{"id":49515,"date":"2021-09-04T19:20:30","date_gmt":"2021-09-04T17:20:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=49515"},"modified":"2021-09-04T19:56:43","modified_gmt":"2021-09-04T17:56:43","slug":"robert-jon-the-wreck-02-09-2021-open-air-buehne-freideck-kantine-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/09\/04\/robert-jon-the-wreck-02-09-2021-open-air-buehne-freideck-kantine-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Robert Jon &#038; The Wreck, 02.09.2021, Open Air B\u00fchne (Freideck), Kantine, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Wreck-haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-49561\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Wreck-haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Wreck-haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Wreck-haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Mensch, endlich! Ich muss schon zugeben, dass mich das bisherige Konzertgeschehen in diesem Jahr bis auf kleine Ausnahmen weitestgehend &#8218;kalt&#8216; gelassen hat. Klar, Corona-bedingt, gab es ja nun mal auch nicht das gro\u00dfe Angebot. Eine der wenigen Southern-Bands, die sich in diesem Jahr \u00fcber den gro\u00dfen Teich traut (auch Dank ihres mutigen Promotors Teenage Head Music), ist, wie bereits in meinen Ausf\u00fchrungen zu ihrem aktuellen brandneuen Album &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/09\/01\/robert-jon-the-wreck-shine-a-light-on-me-brother-cd-review\/\">Shine A Light On Me Brother<\/a>&#8220; angek\u00fcndigt, einer unserer Lieblingsacts in diesem Magazin, Robert Jon &amp; The Wreck.<\/p>\n<p>Die schlugen jetzt zum ersten Mal hier in NRW wieder am sch\u00f6nen Freideck der K\u00f6lner Kantine auf, bevor sie gegen Ende des Monats, am 29. September, noch mal im Krefelder Schlachtgarten zu sehen sein werden. Kantinen-Mastermind Marcus Neu durfte sich bei bestem Sp\u00e4tsommer-Wetter \u00fcber 120 Besucher freuen, die am Ende zurecht schier aus dem H\u00e4uschen waren.<\/p>\n<p>Das Quintett mit Leader Robert Jon Burrison, Henry James, Warren Murrel, Andrew Espantman und Steve Maggiora (der mittlerweile auch bei Supergroup <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Toto\">Toto<\/a> an den Tasten) verwandelte das chillige Kantinen-Areal mit seiner grenzenlosen Spielfreude und ansteckenden Energie,\u00a0 in einen s\u00fcdstaatlichen Freiluft-Hexenkessel.<\/p>\n<p>Meine Mutma\u00dfung, dass ihr neues Werk &#8222;Shine A Light On Me Brother&#8220; den Mittelpunkt der zweiteiligen Setliste bilden w\u00fcrde, stellte sich zumindest an diesem Abend als falsch heraus, lediglich das tolle &#8222;Everday&#8220; mit grandioser, an &#8222;Blue Sky&#8220; erinnernder E-Gitarrenpassage von Henry James zur Mitte des ersten Sets und der Titeltrack im zweiten Teil schlugen hier zu Buche, was aber angesichts der langen Pause seit 2019 nicht sonderlich schlimm war, denn die Band hat mittlerweile soviel exzellentes Songmaterial in petto, dass man \u00e4u\u00dferst variabel agieren kann. Im Fokus stand mehr der Vorg\u00e4nger \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/05\/06\/robert-jon-the-wreck-last-light-on-the-highway-cd-review\/\">Last Light On The Highway<\/a>\u201c, der ja aus bekannten Gr\u00fcnden hier live auch noch nicht vorgestellt werden konnte.<\/p>\n<p>Apropos Henry James: Der rein \u00e4u\u00dferlich wie eine Mischung aus Phil Lynott und Jimi Hendrix daher kommende spindeld\u00fcrre Hungerhaken lie\u00df mit seinen langen Griffeln derartig viele quirlige und hochkar\u00e4tige Power-Soli auf seinen beiden Spielger\u00e4ten (Gibson SG und Gibson Firebird) ab, dass ein Wechselbad aus Staunen und Begeisterung auf den Gesichtern aller Anwesenden deutlich auszumachen war. Da musste selbst der uns gegen\u00fcber sitzende Redakteur Andre Wittebroek des befreundeten holl\u00e4ndischen Blues Magazine des \u00f6fteren bewundernd die Stirn runzeln und tief durchatmen, sowas hat er von seinen Blues-Schrammlern vermutlich noch nie geboten bekommen (lol). Auch die genre-typische Twin-Arbeit von Henry mit Burrison war eines der vielen Highlights des Gigs.