{"id":54073,"date":"2022-06-02T16:30:48","date_gmt":"2022-06-02T14:30:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=54073"},"modified":"2022-06-02T16:30:50","modified_gmt":"2022-06-02T14:30:50","slug":"david-newbould-power-up-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/06\/02\/david-newbould-power-up-cd-review\/","title":{"rendered":"David Newbould \u2013 Power Up! \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/David-Newbould-Power-Up-Cover-L-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-54074\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/David-Newbould-Power-Up-Cover-L-300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/David-Newbould-Power-Up-Cover-L-300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/David-Newbould-Power-Up-Cover-L-300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/David-Newbould-Power-Up-Cover-L-300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Das space-ige Cover von \u201ePower Up!\u201d im Comicstil ist schon eigenwillig. Auch musikalisch geht David Newbould seinen eigenen Weg und scheint sich wenig um Konventionen zu scheren. Er scheut nicht vor ungew\u00f6hnlichen, zwischen Rock und Americana angesiedelten Arrangements zur\u00fcck. Diese funktionieren mal besser, mal sind sie gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, wenn man wie ich eher ein Freund gradliniger Songs ist.<\/p>\n<p>\u201ePower UP!\u201c startet zwischen Rock und Funk mit dem temporeichen Titelsong. Newbould unterlegt seinen Gesang mit Hall, streut ein Sprachintermezzo und ein Saxophon-Solo ein. Nach dem wilden Einstieg mit einigen Soundvariationen kommt \u201ePeeler Park\u201c zun\u00e4chst gradlinig rockend daher, bevor es mit einem expressiven Gitarrenpart eine h\u00e4rtere Gangart anschl\u00e4gt. \u201eBlood On My Hands\u201c und \u201eThe Lawn\u201c sind im Vergleich gem\u00e4\u00dfigter. Mit ihrem akzentuierten Rhythmus und vollem Sound wirken sie ebenfalls rockig, wobei sie auch als opulenter Americana durchgehen k\u00f6nnten. Newbould zeigt gesanglich viele Facetten. Vor allem bei \u201eBlood On My Hands\u201c erzeugt er G\u00e4nsehautmomente, allerdings sind ein paar langgezogene Passagen auch \u00fcberbordend.<\/p>\n<p>Mit \u201eHome Depot Glasses\u201c f\u00e4hrt Newbould das Tempo deutlich runter. Er tr\u00e4gt die John Prine gewidmete zweite Vorabauskopplung im Sprechgesang vor. Bereits im letzten Jahr erschien \u201eReady For The Times To Get Better\u201c. Der von Allan Reynolds geschriebene Song stellt ein Highlight auf der CD dar. Untermalt durch die Geige von Kristen Weber entwickelt er einen sch\u00f6nen Retrocharme. Mein unangefochtener Favorit auf dem Album ist allerdings \u201eLast Letter\u201c. Mit kr\u00e4ftigen Gitarren und dynamischen Background Vocals von Bee Taylor hat der rhythmische Song geh\u00f6rig Power.<\/p>\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte finden mit \u201eOne Last Dance\u201c und \u201eThat Was Another Time\u201c, das mit einer dramatischen Spannungskurve Fahrt aufnimmt, nochmal am Rock orientierte Titel ihren Platz. Daneben verl\u00e4uft \u201eSunrise Surprise\u201c in ruhigen Americana-Bahnen. Newbould verzichtet hier auf \u00fcberraschende Arrangements oder gewollt ausdrucksstarken Gesang und liefert so einen soliden Song ab. Das abschlie\u00dfende \u201eDiggin\u2018 In\u201c ist ebenfalls semi-akustisch gehalten, wobei es mit einem kurzen instrumentalen Jam endet.<\/p>\n<p>Der Kanadier, der \u00fcber New York schlie\u00dflich in Nashville gelandet ist, ver\u00f6ffentlicht seit fast einem Vierteljahrhundert seine Musik und hat bislang zehn LPs und EPs herausgebracht. Mit Ausnahme des bereits erw\u00e4hnten \u201eReady For The Times To Get Better\u201c stammen alle Songs des neuen Albums aus der Feder von Newbould, wobei der Opener von Scot Sax, der die CD auch produzierte, mitgeschrieben wurde.<\/p>\n<p>Auf \u201ePower Up!\u201c l\u00e4sst David Newbould seiner Kreativit\u00e4t freien Lauf und beweist als Komponist und S\u00e4nger eine gro\u00dfe Bandbreite. Bei manchen Arrangements und stimmlichen Variationen w\u00e4re weniger vielleicht mehr gewesen, aber durch sie hebt sich Newbould von anderen Musikern ab, die in Sachen Rock und Americana unterwegs sind.<\/p>\n<p><strong>Blackbird Record Label (2022)<\/strong><br><strong>Stil: Rock, Americana<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br>01. Power Up!<br>02. Peeler Park<br>03. Blood On My Hands<br>04. The Lawn<br>05. Home Depot Glasses<br>06. Ready For The Times To Get Better<br>07. Last Letter<br>08. One Last Dance<br>09. That Was Another Time<br>10. Sunrise Surprise<br>11. Diggin\u2019 In<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/davidnewbould.com\">David Newbould<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/davidnewbould\">David Newbould bei Facebook<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.blackbirdrecordlabel.com\">Blackbird Record Label<\/a><br><a href=\"https:\/\/johthemapromotions.com\">JohThema Promotions<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Das space-ige Cover von \u201ePower Up!\u201d im Comicstil ist schon eigenwillig. Auch musikalisch geht David Newbould seinen eigenen Weg und scheint sich wenig um Konventionen zu scheren. Er scheut nicht vor ungew\u00f6hnlichen, zwischen Rock und Americana angesiedelten Arrangements zur\u00fcck. 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