{"id":468,"date":"2015-12-14T09:15:00","date_gmt":"2015-12-14T08:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=468"},"modified":"2020-07-07T17:55:56","modified_gmt":"2020-07-07T15:55:56","slug":"jt-hodges-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jt-hodges-same-cd-review\/","title":{"rendered":"JT Hodges &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/jthod_300.jpg\" alt=\"jthod_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-44028\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/jthod_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/jthod_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/jthod_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/jthod_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Und schon wieder ein neues Riesentalent im New Country-Genre! Der 1977 in Forth Worth, Texas, geborene JT Hodges mit seinem saustarken Deb\u00fct. Wie so oft in dortigen Gefilden ist auch JT mit musikalischen Genen gesegnet. So ist sein Vater Besitzer eines Tonstudios und seine Mutter hatte in den 1980er Jahren ein Plattenvertrag mit MCA Nashville. Hodges hielt sich nach seinem Studium zun\u00e4chst in Los Angeles auf, wo er einige Jahre intensiver Teilnehmer des dortigen &#8222;Coffeehouse Circuit&#8220; war. Erst 2009 zog er mit seiner Frau nach Nashville, um dort sein Gl\u00fcck zu versuchen. Der hoch begabte Singer\/Songwriter ergatterte einen Kontrakt mit dem Universal Show Dogs Label, dem <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Toby+Keith\">Toby Keith<\/a>\u00a0<\/span>vorsteht und wurde dann auch als Support f\u00fcr dessen &#8222;Locked And Loaded&#8220;-Tour gebucht.<\/p>\n<p>Sein aus zehn St\u00fccken bestehendes Deb\u00fctwerk (Hodges ist Mitkomponist von 9 der 10 Tracks), produziert von Mark Wright, Don Cook, Mark Collie und Ross Copperman (an einem Lied beteiligt) fasziniert vor allem dadurch, dass es trotz aller herrlicher Melodien und Radiofreundlichkeit, v\u00f6llig unangepasst wirkt (z. T. wegen der Texte und Diversit\u00e4t der Songs) und mit dem typischen Mainsteam-Country nur dezente Gemeinsamkeiten aufweist. Anders sind die nur m\u00e4\u00dfigen Platzierungen der bisher ver\u00f6ffentlichten beiden Singles &#8222;Hunt You Down&#8220; (ein unglaublich markanter, humorvoller Gute-Laune-Sommer-Song, der es ganz locker mit <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kid+Rock\">Kid Rocks<\/a><\/span> &#8222;All Summer Long&#8220; aufnehmen kann, aber, statt der Sommerhit dieses Jahres zu werden, nur auf Platz 39 der Single Charts landete) und des rhythmisch voranpreschenden &#8222;Goodbye Made You Mine&#8220; (alle Instrumente durch o.a. Ross Copperman gespielt) nicht zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Nach Abstimmung seiner Fanbasis wurde jetzt mit &#8222;Sleepy Little Town&#8220; (Heartland-Note, Power-Refrain, an Springsteen erinnernde Ohohoh-Harmonies, surrendes Slide-Solo) ein neuer Versuch in Richtung Top-20 gestartet. \u00c4hnlich wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jace+Everett\">Jace\u00a0Everett<\/a> oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Heatherly\">Eric Heatherly<\/a><\/span>\u00a0umweht Hodges immer ein Hauch von Introvertiertheit und auch eine gewisse Portion Retro-Verbundenheit. Beste Belege daf\u00fcr sind St\u00fccke wie der Opener &#8222;Rather Be Wrong Than Lonely&#8220;, das unweigerlich an &#8222;Bad Things&#8220; des Erstgenannten reminsisziert, oder &#8222;Leaving Me Later&#8220; (klasse Bariton-E-Gitarren-Begleitung).<\/p>\n<p>Das Album gewinnt vor allem durch eine sp\u00fcrbare, hohe Authentizit\u00e4t und auch durch die gro\u00dfartige instrumentelle Umsetzung der beteiligten Musiker. Was hier die bekannten Klasse-Leute wie Chad Cromwell, Mike Brignardello, die begnadeten Gitarristen Kenny Greenberg, Tom Bukovac, Greg Droman, Ilya Toshinsky oder Paul Franklin, Eric Darken und John Jarvis an unaufdringlicher, aber filigraner Arbeit abliefern, ist schon unglaublich. Gerade letzgenannter Keyboarder John Jarvis brilliert (neben den Gitarristen) an (E)-Piano, Wurlitzer und B-3, dass es eine wahre Freude ist, ohne sich dabei auch nur irgendwie in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen. Hier kann man richtig viele Feinheiten entdecken. Herrlich auch das irische Fl\u00f6tenspiel von Droman und die feine Mandoline Toshinsky\u2019s beim folkigen &#8222;Rhythm Of The Radio&#8220;.<\/p>\n<p>Stark auch die qu\u00e4kende Mundharmonika von Jelly Roll Johnson beim bluesig stampfenden Rausschmei\u00dfer &#8222;Green Eyes Red Sunglasses&#8220;. Nicht zu vergessenen die brillante Guest-Appearence von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Vince+Gill\">Vince Gill<\/a><\/span>\u00a0(ob er sich aufgrund der \u00e4u\u00dferlichen \u00c4hnlichkeit zu JT ein bisschen zum Ziehvater berufen f\u00fchlt&#8230;?), der auf der G\u00e4nsehaut erzeugenden Ballade &#8222;When I Stop Crying&#8220; mit seinen ber\u00fchmt einf\u00fchlsamen Harmonieges\u00e4ngen und seiner unwiderstehlicher Stratocaster-Arbeit (inkl. furioser Kurzsoli) eine starke Pr\u00e4senz zeigt. Toll! Mit JT Hodges ist die New Country-Szene in Music City um ein weiteres Juwel bereichert.<\/p>\n<p>Sympathisch ist einfach, dass der sein eigenes Ding durchzieht und nicht die Priorit\u00e4t auf den schnellen kommerziellen Erfolg zu legen scheint (wie scheinbar \u00fcbrigens auch seine Proteg\u00e9es Mark Wright und Toby Keith). Ein sehr ehrliches, abwechslungsreiches und kurzweiliges Album (alle Texte im Booklet dabei) auf einer Ebene nicht allt\u00e4glicher Interpreten wie Eric Heatherly, Jace Everett\u00a0oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Drew+Womack\">Drew Womack<\/a><\/span>\u00a0&amp; Co., auf dem es viele Feinheiten zu entdecken gilt. Daumen hoch f\u00fcr JT Hodges. Echt klasse, der Typ! Man beachte im \u00fcbrigen die Markteinf\u00fchrung durch das Label zu dem vorz\u00fcglichen Sonderpreis. So etwas darf gerne weiter Schule machen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Show Dog Universal Music (2012)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Rather Be Wrong Than Lonely<br \/>\n02. Sleepy Little Town<br \/>\n03. Hunt You Down<br \/>\n04. Give It One More Night<br \/>\n05. When I Stop Crying<br \/>\n06. Goodbyes Made You Mine<br \/>\n07. Leaving Me Later<br \/>\n08. Right About Now<br \/>\n09. Rhythm Of The Radio<br \/>\n10. Green Eyes Red Sunglasses<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jthodges.com\">JT Hodges<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/jthodgesmusic\">JT Hodges bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und schon wieder ein neues Riesentalent im New Country-Genre! Der 1977 in Forth Worth, Texas, geborene JT Hodges mit seinem saustarken Deb\u00fct. Wie so oft in dortigen Gefilden ist auch JT mit musikalischen Genen gesegnet. 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