{"id":51280,"date":"2021-11-07T13:59:14","date_gmt":"2021-11-07T12:59:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=51280"},"modified":"2021-11-07T14:17:34","modified_gmt":"2021-11-07T13:17:34","slug":"samantha-martin-delta-sugar-05-11-2021-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/11\/07\/samantha-martin-delta-sugar-05-11-2021-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Samantha Martin &#038; Delta Sugar, 05.11.2021, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SM_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-51294\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SM_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SM_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SM_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Was f\u00fcr ein Abend mit Samantha Martin &amp; Delta Sugar in der erstmals seit langem wieder ausverkauften Kulturrampe. Ok, ganz so viele Konzertgelegenheiten hat es seit dem Corna-bedingten Lockdown in der Krefelder Location ja auch noch nicht gegeben. Aber immerhin fand auch parallel zur gleichen Zeit ein Mega-Sport-Event im naheliegenden M\u00f6nchengladbach statt (Borussia M\u00f6nchengladbach \u00dc23 &#8211; Rot-Weiss Essen 1:2). Wie bekannt, war man ja in den etwas w\u00e4rmeren Zeiten mit Open-Air-Events in den ebenfalls sch\u00f6nen Schlachtgarten ausgewichen.<\/p>\n<p>Apropos sch\u00f6n, in dieser Phase haben Leute um Pille Peerlings herum, mit viel Engagement der Rampe ein neues Antlitz verpasst, das ich an diesem Abend zum ersten Mal in Augenschein nehmen durfte. Der Outdoor-Bereich wurde relativ unscheinbar aufgewertet, im Gro\u00dfen und Ganzen so belassen, er wirkt aber trotzdem deutlich einladender.<\/p>\n<p>Der entscheidende Durchbruch wurde allerdings durch einen Durchbruch der Wand zwischen dem &#8218;Kneipenbereich&#8216; und dem B\u00fchnenareal erreicht, der der Location ein deutlich gro\u00dfz\u00fcgigeres und &#8218;luftigeres&#8216; Ambiente vermittelt. Gem\u00fctlichkeit wird durch die vielen sch\u00f6nen Accessoires, die stilvolle Beleuchtung und noch eine r\u00f6tlich verziegelte Seitenwand vermittelt. Alles in Allem ein echtes Kompliment an die Macher, klasse Arbeit!<\/p>\n<p>Gegen 21:15 Uhr betrat Rampenchef Pille Peerlings wie gewohnt zur Ansage die im bisherigen Format belassene, enge Querb\u00fchne und lie\u00df in spitzz\u00fcngiger humorvoller Manier seine Begr\u00fc\u00dfungsworte in Richtung der zahlreich erschienenen Audienz los. Danach folgte dann stante pede die recht klein gewachsene, aber mit umso gr\u00f6\u00dferer Stimme gesegnete Kanadierin Samantha Martin und ihr Begleit-Line-up und verwandelte die Rampe in zwei Sets mit ihrer unwiderstehlichen Mischung aus Funk, Soul, Blues, Country und Rock, in einen brodelnden Tanzkessel.<\/p>\n<p>Im Fokus stand nat\u00fcrlich ihr neues Album &#8222;The Reckless One&#8220; mit vielen Tracks wie u. a, &#8222;Love Is All Around&#8220;, &#8222;Don&#8217;t Have To Be&#8220;, So I Always Know&#8220;, I&#8217;ve Got Afeeling&#8220;, &#8222;Pass Me By&#8220; und &#8222;Lovin You Is Easy&#8220;, aber auch Sachen des Vorg\u00e4ngers &#8222;Run To Me&#8220; wie &#8222;Good Trouble&#8220;, &#8222;You Are The Love&#8220; oder &#8222;All Night Long&#8220;.<\/p>\n<p>Mein Favorit des ersten Sets war allerdings das swampig-countryeske, an <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lucinda+Williams\">Lucinda Williams<\/a> erinnernde &#8222;Dark Angel&#8220;, wo der wieder mit seinem unaufdringlichen, aber sehr quirligen Begleit- und Hintergrund-E-Gitarrenspiel gl\u00e4nzende Curtis Chaffey ein herrliches Solo in bester Southern Rock-Qualit\u00e4t hinlegte.