{"id":50762,"date":"2021-10-18T12:12:40","date_gmt":"2021-10-18T10:12:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=50762"},"modified":"2021-10-18T12:30:41","modified_gmt":"2021-10-18T10:30:41","slug":"yasi-hofer-trio-15-10-2021-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/10\/18\/yasi-hofer-trio-15-10-2021-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Yasi Hofer Trio &#8211; 15.10.2021, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Hof_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50797\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Hof_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Hof_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Hof_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Nach zun\u00e4chst schleppendem Vorverkauf zum Yasi Hofer-Gig fanden doch etwa 100 Musikfans den Weg ins Musiktheater Piano, die animiert durch den engagierten Bandauftritt, f\u00fcr eine gute Stimmung sorgten. Unter dem Applaus der Fans betrat das Trio, welche schon vor etwa drei Jahren einen \u00fcberzeugenden <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/19\/yasi-hofer-18-10-2018-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\">Auftritt<\/a> in L\u00fctgendortmund hatte, die B\u00fchne und legte direkt mit dem Instrumental \u201eSkydriver\u201c los.<\/p>\n<p>Danach richtete Hofer einige Worte ans Publikum. Sie dankte den Machern des Piano, die es erm\u00f6glichen, live wieder aufzutreten und, wie sch\u00f6n es ist, wieder in Dortmund spielen zu k\u00f6nnen. Dem Einwand aus dem Publikum, dass das Piano in L\u00fctgendortmund liege und nicht in Dortmund konterte sie augenzwinkernd, dass sie das dann noch einmal genau googeln w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Was danach folgte, war ein \u00fcber zweist\u00fcndiger Auftritt, in dem die Band in zwei Sets, Songs aus ihren mittlerweile drei Studienalben pr\u00e4sentierte. Die sympathische Art der drei Musiker, wie sie ihren Mix aus verschiedensten Musikstilen mit einer zu sehenden und zu sp\u00fcrenden Spielfreude vortrugen, hatte mit Sicherheit auch einen gro\u00dfen Anteil, dass direkt von Anfang an der Funke aufs Publikum \u00fcbersprang und man fast vergessen konnte, dass das Piano noch Platz f\u00fcr einige Zuschauer mehr gehabt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Beeindruckend war, wie es der Band gelang, progressive Bestandteile mit Rock, Fusion, einigen folkigen Elementen, Blues, aber auch Jazz, so zu kombinieren, dass aus diesen heterogenen Musikstilen am Ende ein absolut homogener Soundmix entstand. Auch durch die vielen Tempowechsel innerhalb der Songs ergab sich ein kurzweiliges Konzert, das die Besucher absolut in ihren Bann zog.<\/p>\n<p>Dass es sich beim Yasi Hofer Trio um eine Band handelt, zeigte sich auch dadurch, dass neben der Fronterin Yasi, die ihre Gitarren mit einer spielerischen Leichtigkeit in einer gro\u00dfen Bandbreite bearbeitete, auch die Rhythmusfraktion in den meisten Songs pr\u00e4gende Elemente hatte.<\/p>\n<p>Innerhalb vieler Songs setzte Drummer Christoph Scherer gezielt zuweilen stakkatoartige Akzente, die in dem bestens abgemischten Sound auch klar heraush\u00f6rbar waren. Steffen Knauss nutzte den Bass neben der Rhythmusarbeit zuweilen auch als Soloinstrument.<\/p>\n<p>Neben dem auditiven Zusammenspiel gab der Auftritt auch visuell klar zu erkennen, dass es sich um ein eng zusammengewachsenes Trio handelt. Drummer Christoph Scherer wurde immer wieder auch r\u00e4umlich eingebunden, indem die beiden Anderen sich Richtung Drums begaben und ihm gewisserma\u00dfen zuspielten. Auch Hofer und Steffen Knauss gingen mit ihren Instrumenten spielend aufeinander zu, um in ihrer Musik nahezu zu verschmelzen.