{"id":47361,"date":"2021-04-10T10:57:37","date_gmt":"2021-04-10T08:57:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=47361"},"modified":"2021-04-10T10:57:37","modified_gmt":"2021-04-10T08:57:37","slug":"lucinda-williams-runnin-down-a-dream-a-tribute-to-tom-petty-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/04\/10\/lucinda-williams-runnin-down-a-dream-a-tribute-to-tom-petty-cd-review\/","title":{"rendered":"Lucinda Williams \u2013 Runnin\u2019 Down A Dream \u2013 A Tribute To Tom Petty \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-47362\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cover-Lucinda-Williams-Runnin-Down-A-Dream-A-Tribute-To-Tom-Petty-300.jpg\" alt=\"cover Lucinda Williams - Runnin Down A Dream - A Tribute To Tom Petty 300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cover-Lucinda-Williams-Runnin-Down-A-Dream-A-Tribute-To-Tom-Petty-300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cover-Lucinda-Williams-Runnin-Down-A-Dream-A-Tribute-To-Tom-Petty-300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cover-Lucinda-Williams-Runnin-Down-A-Dream-A-Tribute-To-Tom-Petty-300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cover-Lucinda-Williams-Runnin-Down-A-Dream-A-Tribute-To-Tom-Petty-300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Lucinda Williams gab im letzten Quartal 2020 sechs Streaming-Konzerte, die bislang nur \u00fcber ihre Homepage erh\u00e4ltlich sind. Neben thematisch ausgerichteten Auftritten widmete sie Bob Dylan, den Rolling Stones und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tom+Petty\">Tom Petty<\/a> einen Abend. Die Konzerte werden nun in der Reihe Lu\u2019s Jukebox auf CD und Vinyl herausgebracht. Den Auftakt bildet \u201eRunnin\u2018 Down A Dream \u2013 A Tribute To Tom Petty\u201c. Die Erstver\u00f6ffentlichung stammt vom 20. Oktober, dem Tag, an dem Tom Petty siebzig geworden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Der Reiz von Tribute-Alben liegt zum guten Teil darin, zu vergleichen, welche Titel ausgew\u00e4hlt werden und was die Musiker aus den Vorlagen machen. Die Songs einfach nur m\u00f6glichst nah am Original spielen zu wollen, ist bei Tom Pettys speziellem Sound ein Unterfangen, das von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. In diese Falle tappt Lucinda Williams nicht. Sie transformiert die St\u00fccke so, dass sie erkennbar bleiben und dennoch eine eigenst\u00e4ndige Atmosph\u00e4re entwickeln.<\/p>\n<p>Mit ihrer dunklen Stimme, mit dem Mut, streckenweise n\u00f6lige T\u00f6ne anzuschlagen, und mit einer erdigen Bandbegleitung ver\u00e4ndert Williams die Songs und l\u00e4sst sie in neuem Licht erscheinen. Die Interpretationen sind durchg\u00e4ngig gelungen und besonders die St\u00fccke, die ich nicht unter den Top-Titeln von Petty verbucht hatte, beeindrucken in ihrem reformierten Gewand. \u201eDown South\u201c und \u201eGainesville\u201c geh\u00f6ren in diese Kategorie.<\/p>\n<p>Bei der Songauswahl \u00fcberrascht, dass Williams nicht auf die fr\u00fchen Klassiker zur\u00fcckgreift und auch die starken Alben \u201eLong After Dark\u201c, \u201eLet Me Up\u201c oder \u201eInto The Great Wide Open\u201c ignoriert. Williams trifft bei ihrem Tribute eine individuelle Auswahl und orientiert sich weniger am Erfolg oder Bekanntheitsgrad der Titel. Nat\u00fcrlich sind auch Songs vertreten, die jedem noch in Ohr sein d\u00fcrften. Nicht zuletzt \u201eI Won\u2019t Back Down\u201c und \u201eSouthern Accents\u201c, die zuvor von Johnny Cash gecovert wurden. Besonders freut es mich, dass mit \u201eRebels\u201c einer meiner Favoriten den Weg auf das Album gefunden hat.