<\/p>\n<p>Auch der rauscheb\u00e4rtige Keyboarder Jeff Heisholt trug ebenso, wie die satt groovende Rhythmusfraktion mit dem starken Drummer Will Fisher und Bassist Ian MacEwan, mit seiner weitgef\u00e4cherten Tasten-Arbeit (Orgel, E-Piano, HT-Piano) viel zum prallen Gesamtsound der Kanadier bei. Die beiden Backgrounds\u00e4ngerinnen Sherie Marshall (mit beeindruckender Afro-M\u00e4hne) und Aisha Jarvis sorgten allein schon durch ihre Pr\u00e4senz samt ihrer gospeligen-souligen &#8218;Uuhs&#8216; und &#8218;Aahs&#8216; f\u00fcr weitere vokale W\u00fcrze zur Stimmgewalt der bestens aufgelegten und energiegeladenen Fronterin.<\/p>\n<p>Grandiose Stimmung (wie hei\u00df es in der Rampe zuging, kann man auch auf der unten anh\u00e4ngenden sch\u00f6nen Bildergalerie des Kollegen Mangold gut nachvollziehen) erzeugten nat\u00fcrlich besonders die gelungenen Coverversionen wie das fr\u00f6hlich rockende &#8222;Happy&#8220; der Stones in Set 2, aber besonders die beiden Zugabennummern am Anfang mit &#8222;Proud Mary&#8220;, das mit seinem langsameren Beginn (samt Publikumsmitsinginteraktion) und umso temperamentvollen Umschwung in eine Speedversion, am Ende sofort mal die, durch den Durchbruch verursachte Statikver\u00e4nderung der Rampe auf eine harte Probe stellte. Das Publikum tanzte, tobte und wollte Nachschlag.<\/p>\n<p>Zum Runterkommen gab es dann noch mit &#8222;Sweet Love&#8220; von Lucinda Williams eine echte Perle. Samantha fing zun\u00e4chst alleine mit der Akustikgitarre singend an, dann gesellten sich peu \u00e0 peu Gitarrist Chaffey (mit gef\u00fchlvollem E-Solo), die beiden Backgrounds\u00e4ngerinnen und letztendlich Keyboarder Jeff Heisholt dazu (die Rhythmusfraktion durfte sich schon das Feierabendbier g\u00f6nnen) und lie\u00dfen diesen herrlichen Abend, im Country-Ambiente sanft und dennoch stimmungsvoll ausklingen.<\/p>\n<p>Wie schon vor knapp drei Jahren bei ihrem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/02\/23\/samantha-martin-delta-sugar-22-02-2019-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/\">Gig<\/a> an gleicher Stelle bewiesen Samantha Martin &amp; Delta Sugar, dass ihre Auftritte immer als Pflichttermin eines rockmusikbegeisterten Konzertg\u00e4ngers im Kalender stehen sollten. Kaum war der Gig vorbei, stand die sympathische und lebensfreudige Protagonistin schon wieder am Merchandising-Stand im gem\u00fctlichen Thekenbereich zum Signieren und Smalltalk f\u00fcr ihre Fans zur Verf\u00fcgung. Mit eines der echten Highlights dieses Jahres!<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>Samantha Martin (lead vocals, acoustic guitar, percussion)<br \/>Curtis Chaffey (electric guitar)<br \/>Ian MacEwan (bass)<br \/>Will Fisher (drums)<br \/>Jeff Heisholt (keys)<br \/>Sherie Marshall (bgv, percussion)<br \/>Aisha Jarvis (bgv, percussion)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/http:\/\/samanthamartinmusic.com\/\">Samantha Martin &amp; Delta Sugar<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/rootsnroll\">Samantha Martin &amp; Delta Sugar bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein Abend mit Samantha Martin &amp; Delta Sugar in der erstmals seit langem wieder ausverkauften Kulturrampe. 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