{"id":53090,"date":"2022-04-19T21:56:13","date_gmt":"2022-04-19T19:56:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=53090"},"modified":"2022-04-19T22:01:36","modified_gmt":"2022-04-19T20:01:36","slug":"steve-rothery-17-04-2022-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/04\/19\/steve-rothery-17-04-2022-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Steve Rothery &#8211; 17.04.2022, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Ro_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-53091\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Ro_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Ro_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Ro_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Zum einzigen Konzert in Deutschland trat Steve Rothery mit seiner Band im Dortmunder Musiktheater Piano auf. Nachdem am Nachmittag auf der Webseite des Pianos mitgeteilt wurde, dass es noch einige Restkarten f\u00fcr das Konzert g\u00e4be, waren diese auch schnell verkauft.<\/p>\n<p>Um 21:00 Uhr betrat die Band die B\u00fchne und spielte zun\u00e4chst mit \u201eMorpheus\u201c, \u201eOld Man Of The Sea\u201c und \u201eSummer`s End\u201c drei instrumentale progressive St\u00fccke von Rotherys Soloalbum, die schon f\u00fcr gute Stimmung in der Konzerthalle sorgten.<\/p>\n<p>Zum vierten Song betrat dann Martin Jakubski die B\u00fchne und es folgte eine exquisite Auslese von Marillion-Songs. Dabei standen insbesondere TRACKS aus den ersten Jahren auf dem Programm, in denen der Band der Durchbruch als eine der angesehensten progressiven Rockbands gelang.<\/p>\n<p>Yatim Halimi am Bass und Drummer Leon Parr sorgten f\u00fcr eine Rhythmusgrundlage, auf welche der komplexe Sound aufgebaut war. Im Mittelpunkt standen nat\u00fcrlich Steve Rothery, der mit gewaltigen Soli gl\u00e4nzte und Martin Jakubski, der stimmlich Fish, dem S\u00e4nger in den ersten Jahren von Marillion, in nichts nachstand. Unterst\u00fctzt wurde er dabei vom sehr textsicheren stimmgewaltigen Publikum, das so manche Songzeilen \u00fcbernahm.<\/p>\n<p>F\u00fcr den typischen und vollen Sound, f\u00fcr den Marillion auch bekannt ist, sorgten Ricardo Romano an den Keyboards, der neben dem Aufbau von Klangteppichen und starken Soli aus dem Hintergrund immer wieder das Publikum anstachelte, mitzugehen, obwohl das gar nicht n\u00f6tig war, und der zweite Gitarrist, Dave Foster, dem Steve Rothery auch einige Soli \u00fcberlie\u00df und der sich dabei auch als Meister seines Fachs zeigte.<\/p>\n<p>Es ist schwer, aus den Liedern, die allesamt vom Publikum frenetisch gefeiert wurden, irgendwelche hervorzuheben. Der bombastische Sound von Songs wie \u201eScript For A Jester`s Tear\u201c, \u201eIncubus\u201c oder \u201eFugazi\u201c lie\u00df das altehrw\u00fcrdige Musiktheater Piano regelrecht in seinen Grundfesten beben. Nach etwa 90 Minuten beendete die Band mit \u201eAfraid Of The Sunlight\u201c zun\u00e4chst das Konzert und verschwand im Backstagebereich.<\/p>\n<p>Zugabeforderungen in einer Lautst\u00e4rke, wie ich Sie im Piano selten erlebt habe, sorgten daf\u00fcr, dass die Band sich nicht lange bitten lie\u00df und die B\u00fchne wieder betrat. Passend zum Ostersonntag folgte als erste Zugabe \u201eEaster\u201c. Danach schilderte Rothery, dass ein Song vor 37 Jahren f\u00fcr den Durchbruch von Marillion verantwortlich war. Schon bei den ersten T\u00f6nen von \u201eKeyleigh\u201c gingen die Arme im Publikum hoch, es wurde wie bei den anderen Tracks auch rhythmisch mitgeklatscht und Martin Jakubski hatte um die 400 Backgrounds\u00e4nger.<\/p>\n<p>&#8222;Keyleigh&#8220; endet dann in einer Art Medley des \u201eMisplaced Childhood\u201c-Albums, in welche noch \u201eLavender\u201c, \u201eBlue Angel\u201c und \u201eHeart of Lothian\u201c eingeflochten wurden. Auf dieses Highlight setzte die Band dann noch mit \u201eGarden Party\u201c und mit \u201eMarket Square Heroes\u201c, dem \u00e4ltesten Song aus dem Jahr 1982, zwei Kracher mit furioser Gitarrenarbeit Rotherys drauf und riss damit sprichw\u00f6rtlich das Piano ab. Nach 30 Minuten Zugaben verabschiedete sich die Band vom begeisterten Publikum und wurde dabei nochmals minutenlang gefeiert.<\/p>\n<p>Ein denkw\u00fcrdiger Abend, an den die Besucher, als auch die Verantwortlichen des Piano, sowie die Band, sich gerne erinnern werden, hatte so einen entsprechenden und verdienten Abschluss gefunden, der Lust auf Mehr macht.<\/p>\n<p>Line-up:<br \/>Steve Rothery (electric guitar)<br \/>Martin Jakubski (vocals)<br \/>Dave Foster (guitar)<br \/>Yatim Halimi (bass)<br \/>Leon Parr (drums)<br \/>Ricardo Romano (keys)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.SteveRothery.com\">Steve Rothery<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Steve RotheryOfficial\">Steve Rothery bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/wwww.musiktheater-piano.de\/\">Musiktheater Piano, L\u00fctgendortmund<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum einzigen Konzert in Deutschland trat Steve Rothery mit seiner Band im Dortmunder Musiktheater Piano auf. 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