{"id":47481,"date":"2021-04-16T09:59:23","date_gmt":"2021-04-16T07:59:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=47481"},"modified":"2021-07-22T09:45:16","modified_gmt":"2021-07-22T07:45:16","slug":"j-houston-band-milestone-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/04\/16\/j-houston-band-milestone-cd-review\/","title":{"rendered":"J Houston Band &#8211; Milestone &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-47483\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/JH_300.jpg\" alt=\"JH_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/JH_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/JH_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/JH_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/JH_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: J\u00f6rg Schneider<\/p>\n<p>Die J Houston Band &#8211; das sind der Gitarrist und Songwriter Jim Houston, die Bassistin Carolyn Saini und der Drummer John Chapman. Mit \u201eMilestone\u201c liefert das Trio nun nach \u201eThe Hunter\u201c und \u201eNew World Order\u201c sein neuestes Werk ab, welches allerdings \u00fcber weite Strecken wesentlich blueslastiger und melodi\u00f6ser ist als das Vorg\u00e4ngeralbum, aber dennoch den typischen Blues-Rock-Sound der Band beibeh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Es umfasst zehn Eigenkompositionen, jede f\u00fcr sich ein musikalisches Kleinod. Mit Bluesharp, Resonatorgitarre, Slidegitarre und Geige ist die Scheibe nicht nur sehr abwechslungsreich instrumentiert, sondern \u00fcberzeugt auch mit eingestreuten Versatzst\u00fccken aus den Bereichen Rock &#8217;n&#8216; Roll, Funk und Country.<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr den gelungenen Sound liefert gleich zu Beginn das fr\u00f6hliche und durch die Fiddle (gespielt von Gastmusiker Peter Cliche) leicht countrym\u00e4ssig anmutende \u201eBig John\u201c und \u00fcberrascht zudem mit ein paar unerwarteten Stil- und Tempiwechseln.<\/p>\n<p>Ebenso flott und absolut tanzbar ist der im Chicagostil arrangierte Rock &#8217;n&#8216; Roller \u201eDrivin\u201c. Etwas aus der Rolle f\u00e4llt hingegen das St\u00fcck \u201eShadfly Shuffle\u201c. Es beginnt mit einem bluestypischen Harpintro, zu dem sich dann ein lakonischer Sprechgesang von Jim Houston hinzugesellt. Eine sch\u00f6ne, eigenartige Mischung.<\/p>\n<p>Mit \u201eSugar Is Not Honey\u201c folgt dann eine kleine Ruhephase. Der klebrig-s\u00fc\u00dfe Song flie\u00dft ganz gem\u00e4chlich und \u00e4u\u00dferst relaxt dahin, bevor dann eine volle Dr\u00f6hnung in Form des rockig, aggressiven \u201eStarving Dog Blues\u201c den Pulsschlag wieder in die H\u00f6he schnellen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Seinem Namen macht der Track \u201eStomping Ground\u201c alle Ehre. Er stampft sich mit viel Slidegitarre und Tempiwechseln sehr rhythmisch in die Geh\u00f6rg\u00e4nge des Zuh\u00f6rers, w\u00e4hrend \u201eTwenty Cents\u201c, ein sch\u00f6ner Chicagoblues ist, der mit einer einpr\u00e4gsamen Gitarren-Hookline aufwartet, aus der sich dann ein melodi\u00f6ser Mittelteil entwickelt, um anschlie\u00dfend wieder zum musikalischen Eingangsmotiv zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>So richtig ins Tr\u00e4umen geraten kann man mit \u201eThe Muse\u201c. Ein leicht mit Slidegitarre angereicherter Slowblues mit unverkennbaren Countryeinfl\u00fcssen. Teilweise ein wenig funkig mutet das Gitarrenspiel in dem sparsam instrumentierten \u201eLegs So Fine\u201c an. In \u201eWhats On My Plate\u201c beherrscht das Keyboard die ersten Takte und hinterl\u00e4sst etwas Retrofeeling. Auch hier wieder der f\u00fcr eine Bluesscheibe untypische Sprechgesang des Bandleaders, mitunter eingebettet in einen leise-harmonischen Chorgesang im Hintergrund.<\/p>\n<p>Unter dem Strich ist den drei Musikern der J Houston Band ein absolut abwechslungsreiches Album gelungen, das man sicherlich immer wieder gern h\u00f6ren wird. Dazu tr\u00e4gt auch bei, dass die Lieder oftmals einige musikalische \u00dcberraschungen beinhalten. Zudem pr\u00e4sentiert sich Jim Houston als durchaus humorvoller Geschichtenerz\u00e4hler mit politischen Akzenten. Aus meiner Sicht verdient das Album eine uneingeschr\u00e4nkte Kaufempfehlung, im Handel ist es ja bereits.<\/p>\n<p><strong>Label: Train Records (2021)<br \/>\nStil: Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Big John<br \/>\n02. Drivin\u2019<br \/>\n03. Shadfly Shuffle<br \/>\n04. Sugar Is Not Honey<br \/>\n05. Starving Dog Blues<br \/>\n06. Stomping Ground<br \/>\n07. Twenty Cents<br \/>\n08. The Muse<br \/>\n09. Legs So Fine<br \/>\n10. What\u2019s On My Plate<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jhoustonband.net\">J Houston Band<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jhoustonband\">J Houston Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.twosidemoon.com\/\">Two Side Moon Promotions<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: J\u00f6rg Schneider Die J Houston Band &#8211; das sind der Gitarrist und Songwriter Jim Houston, die Bassistin Carolyn Saini und der Drummer John Chapman. 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