{"id":45715,"date":"2020-10-08T10:38:10","date_gmt":"2020-10-08T08:38:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=45715"},"modified":"2020-10-08T10:40:27","modified_gmt":"2020-10-08T08:40:27","slug":"keith-urban-the-speed-of-now-part-1-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/10\/08\/keith-urban-the-speed-of-now-part-1-cd-review\/","title":{"rendered":"Keith Urban &#8211; The Speed Of Now &#8211; Part 1 &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-45723\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/UrSpeed_300.jpg\" alt=\"UrSpeed_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/UrSpeed_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/UrSpeed_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/UrSpeed_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/UrSpeed_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Als ich 1999 Keith Urbans nach sich selbst betiteltes <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/keith-urban-same-cd-review\/\">Studioalbum<\/a> rezensierte, kannte ihn hier in Deutschland so gut wie niemand, geschweige, dass von ihm berichtet wurde. Schon damals prophezeite ich\u00a0(ich zitiere mich selbst): &#8222;Keith Urban, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wird die Erfolgsleiter emporklettern und schon bald zu den nicht mehr wegzudenkenden Gr\u00f6\u00dfen in Nashvilles New-Country-Szene geh\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>2007, als ich ihn zum ersten Mal live im K\u00f6lner E-Werk erlebt hatte, stand er im Rahmen seiner Nicole Kidman-Liaison bereits in der Yellow-Press und auch musikalisch steckte er schon mitten im Big Business. Sein genre\u00fcbergreifendes Talent war l\u00e4ngst erkannt. Mit seinem ersten Nummer-1-Album &#8222;Be Here&#8220; 2004 war der geb\u00fcrtige Neuseel\u00e4nder in die oberste Riege der Nashville-Stars aufgestiegen.<\/p>\n<p>Seitdem\u00a0arbeitet Urban h\u00f6chsterfolgreich daran, die bestm\u00f6gliche Schnittmenge zwischen Rock, Pop und Country auf seinen Alben zu realisieren und versucht, wenn n\u00f6tig, auch noch weitere, von Aktualit\u00e4t bestimmte Str\u00f6mungen, wie z. B. R&amp;B oder Hip Hop, etc. wohl dosiert mit einzuflechten.<\/p>\n<p>Und so verh\u00e4lt es sich auch auf seinem neusten Werk &#8222;The Speed Of Now &#8211; Part 1&#8220;, das mit 16 St\u00fccken voll bepackt ist. Auch wenn der poppige Opener mit G\u00e4sten wie Breland und Disco-Ikone Nile Rogers (Chic) &#8222;Out The Cage&#8220; sch\u00f6n schmissige und treibende Elemente aufweist, muss man als eher Country- und Rock-verwurzelter Kritiker erstmal tief durchatmen und hofft zugleich, dass dies nicht der rote Faden f\u00fcr den weiteren Verlauf des Werkes sein m\u00f6ge.<\/p>\n<p>Dem ist dann auch nicht so (lediglich die uns\u00e4glichen,\u00a0momentan leider wohl unverzichtbaren Drum-Loops in Dauerschleife nerven etwas), auch wenn es zun\u00e4chst mit Chartblick, im Star-Duett mit Pop-Sternchen Pink, mit einem f\u00fcr\u00a0beider Verh\u00e4ltnisse, eher braven Schmuse-Ball\u00e4dchen, weitergeht.<\/p>\n<p>Mit dem stadiontauglichen &#8222;Live With&#8220; findet Urban dann aber in die Spur und serviert ein immer, auf ins Ohr gehende Melodien bedachtes Konglomerat aus Rock, Pop und Country in allen Tempi und Stimmungen, vollgestopft mit Hitpotential (potentielle Kandidaten: &#8222;Superman&#8220;, &#8222;Soul Food&#8220;, &#8222;Ain&#8217;t It Like A Woman&#8220;, &#8222;With You&#8220;,\u00a0 das karibisch-angehauchte &#8222;Polaroid&#8220;), wobei er seine variablen Gitarren-, bzw. Ganjo-K\u00fcnste immer wieder akzentuiert aufblitzen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Ja, beim starken Southern Rocker &#8222;Forever&#8220; , wo er am Ende sogar mal richtig die &#8218;E-Gitarren-Sau&#8216; raush\u00e4ngen l\u00e4sst, l\u00e4uft er sogar zur Form seiner ganz fr\u00fchen Tage auf. Auch das trashige, in <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Big+%26+Rich\">Big &amp; Rich<\/a>-Manier\u00a0polternde\u00a0&#8222;Tumbleweed&#8220; mit starkem Wah-Wah-Solo, macht richtig Laune. Und am Ende gibt es mit &#8222;We Were&#8220; einen saustarken Song gleich in zweifacher Version: Einmal Urban solo (h\u00e4tte ich pers\u00f6nlich aber eher irgendwo in den Anfangsbereich des Albums platziert) und direkt anschlie\u00dfend als finalen Track mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Church\">Eric Church<\/a> als Co-S\u00e4nger, in dieser Fassung zusammen mit dem oben erw\u00e4hnten &#8222;Forever&#8220; f\u00fcr mich das Highlight des Longplayers.<\/p>\n<p>Mit &#8222;The Speed Of Now &#8211; Part 1&#8220; hat der ewig-junge Sonnyboy wieder sein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Zeit erwiesen, und in diesen Tagen mit High-Speed, Platz 1 in den Billboard-Country-Album-Charts erklommen. Die Scheibe gef\u00e4llt tats\u00e4chlich mit jedem H\u00f6rdurchgang besser. Der Titel suggeriert bereits einen Nachfolger mit \u00e4hnlichem Konzept.\u00a0Keith Urban scheint weiterhin hei\u00df darauf zu sein, auch in Zukunft, ganz oben mitzumischen.<\/p>\n<p><strong>Capitol Nashville\/Universal (2020)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Out The Cage (mit Breland &amp; Nile Rogers)<br \/>\n02. One Too Many<br \/>\n03. Live With<br \/>\n04. Superman<br \/>\n05. Change Your Mind<br \/>\n06. Forever<br \/>\n07. Say Something<br \/>\n08. Soul Food<br \/>\n09. Ain&#8217;t It Like A Woman<br \/>\n10. With You<br \/>\n11. Tumbleweed<br \/>\n12. God Whispered Your Name<br \/>\n13. Polaroid<br \/>\n14. Better Than I Am<br \/>\n15. We Were<br \/>\n16. We Were (mit Eric Church)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.keithurban.net\">Keith Urban<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/keithurban\">Keith Urban bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.universal-music.de\">Universal Music<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich 1999 Keith Urbans nach sich selbst betiteltes Studioalbum rezensierte, kannte ihn hier in Deutschland so gut wie niemand, geschweige, dass von ihm berichtet wurde. 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