<\/p>\n<p>Insgesamt ber\u00fccksichtigt Williams die meisten Schaffensphasen von Petty, ohne dabei repr\u00e4sentativ sein zu wollen. Sie legt den Schwerpunkt auf die Alben \u201eFull Moon Fever\u201c und \u201eWildflowers\u201c, die in den 1990ern ver\u00f6ffentlicht wurden. Das Artwork des Covers ist dann auch an das von \u201eFull Moon Fever\u201c angelehnt. Von beiden CDs, die zusammen mit \u201eHighway Companion\u201c (2006) als Solo-Ver\u00f6ffentlichungen von Tom Petty z\u00e4hlen, da die Heartbreakers als Band nicht mit von der Partie waren, greift Williams jeweils drei Tracks heraus. Aus den siebziger Jahren fiel ihre Wahl auf das leicht countryfizierte \u201eLouisiana Rain\u201c, das im Original von Damn The Torpedoes stammt, auf dem sich auch die deutlich bekannteren \u201eRefugee\u201c und \u201eEven The Losers\u201c finden. Pettys Sp\u00e4tphase, in der er Mudcrutch wiederbelebte, spiegelt sich in der Liedauswahl von Williams nicht wider.<\/p>\n<p>Den Abschluss der CD bildet \u201eStolen Moments\u201c, ein Song, den sie als Hommage an den Ausnahmemusiker verfasste. Sie tritt damit in die Fu\u00dfstapfen von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Reckless+Kelly\">Reckless Kelly<\/a>, die unl\u00e4ngst ebenfalls eine ber\u00fchrende W\u00fcrdigung des Rockmusikers aus Gainesville mit \u201eTom Was A Friend Of Mine\u201c vorlegten.<\/p>\n<p>Tom Petty hinterl\u00e4sst tiefe Spuren in der Rockmusik. Dass ein gro\u00df angelegtes Tribute-Werk dreieinhalb Jahre nach seinem \u00fcberraschenden Tod noch fehlt, ist schwer verst\u00e4ndlich. Williams schlie\u00dft diese L\u00fccke zumindest teilweise, indem sie mit einer pers\u00f6nlichen W\u00fcrdigung seiner Songs einen Streifzug durch Pettys musikalisches Schaffen unternimmt und dabei vor allem seine Solo-Karriere ber\u00fccksichtigt. Ohne den Sound von Petty kopieren zu wollen, interpretiert sie seine Werke auf eine eigenst\u00e4ndige Art, mit der sie der Ikone gerecht wird und sich selbst treu bleibt.<\/p>\n<p><strong>Highway 20 \u2013 Thirty Tigers\/Membran (2021)<br \/>\nStil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Rebels<br \/>\n02. Runnin&#8216; Down a Dream<br \/>\n03. Gainesville<br \/>\n04. Louisiana Rain<br \/>\n05. I Won&#8217;t Back Down<br \/>\n06. A Face in the Crowd<br \/>\n07. Wildflowers<br \/>\n08. You Wreck Me<br \/>\n09. Room at the Top<br \/>\n10. You Don&#8217;t Know How It Feels<br \/>\n11. Down South<br \/>\n12. Southern Accents<br \/>\n13. Stolen Moments<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lucindawilliams.com\/\"> Lucinda Williams<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/LucindaWilliams\">Lucinda Williams bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.thirtytigers.com\/\">Thirty Tigers<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Lucinda Williams gab im letzten Quartal 2020 sechs Streaming-Konzerte, die bislang nur \u00fcber ihre Homepage erh\u00e4ltlich sind. Neben thematisch ausgerichteten Auftritten widmete sie Bob Dylan, den Rolling Stones und Tom Petty einen Abend. Die Konzerte werden nun in der Reihe Lu\u2019s Jukebox auf CD und Vinyl herausgebracht. 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