{"id":51179,"date":"2021-11-03T20:47:14","date_gmt":"2021-11-03T19:47:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=51179"},"modified":"2021-11-21T12:23:57","modified_gmt":"2021-11-21T11:23:57","slug":"martin-barre-31-10-2021-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/11\/03\/martin-barre-31-10-2021-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Martin Barre- 31.10.2021, Musiktheater Piano, Dortmund \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bar_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-51180\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bar_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bar_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bar_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>50 Jahre ist es her, dass \u201eAqualung\u201c, das meistverkaufte Album von Jethro Tull, ver\u00f6ffentlicht worden ist. So war es wenig verwunderlich, dass sich dies auch in der Setliste der Tour von Martin Barre, dem langj\u00e4hrigen Gitarristen der britischen Rockband, widerspiegelte.<\/p>\n<p>Gegen 20:00 Uhr betraten die nur schemenhaft erkennbaren vier Musiker die in Nebel geh\u00fcllte und durch rotes Licht bestrahlte B\u00fchne. Schon zu Beginn ergriff Martin Barre das Wort, bedankte sich bei den \u00fcber 200 Besuchern, die das Musiktheater Piano ansehnlich f\u00fcllten und schilderte den Ablauf des in zwei Sets geteilten Konzertes, bei dem im zweiten Teil das komplette \u201eAqualung\u201c-Werk gespielt werde.<\/p>\n<p>Das erste Set war eine Mischung von Jethro Tull-Songs und eigenen Kreationen. Begleitet wurde Martin Barre von Dan Crisp, der stimmlich Ian Anderson sehr \u00e4hnlich war und genauso mit den Augen rollen und in den meisten Songs an der Gitarre auch mit einigen feinen Soli begeistern konnte und der Rhythmussektion mit Alan Thompson am Bass, der nicht nur \u00fcber Jahrzehnte den schottischen Singer und Songwriter John Martyn begleitete, aber auch f\u00fcr Rockgr\u00f6\u00dfen wie Phil Collins, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">Eric Clapton<\/a>, Robert Palmer oder David Gillmour t\u00e4tig war und Drummer Darby Todd der auch f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gary+Moore\">Gary Moore<\/a>, Robert Plant, Carl Verheyen oder Joe Lynn Turner die Drumsticks schwang.<\/p>\n<p>Neben den eigenen Songs wie \u201eBack To Steel\u201c, \u201eAfter You After Me\u201c und \u201eLone Wolf\u201c, pr\u00e4sentierte das Quartett vornehmlich St\u00fccke von \u201eStand Up\u201c und \u201eThis Was\u201c die auch schon \u00fcber 50 Jahre auf dem Buckel haben, aber weitaus h\u00e4rter als auf den Alben gespielt wurden, ohne den keltischen und zum Teil mystischen Charakter zu verlieren, wobei \u201eA New Day Yesterday\u201c und \u201ePaparazzi\u201c vom Album \u201eUnder Wraps\u201c sowie \u201eHeavy Horses\u201c aus einem starken Set herausragten.<\/p>\n<p>Nach einer etwa 15-min\u00fctigen Pause legte die Band mit \u201eNothing Is Easy\u201c und \u201eDogs in the Midwinter\u201c los, um die begeistert mitgehenden Besucher wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Und dann folgten etwa 50 Minuten in denen der Klassiker \u201eAqualung\u201c nicht runtergespielt wurde, sondern regelrecht wiederbelebt wurde. Barre f\u00fchrte zwar an, dass einige Instrumente fehlen werden, was bei der Art und Weise, wie die Songs gespielt wurden aber keine Rolle spielte.<\/p>\n<p>Die St\u00fccke waren von harter Gitarrenarbeit gepr\u00e4gt, ohne den grundlegende Charakter der Songs zu verlieren, wie die Tempo- und Stilwechsel bei \u201eAqualung\u201c mit dem legend\u00e4ren Gitarrensolo oder dem jetzt fast hardrockenden \u201eCross-Eyed Mary\u201c.<\/p>\n<p>Zwischendurch wurde das Publikum durch Songs wie \u201eCheap Day Return\u201c oder \u201eMother Goose\u201c, die zuweilen nur mit Gitarren und Bass gespielt wurden, etwas beruhigt . Nach dem ausufernden, progressiven \u201eMy God\u201c und dem rockigen \u201eHymn 43\u201c wurde es zum Abschluss regelrecht furios. Der Dramaturgie wegen wurden die beiden letzten Albumsongs getauscht und das ruhig beginnende und endende \u201eWind-Up\u201c entwickelte sich in einem ausgedehnten Mittelteil in einen krachenden Hard Rock-Track.<\/p>\n<p>Danach setzte ein Gepl\u00e4nkel der Musiker ein, welches immer mehr Dynamik aufnahm und schlie\u00dflich im ersten Riff von \u201eLocomotive Breath\u201c endete. Sinnbildlich h\u00e4mmerte das St\u00fcck in einer ungewohnten H\u00e4rte durch das Piano. Barre und seine Mitstreiter lie\u00dfen dabei alle Fesseln fallen und machten so aus dem Jethro Tull-Klassiker eine mitrei\u00dfende Nummer.<\/p>\n<p>Animiert durch den frenetischen Applaus und die vehementen Zugabeforderungen gab es mit \u201eTeacher\u201c noch eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhige Zugabe und eine sichtlich auch von der Begeisterung der Zuschauer infizierte Band verabschiedete sich von den Fans, die an einem tollen Konzertabend mit meist alten Songs in neuem Gewand, das Piano mal wieder in eine richtige Rocklocation verwandelt hatten.<\/p>\n<p>Ein Dank geht an 3Dog Entertainment und das Musiktheater Piano, die erneut eine starke Band pr\u00e4sentiert haben, aber auch an die Tontechnik, die f\u00fcr einen klar differenzierten Sound sorgte sowie die Lichttechnik, welche die Musik visuell unterst\u00fctzte.<\/p>\n<p>Line-up:<br \/>Martin Barre \u2013 guitar<br \/>Dan Crisp \u2013 vocals, guitar, flute<br \/>Alan Thompson \u2013 bass<br \/>Darby Todd \u2013 drums<\/p>\n<p>Bericht und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.martinbarre.com\">Martin Barre<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/martinbarreofficial\/\">Martin Barre bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.musiktheater-piano.de\/\">Musiktheater Piano<\/a><br \/><a href=\"www.3dog-entertainment.com\/\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>50 Jahre ist es her, dass \u201eAqualung\u201c, das meistverkaufte Album von Jethro Tull, ver\u00f6ffentlicht worden ist. 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