{"id":45388,"date":"2020-09-23T17:18:12","date_gmt":"2020-09-23T15:18:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=45388"},"modified":"2020-09-23T17:18:12","modified_gmt":"2020-09-23T15:18:12","slug":"the-outlaws-live-at-rockpalast-1981-cddvd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/09\/23\/the-outlaws-live-at-rockpalast-1981-cddvd-review\/","title":{"rendered":"The Outlaws \u2013 Live At Rockpalast 1981 \u2013 CD+DVD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-45390\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Outl_300.jpg\" alt=\"Outl_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Outl_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Outl_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Outl_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Outl_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Stephan Skolarski<\/p>\n<p>Vor fast 40 Jahren hatte die Rockpalast-Redaktion die sch\u00f6ne Idee, ihre beliebte Konzert-Reihe auch auf einer Freilichtb\u00fchne zu veranstalten. F\u00fcr diesen Zweck schien das Amphitheater auf der Loreley besonders geeignet. Zum Open-Air im August 1981 waren neben Nine Below Zero, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=38+Special\">38 Special<\/a> und Headliner Thin Lizzy ebenfalls die US-Rocker The Outlaws aus Tampa, Florida, am Start. Die 1972 gegr\u00fcndete Formation befeuerte zu Beginn der 70er Jahre bereits den aufkommenden S\u00fcdstaaten-Rock und hatte 1974 ihren viel beschriebenen Durchbruch als Vorband von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a>. Seitdem gelten die Outlaws bis heute als Vertreter der urspr\u00fcnglichen Southern-Rock-Community.<\/p>\n<p>Die damalige Besetzung hatte mit Freddie Salem (guit.\/voc.), Hughie Thomasson (guit.\/voc.), Billy Jones (guit.\/voc.), David Dix (drums) und Rick Cua (bass) einen Abstecher von der US-Tour nach St. Goarshausen unternommen, um den deutschen Fans \u201esouthern boogie and rock &#8217;n&#8216; roll\u201c nicht nur als kurze Zwischenansage aufzutischen.<\/p>\n<p>Mit \u201eDevil&#8217;s Road\u201c, einem st\u00fcrmischen Opener begann die laut Moderator Alan Bangs \u201efirst ever appearance in Germany\u201c als fulminante Gitarren-Inszenierung, von Anfang an, ein Power-Rock-Erlebnis. Das schwungvolle \u201eHurry Sundown\u201c folgt ebenso getrieben wie publikumswirksam, ein Einheizer der konsequenten Art.<\/p>\n<p>H\u00f6rbar ist die verbesserte Soundqualit\u00e4t beim anschlie\u00dfenden \u201eHoliday\u201c &#8211; ein rechtzeitiger Einstellungs-Check am Mischpult zugunsten der gesamten weiteren Konzertaufnahme? Jedenfalls geht der Auftritt wie unter Zeitdruck mit dem schnellen Boogie \u201eLong Gone\u201c rasant weiter, um die drei Gitarren bis zum pl\u00f6tzlichen Schlussakkord ausgiebig zu strapazieren.<\/p>\n<p>Vom legend\u00e4ren \u201eGhost Riders\u201c-Album bringt die Band danach den eindringlichen Rock-Song \u201eAngels Hide\u201c, eine ebenso gewaltige und teils bluesige Nummer in einer ordentlichen 6-Minuten Fassung und damit eine weitere Eigenkomposition im klassischen Southern-Sound.<\/p>\n<p>Das schnelle Instrumental \u201eWaterhole\u201c, Country-Rock und Guitar-Jam zugleich, kommt als n\u00e4chster Track zwischendurch zum Warmlaufen der Gitarren viel zu kurz r\u00fcber und verbindet sich &#8211; ohne den verdienten Applaus abzuwarten &#8211; mit dem zeitlosen und temporeichen \u201eThere Goes Another Love Song\u201c, einer der ersten gro\u00dfen Erfolge der Band.<\/p>\n<p>Der wilde Gitarren-Marathon, der auch als \u201eFlorida Guitar Army\u201c treffend bezeichneten Outlaws, kommt nach dieser Einspielphase jedoch erst richtig auf Touren. Bei \u201eGreen Grass And High Tides\u201c zeigt die Band in der gut 18-min\u00fctigen Version nochmals die von ihr ausgehende Spielfreude: ein optimales Spektakel ein dreifacher Gitarrenangriff, ein Southern-Spirit-Pflichtsong f\u00fcr eine mehr als aufgedrehte Fan-Gemeinde.<\/p>\n<p>Anhaltender Applaus der ausverkauften \u201eArena\u201c wird jedoch durch die Zugabe schon bald abgel\u00f6st. Als Last-Track wird dann \u201eGhost Riders In The Sky\u201c, ein Cover des legend\u00e4ren Western-Songs und die erfolgreichste Single der Outlaws \u00fcber die B\u00fchne gejagt.<\/p>\n<p>Die unb\u00e4ndige Darbietung der leidenschaftlich und energiegeladen aufspielenden Band f\u00fchrt bei vielen Southern-Rock-Fans zu ausgelassenen Reaktionen, sehr schade, dass der Gig &#8211; wahrscheinlich wegen des Folgeprogramms &#8211; nur eine Stunde durchgezogen wurde. Eine Live-Sendung gab es damals nicht.<\/p>\n<p>Die im Doppelpack als DVD und CD (identischer Inhalt) ver\u00f6ffentlichte Aufnahme von \u201eThe Outlaws, Live At Rockpalast 1981\u201c, geh\u00f6rt unweigerlich zu den H\u00f6hepunkten der WDR-Archivreihe. Ein Meilenstein aus der Klassikzeit des Southern-Rock und eine infernale Gitarrenshow &#8218;at its best&#8216;. F\u00fcr Freunde des amerikanischen S\u00fcdstaaten-Rocks und der Country-Musik ein ultimativer Video- und Audio Genuss!<\/p>\n<p><strong>Mig\/Indigo (2020)<br \/>\nStil: Southern-Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracklist:<br \/>\n01. Devil\u2019s Road<br \/>\n02. Hurry Sundown<br \/>\n03. Holiday<br \/>\n04. Long Gone<br \/>\n05. Angels Hide<br \/>\n06. Waterhole<br \/>\n07. There Goes Another Love Song<br \/>\n08. Green Grass And High Tides<br \/>\n09. Ghost Riders In The Sky<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.outlawsmusic.com\/\">Outlaws<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/outlawsmusic\">Outlaws bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Stephan Skolarski Vor fast 40 Jahren hatte die Rockpalast-Redaktion die sch\u00f6ne Idee, ihre beliebte Konzert-Reihe auch auf einer Freilichtb\u00fchne zu veranstalten. F\u00fcr diesen Zweck schien das Amphitheater auf der Loreley besonders geeignet. 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