<\/p>\n<p>Der Leader, sichtlich erfreut wieder in Deutschland zu sein und auch uns vor &#8222;Everyday&#8220; beim Erblicken des neuen Logo-Schildes kurz begr\u00fc\u00dfend, lie\u00df wieder seine ganze Aura walten und bestach auch durch seinen hervorragenden charismatischen Gesang, der von James, Maggiora und Drummer Espantman im Background unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n<p>Der sich immer wieder auch durch sein sympathisches Auftreten auszeichnende Steve Maggiora, deutete mit seinem variablen Tastenspiel (HT-Piano, Organ, E-Piano, Synthie) \u00fcber den gesamten Verlauf an, warum ihn Steve Lukather ins Toto-Line-up beordert hat.<\/p>\n<p>Das zweite Leichtgewicht (aber nur von der k\u00f6rperlichen Statur her) Andrew Espantman h\u00e4mmerte wie gewohnt schwindelerregend mit seinen Sticks \u00fcber die Felle und Becken seines Schlagzeugs, dass selbst die ruhigeren Tracks wie &#8222;Oh Miss Carolina&#8220;, &#8222;Death Of Me&#8220;, &#8222;This Time Around&#8220;, &#8222;Tired Of Drinking Alone&#8220; oder der Klassiker der Band &#8222;Cold Night&#8220; (die Mehrfach-Soli von James waren hier wie aus einer anderen Sternennacht) eine immense Intensit\u00e4t und Kraft ausstrahlten.<\/p>\n<p>Gegen soviel geballte Energie hatte es der Bediener des Tieft\u00f6ners, Warren Murrel, nat\u00fcrlich schwer, anzupumpen, er wuselte aber trotzdem regelrecht angesteckt mit. Vielleicht gibt man ihm als Belohnung mit einem kleinen eingestreuten Bass-Solo auch mal Gelegenheit, sich ein bisschen zu profilieren.<\/p>\n<p>Nach dem \u00fcberragenden &#8222;&#8220;Cold Night&#8220; ging eigentlich nichts mehr, da aber bis 22:00 Uhr noch gen\u00fcgend Zeit war, konnte die mittlerweile l\u00e4ngst von den Sitzen gerissene Kantinen-Audienz dem kalifornischen Quintett mit &#8222;High Time&#8220; dann noch eine launig groovende Retro-Southern-Nummer als Zugabe entlocken. Als Belohnung daf\u00fcr wurden die Musiker noch gegen Ende des Liedes durch die sich in unserer direkten Nachbarschaft befindliche, sehr trinkfreudige Blues Power Cologne-Fan-Gemeinde biertechnisch direkt vom Fass versorgt, das sie zur Entlastung des Bedienpersonals gleich mehrfach direkt zu sich an den Tisch beordert hatte.<\/p>\n<p>Nach dem Gig zeigten sich alle, an diesem Abend Anwesenden am Merchandising-Stand hochzufrieden und wir machten nat\u00fcrlich mit den Jungs noch das obligatorische Foto mit dem neuen Logo f\u00fcr die VIP-Galerie.\u00a0 Wir freuen uns schon jetzt auf Teil 2 mit Robert Jon &amp; The Wreck im ebenfalls sch\u00f6nen Krefelder Schlachtgarten. Wird sicherlich erneut eine hei\u00dfe Geschichte!<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>Robert Jon Burrison (lead vocals, electric guitar)<br \/>Henry James (electric guitar, vocals)<br \/>Warren Murrel (bass)<br \/>Andrew Espantman (drums, vocals)<br \/>Steve Maggiora (keys, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.Robertjonandthewreck.com\">Robert Jon &amp; The Wreck<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Robertjonandthewreck\">Robert Jon &amp; The Wreck bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.kantine.com\">Kantine K\u00f6ln<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mensch, endlich! Ich muss schon zugeben, dass mich das bisherige Konzertgeschehen in diesem Jahr bis auf kleine Ausnahmen weitestgehend &#8218;kalt&#8216; gelassen hat. Klar, Corona-bedingt, gab es ja nun mal auch nicht das gro\u00dfe Angebot. 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