<\/p>\n<p>Insbesondere bei den immer wieder eingestreuten Instrumentals wie dem erst ruhig-sph\u00e4rischen \u201eEclipsed\u201c, das sich mit laufender Dauer immer furioser entwickelte, dem progressiven, zuweilen jazzigen \u201eDownhill\u201c oder \u201eClouds\u201c, das sich, wie Wolken am Himmel, fortw\u00e4hrend von vertr\u00e4umt \u00fcber progressiv bis hin zum Blues ver\u00e4nderte, zeigte sich, warum ein Steve Vai Yasi Hofer vor einigen Jahren zu sich auf die B\u00fchne holte oder auch ein Marco Minnemann mit ihr zusammenarbeitete.<\/p>\n<p>Aus einem starken Konzert f\u00e4llt es schwer, einzelne Songs hervorzuheben. Highlights im ersten Set waren aber das leicht tragende bluesige \u201eWorking Man&#8217;s Life\u201c, mit passend zum Thema zuweilen leicht d\u00fcsterem Gesang, oder das eigentlich als Akustiknummer geschriebene \u201eI Hear You\u201c, das auch mit der E-Gitarre seinen folkigen Charakter nicht verlor.<\/p>\n<p>Im zweiten Set begeisterten das ruhige\u00a0 Instrumental \u201eFreedom\u201c, nat\u00fcrlich gespickt mit feinen Soli, das rockende \u201eNow\u201c mit starken Riffs zwischen den Gesangspassagen und einem hart rockenden Solo, dass groovende, nach Aussage Hofers, tanzbarste St\u00fcck von ihr und das harte bluesige &#8222;Crossfire&#8220;, in dem nat\u00fcrlich das entsprechende furiose Gitarrensolo das I-T\u00fcpfelchen aufsetzte, an das sich zum Abschluss noch das fast in Richtung Hard Rock gehende Instrumental \u201eCity Of Green Fields\u201c anschloss.<\/p>\n<p>Mit dem entsprechenden Applaus und unter Zugabeforderungen verabschiedete sich das Trio sichtlich ger\u00fchrt von den Fans und ohne die B\u00fchne zu verlassen, kamen die drei gerne dem Wunsch der Fans nach und legte mit einer starken Version von \u201eLiar\u201c f\u00fcr mich den H\u00f6hepunkt des Abends nach.<\/p>\n<p>Die harten Gitarrenriffs und die Songstruktur erinnerten mich ein klein wenig an die harten Rocksongs von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Neil+Young\">Neil Young<\/a> mit Crazy Horse und wie Hofer dabei den Kontakt zum Basser Knauss suchte oder beide eine Art Kreis mit Drummer Scherer bildeten, sah ich auch einige Male bei Gigs des Kanadiers, wo die Bandmitglieder regelrecht ineinander als Einheit verschmolzen. Da nach diesem Kracher nicht mehr viel gehen konnte, war es geschickt, quasi als Outro, mit &#8222;Troubled&#8220; noch ein Instrumental nachzulegen, das Drummer Christoph Scherer mit einem Pling abschloss.<\/p>\n<p>Yasi Hofer und Band ist es gelungen, das hohe Niveau des Konzertes von vor drei Jahren nochmals zu steigern, sodass der Band um die junge Ausnahmegitarristin aus Ulm in dieser Spiellaune noch einiges zuzutrauen ist. Abgerundet wurde dieser Konzertabend dadurch, dass sich die Band nach dem Konzert alle Zeit nahm, um am Merch-Stand CDs zu signieren oder mit den Fans Smalltalk zu halten.<\/p>\n<p>Man darf gespannt sein, ob es Hofer beim n\u00e4chsten Mal schafft, das Piano zu f\u00fcllen, was nach diesem Auftritt nicht verwundern w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>Yasi Hofer (lead vocals, electric guitar)<br \/>Steffen Knauss (bass, backing vocals)<br \/>Christoph Scherer (drums, percussion)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.yasihofer.com\">Yasi Hofer<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/yasihoferofficial\/\">Yasi Hofer bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach zun\u00e4chst schleppendem Vorverkauf zum Yasi Hofer-Gig fanden doch etwa 100 Musikfans den Weg ins Musiktheater Piano, die animiert durch den engagierten Bandauftritt, f\u00fcr eine gute Stimmung sorgten. 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