen Stellung, wie bei \u201eNo Means No\u201c, wo es um Gewaltsituationen geht, oder beim Titel \u201eLost\u201c, wo es S\u00e4ngerin Victoria Semmel gelang, das Publikum zum Mitsingen zu animieren und die Botschaft an die Frauen gesendet wird, sich auf die B\u00fchnen der Rockmusik zu trauen und dass sie dort auch anerkannt werden. Im letzten Song \u201eRiot\u201c zollte man noch Tribut f\u00fcr die russische Rockband Pussy Riot, die wegen ihrer zurecht kritischen Haltung zur Politik in Russland politisch verfolgt wird, was bis zur Inhaftierung der Musikerinnen f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Nach etwa 45 Minuten verlie\u00df die Band unter dem Applaus der Besucher die B\u00fchne. In der Form ist von den jungen Musikern aus Osnabr\u00fcck noch einiges in der Zukunft zu erwarten.<\/p>\n<p>Line-up Jail Job Eve:<\/p>\n<p>Victoria Semel \u2013 vocals<br>Benedikt Schlereth \u2013 guitar<br>Jens Niemann \u2013 Hammond Orgel<br>Laurenz Gust \u2013 bass<br>Josef R\u00f6hner \u2013 drums<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Umbaupause war es dann soweit und die drei Musiker von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">Kamchatka<\/a> betraten die B\u00fchne und pr\u00e4sentierten einen Querschnitt von Songs von ihren Anfangszeiten bis zum letzten Album \u201eHoodoo Lightning\u201c.<br>Krachend&nbsp; begann das Trio mit \u201ePerfect\u201c vom 2011er Album \u201eBury Your Roots\u201c, um dann mit \u201eSeed\u201c einen bluesget\u00fcnchten Song aus ihrem Debutalbum nachzulegen.<\/p>\n<p>Thomas Juneor Andersson zeigte in diesen beiden St\u00fccken seine Vielseitigkeit an der Gitarre, welche von knallharten Rockriffs, bis hin zur Rhythmusarbeit in Richtung <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a> ging. Bei den Soli, in denen er Elemente verschiedenster Musikstile miteinander verschmelzen lie\u00df, spielte er sich zuweilen in einen Rausch, um dann aber wieder punktgenau in den jeweiligen Songs wieder anzukommen. Im Gesang wechselte er sich mit Bassist Per Wiberg ab, der insbesondere bei den stark bluesigen St\u00fccken mit seiner etwas rauheren Stimmlage \u00fcberzeugen konnte.<\/p>\n<p>Dabei legte er fette Bassl\u00e4ufe hin, welche absolut differenziert erkennbar waren. Hier schon ein Lob an Harro Kleffmann, dem es gelang den gewaltigen Sound ins Piano zu zaubern, dass es auch trotz der Lautst\u00e4rke sehr klar war.<br>Mit \u201eAuto Mowton\/Spacegirl Blues\u201c, auch vom ersten Album, ging es im Hard Rock der 70er Jahre im Stile von Bands wie Mountain weiter, und es kam immer wieder zu jammenden Einlagen.<\/p>\n<p>Hier ist auch Drummer Tobias Strandvik hervorzuheben, der an den Drums zuweilen ein Tempo vorlegte, dass die Drumsticks nur so durch die Luft wirbelten. Vom aktuellen Album pr\u00e4sentierten die Schweden das rockige \u201eRainbow Ridge\u201c, \u201eBlues Science\u201c mit Heavy-Elementen in Part I (\u201eThunder Rise\u201c), w\u00e4hrend der musikalisch sehr heterogene Part II (\u201eHoodoo Lightning\u201c) wieder die gesamte Bandbreite vom Blues bis zum Hard- oder Heavy Rock widerspiegelte.<\/p>\n<p>Mit zwei Songs vom 2015er Album \u201eLong Road Made Of Gold\u201c beendete die Band das Set krachend mit bluesigen Hard Rock. Stark der klare Gesang bei \u201eGet Your Name On\u201c mit stakkatoartigem Gitarrenspiel von Andersson und der etwas rauhere Gesang von Wiberg bei \u201eHuman Dynamo\u201c.<\/p>\n<p>Nach lautstarken Zugabeforderungen legte die Band mit \u201eTV Blues\u201c noch eine harte Tex-Bluesnummer nach, um mit dem jammenden \u201eNo\u201c ein klasse Konzert, welches die Fans nicht nur durch die Au\u00dfentemperaturen zum Schwitzen brachte, zu beenden. Schon wenige Minuten nach dem Konzert fanden sich die drei Musiker am Merchandisingstand ein und nahmen sich reichlich Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4che und zum Signieren von Fanartikeln. So konnten die drei sympathischen Skandinavier neben der starken Musik weitere Pluspunkte bei den Fans verbuchen.<\/p>\n<p>Line-up Kamchatka:<br>Thomas Juneor Andersson \u2013 vocals, guitar<br>Per Wiberg \u2013 bass<br>Tobias Strandvik \u2013 drums<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kamchatka.se\/\">Kamchatka<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kamchatkaofficial\/\">Kamchatka bei Facebook<\/a><br><a href=\" https:\/\/jailjobeve.com\/\">Jail Job Eve<\/a><br><a href=\" https:\/\/www.facebook.com\/JailJobEve\u201c>Jail Job Eve bei facebook<\/a><br \/>\n<a href=https:\/\/www.musiktheater-piano.de\/ >Musiktheater Piano<\/a><br \/>\n<a href=\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach mehreren Verschiebungen bedingt durch die Coronapandemie konnte das schwedische Powertrio Kamchatka endlich das aktuelle Album \u201eHoodoo Lightning\u201c promoten. 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