{"id":43668,"date":"2020-06-09T13:56:00","date_gmt":"2020-06-09T11:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=43668"},"modified":"2020-06-09T13:56:00","modified_gmt":"2020-06-09T11:56:00","slug":"us-rails-mile-by-mile-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/06\/09\/us-rails-mile-by-mile-cd-review\/","title":{"rendered":"US Rails \u2013 Mile By Mile \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-43671\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/USR_300.jpg\" alt=\"USR_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/USR_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/USR_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/USR_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/USR_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren sah ich die US Rails in Essen noch als Quintett auf der B\u00fchne. Nach dem Ausstieg von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Joseph+Parsons\">Joseph Parsons<\/a>, machten die \u00fcbrigen Bandmitglieder flei\u00dfig weiter. Sie tourten regelm\u00e4\u00dfig auch durch unsere Region, wo Sound-Of South sie zweimal in Wesel besuchte, und ver\u00f6ffentlichten Alben in hoher Taktzahl. Ein Freund, mit dem ich seinerzeit das Konzert in Essen erlebte, machte mich auf das sechste Studioalbum \u201eMile By Mile\u201c der US Rails aufmerksam.<\/p>\n<p>Auf der vorangegangenen Scheibe \u201eWe All Been Here Before\u201c coverte die Truppe unter anderem Kompositionen von Jackson Browne, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Neil+Young\">Neil Young<\/a>, Warren Zevon, Fleetwood Mac, den Beatles und den Stones. In dem Spannungsfeld diesen Musik tummelt sich die Band seit ihrer ersten Ver\u00f6ffentlichung vor zehn Jahren. Besondere Markenzeichen der US Rails sind wechselnde Leadstimmen sowie mehrstimmige Harmonieges\u00e4nge.<\/p>\n<p>Ben Arnold, Scott Bricklin, Tom Gillam und Matt Muir funktionieren als Team und obwohl jeder mindestens einen Song verfasste, kommt bei \u201eMile By Mile\u201c wieder ein Gesamtpaket ohne Br\u00fcche heraus. Im Vergleich zu den fr\u00fcheren Scheiben ist die neue etwas rockiger ausgerichtet und hat anders als \u201eIvy\u201c, dem 2016er Album mit Eigenkompositionen, einen direkteren und erdigeren Sound.<\/p>\n<p>Vor allem bei den ersten drei St\u00fccke rocken die US Rails locker und unverkrampft los. Den Anfang macht Bassist Scott Bricklin mit \u201eTake You Home\u201c, gefolgt von Tom Gilliams \u201eMile By Mile\u201c und Ben Arnolds \u201eTrash Truck\u201c. Eine erste Verschnaufpause bietet dann \u201eWater In The Well\u201d, das aus der Feder von Matt Muir stammt. Der Schlagzeuger steuert selten Songs bei, legt hier aber eine sehr sch\u00f6ne, dynamische Ballade vor. Aufgepeppt wird sie durch einen gospelig-souligen Chor, Gilliams elektrische Gitarre sowie den Keys von Ben Arnold.<\/p>\n<p>Ben Arnolds angeraute Stimme hebt sich von denen seiner Mitstreiter ab. Sie gibt sowohl Balladen (\u201eSlow Dance\u201d) als auch schnelleren Nummern (\u201eWhat You Mean To Me\u201c) einen gewissen Touch. Besonders der erdige Roots Rocker \u201eTombstones &amp; Tumbleweeds\u201d profitiert von dem mitschwingenden Blues seiner Stimme. Dem herausstechenden Song folgt \u201eSee The Dream\u201d, der zwar etwas weniger rockig angelegt ist, daf\u00fcr aber eine wunderbar eing\u00e4ngige Melodie hat. Er stammt ebenso wie \u201eHard Headed Woman\u201d von Scott Bricklin.<\/p>\n<p>Nach dem eingangs erw\u00e4hnten Titelsong kommt Tom Gilliam noch zweimal mit seinen Ideen zu Wort. Neben dem routinierten Midtempo-Rock \u201eFooling Around\u201d performt der humorvolle Aktivposten der Live-Shows \u201eEasy On My Soul\u201d mit herrlichem Westcoast-Ambiente inklusive Slide-Passagen.<\/p>\n<p>Die US Rails zeigen keine Erm\u00fcdungserscheinungen. Seit einer Dekade unterhalten sie auf B\u00fchne und Tontr\u00e4gern hervorragend. Ihrem Stil bleiben sie weiterhin treu, der etwas rockigere Einschlag von \u201eMile By Mile\u201c steht ihnen dabei gut zu Gesicht. Das Album ist insgesamt das st\u00e4rkste des Quartetts. Die melodischen Songs passen atmosph\u00e4risch prima zu einem geselligen Sommerabend.<\/p>\n<p><strong>BlueRose Records (2020)<br \/>\nStil: Rock, Americana\/<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Take You Home<br \/>\n02. Mile By Mile<br \/>\n03. Trash Truck<br \/>\n04. Water In The Well<br \/>\n05. What You Mean To Me<br \/>\n06. Hard Headed Woman<br \/>\n07. Easy On My Soul<br \/>\n08. Tombstones &amp; Tumbleweeds<br \/>\n09. See The Dream<br \/>\n10. Fooling Around<br \/>\n11. Slow Dance<\/p>\n<p><a href=\" https:\/\/theusrails.com\/\">US Rails<\/a><br \/>\n<a href=\" https:\/\/www.facebook.com\/USRailsMusic \">US Rails bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\" https:\/\/bluerose-records.com\/\">BlueRose Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Vor einigen Jahren sah ich die US Rails in Essen noch als Quintett auf der B\u00fchne. Nach dem Ausstieg von Joseph Parsons, machten die \u00fcbrigen Bandmitglieder flei\u00dfig weiter. Sie tourten regelm\u00e4\u00dfig auch durch unsere Region, wo Sound-Of South sie zweimal in Wesel besuchte, und ver\u00f6ffentlichten Alben in hoher Taktzahl. 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