{"id":42991,"date":"2020-04-02T10:57:19","date_gmt":"2020-04-02T08:57:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=42991"},"modified":"2020-04-02T10:57:19","modified_gmt":"2020-04-02T08:57:19","slug":"albert-castiglia-wild-and-free-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/04\/02\/albert-castiglia-wild-and-free-cd-review\/","title":{"rendered":"Albert Castiglia &#8211; Wild And Free &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-42994\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Castiglia_300.jpg\" alt=\"Castiglia_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Castiglia_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Castiglia_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Castiglia_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Castiglia_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: J\u00f6rg Schneider<\/p>\n<p>Albert Castiglia hat in den letzten Jahren hinsichtlich seines Ver\u00f6ffentlichungsvolumens ein wahrlich hohes Arbeitspensum hingelegt. Seit 2004 im Gesch\u00e4ft, ist \u201eWild And Free\u201c sein mittlerweile elftes Album, wobei er seit 2014 nahezu j\u00e4hrlich ein neues Album rausgehauen hat. Sein vorletzter Longplayer \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/10\/04\/albert-castiglia-up-all-night-cd-review\/\">Up All Night<\/a>\u201c wurde an dieser Stelle vom Kollegen Mangold \u00e4u\u00dferst positiv beleuchtet. Insofern war ich nat\u00fcrlich auf sein neuestes Werk recht gespannt.<\/p>\n<p>Es ist ein kraftvolles, elektrisierendes Live-Album geworden, aufgenommen im Januar diesen Jahres in einem Club in Florida, welches sicherlich in erster Linie seine Hard-Core-Fans ansprechen d\u00fcrfte. Produziert hat es wieder niemand geringeres als <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mike+Zito\">Mike Zito<\/a>. Da wundert es dann auch nicht, dass es bei Zitos Gulf Coast Records ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Leider kommt die Atmosph\u00e4re, die ein Live-Konzert sonst ausmacht, auf diesem Mitschnitt nicht so recht zur Geltung, da die normale \u201eGer\u00e4uschkulisse\u201c eines solchen Gigs weitestgehend herausgefiltert bzw. ausgeblendet wurde. Aber auch so kommen die treibenden, verschwitzten Songs gut r\u00fcber.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn geht Albert Castiglia mit \u201eBig Dog\u201c und \u201eHoodoo On Me\u201c in die Vollen. Beide St\u00fccke werden, wie andere auch (z. B. \u201eI Been Up All Night\u201c, \u201eKeep On Swinging\u201c und \u201eI Tried To Tell Ya\u201c) durch flirrende, jaulende und quietschende Gitarren beherrscht, wobei der Opener \u201eBig Dog\u201c mit einem richtigen Rockgewitter startet und durchaus Anleihen zu Jimi Hendrix aufweist.<\/p>\n<p>Das sch\u00f6nste St\u00fcck des Longplayers ist f\u00fcr meinen Geschmack der ruhiger gehaltene und melodi\u00f6se, knapp 10-min\u00fctige Slowblues mit dem kurzen Titel \u201eHeavy\u201c, welcher durch ein sehr differenziertes, klares Gitarrenspiel \u00fcberzeugt. Nach dieser kleinen Erholungspause geht\u2018s mit dem temporeichen und gut tanzbaren \u201eGet Your Ass In The Van\u201c weiter, eine flotte Rock\u2019n\u2019Roll infizierte Boogie-Woogie Nummer.<\/p>\n<p>\u201eSearching The Desert For The Blues\u201c hingegen pr\u00e4sentiert sich wieder bluesiger und gem\u00e4chlicher mit eing\u00e4ngigen weiblichen Background-Stimmen in den Refrains. Auch das folgende \u201eTo Much Seconal\u201c wirkt sich durch seinen typisch traditionellen Bluesrhythmus beruhigend auf die Gef\u00fchlslage des H\u00f6rers aus. Mit \u201eLoving Cup\u201c und &#8222;I Tried To Tell Ya\u201c ist es dann aber wieder aus mit der Ruhe. Flirrende und quietschende Gitarrenkl\u00e4nge sind jetzt wieder tonangebend, bevor die Scheibe mit der 8-min\u00fctigen, harten und boogiem\u00e4ssigen Instrumentalnummer \u201eBoogie Funk\u201c endet.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass Albert Castiglia zwar kein begnadeter S\u00e4nger, aber ein wahnsinnig guter und fingerfertiger Gitarrist ist. Jedes der St\u00fccke ist f\u00fcr sich betrachtet absolut h\u00f6renswert, aber in seiner Gesamtheit d\u00fcrfte die Scheibe f\u00fcr den Geh\u00f6rsinn vieler sicherlich auch \u00fcberfordernd sein. Das Album empfiehlt sich also haupts\u00e4chlich f\u00fcr Castiglia-Fans und f\u00fcr Leute mit einer ausgepr\u00e4gten Affinit\u00e4t zu wilden, flirrenden und quietschenden Gitarrensounds.<\/p>\n<p><strong>Gulf Coast Records (2020)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Big Dog<br \/>\n02. Hoodoo On Me<br \/>\n03. I Been Up All Night<br \/>\n04. Heavy<br \/>\n05. Get Your Ass In The Van<br \/>\n06. Searching The Desert For The Blues<br \/>\n07. Keep On Swinging<br \/>\n08. To Much Seconal<br \/>\n09. Loving Cup<br \/>\n10. I Tried To Tell Ya<br \/>\n11. Boogie Funk<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albertcastiglia.net\">Albert Castiglia<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/albertcastigliaband\/\">Albert Castiglia bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: J\u00f6rg Schneider Albert Castiglia hat in den letzten Jahren hinsichtlich seines Ver\u00f6ffentlichungsvolumens ein wahrlich hohes Arbeitspensum hingelegt. Seit 2004 im Gesch\u00e4ft, ist \u201eWild And Free\u201c sein mittlerweile elftes Album, wobei er seit 2014 nahezu j\u00e4hrlich ein neues Album rausgehauen hat. 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