{"id":4236,"date":"2015-12-14T08:43:00","date_gmt":"2015-12-14T07:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=769"},"modified":"2020-07-08T16:08:11","modified_gmt":"2020-07-08T14:08:11","slug":"sister-hazel-release-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/sister-hazel-release-cd-review\/","title":{"rendered":"Sister Hazel &#8211; Release &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/SH.jpg\" \/><\/p>\n<p>Es ist immerhin knappe drei Jahre her, seit Sister Hazel ihr letztes Studio-Werk mitt neuem Material, &#8222;Absolutely&#8220; ver\u00f6ffentlichten. Trotzdem wurde alles andere getan, als die H\u00e4nde in den Scho\u00df zu legen. Die sympathischen Musiker um Bandleader Ken Block g\u00f6nnten sich den Luxus, eine gro\u00dfartige Scheibe mit B-Seiten und Outtakes fr\u00fcherer Alben herauszubringen, deren Qualit\u00e4t nur erahnen l\u00e4sst, was sich noch so alles in den Archiven der Truppe tummelt. Dann schoben sie mal eben eine Weihnachts-CD hinterher und bewiesen danach auf dem Unplugged-Sektor ihr gro\u00dfes K\u00f6nnen mit ihrer unwiderstehlichen Live-Scheibe &#8222;Before The Amplifiers&#8230;&#8220;, bei der sie handwerklich perfekt ihre gr\u00f6\u00dften Hits in akustischem Gewand pr\u00e4sentierten.<\/p>\n<p>Als wenn das nicht genug w\u00e4re, brachte Frontmann Ken Block auch noch ein hervorragendes Solo-Werk, &#8222;Drift&#8220; heraus, das den bisherigen Ver\u00f6ffentlichungen der Band in nichts nachstand. Und da Stillstand eben ein Fremdwort im musikalischen Treiben des aus Gainesville\/Florida stammenden Quintetts zu sein scheint, folgt jetzt ihr neues Werk &#8222;Release&#8220;, das sich, wie nicht anders zu erwarten, qualitativ am oberen Limit ihres bisherigen Outputs einsortiert. Auff\u00e4llig ist, dass mittlerweile nicht mehr nur Ken Block allein so dominant an allen Ecken pr\u00e4sent ist, wie zuvor, diesmal ist das komplette Team der Star.<\/p>\n<p>So wurde das Songwriting wie auch die Produktion der St\u00fccke relativ gleichm\u00e4\u00dfig auf alle f\u00fcnf K\u00f6pfe der Band verteilt (jeder einzelne Musiker hatte dabei sein Team mit festen Co-Autoren), selbst die beiden bisher eher im Hintergrund agierenden Jett Beres (Bass) und Mark Trojanowski (Drums) beweisen mit erstaunlich guten Kompositionen, dass dem Kreativpotential der Band offenbar keine Grenzen gesetzt ist..Grandios hier vor allem das von Beret zum Abschluss des Silberlings geschriebene, von einem klasse Reggae-Rhythmus gepr\u00e4gte &#8222;Ghost In The Crowd&#8220;, das zun\u00e4chst von einem kristallklaren Piano, gewohnt melodisch gef\u00fchrt wird, aber im Mittelteil durch eine f\u00fcr Sister Hazel-Verh\u00e4ltnisse ungemein rockig stampfende und relativ ausgedehnte, fast schon aggressiv anmutende E-Gitarrenpassage j\u00e4h unterbrochen wird. Ein starker Song!<\/p>\n<p>Drew Copeland durfte (entgegen seinen bisherigen eher sporadischen Eins\u00e4tzen) gleich zweimal ans Mikro. &#8222;Run For These Hills&#8220; (mit ein wenig Flower-Power Retro-Touch) und &#8222;One Life&#8220; (tolles Westcoast-Flair mit klasse Harmonieges\u00e4ngen, Drew singt hier fast wie Don Henley) f\u00fcgen sich nahtlos in die ansonsten von Block besungene Setlist ein (dass Copeland ein guter Frontmann ist, hat er ja auch bereits mit seinem Solo-Album gezeigt). Die St\u00fccke mit dem gr\u00f6\u00dften &#8222;Hitpotential&#8220; sind vermutlich der aus Ryan Newells Feder stammende, wunderbar flockig ins Ohr gehende Titelsong &#8222;Release&#8220; (sch\u00f6ne Banjo-Untermalung, atmosph\u00e4rische Note durch einen dezenten Countryrock-Touch) und das von Block kreierte &#8222;See Me Beautiful&#8220; (hoher Widererkennungswert durch eine sehr markante Titelzeile, leichtes U2-Flair, sch\u00f6nes E-Gitarren-Solo), die nat\u00fcrlich vor allem von diesem warmen, hingebungsvollen, unwiderstehlichen Gesangsstil von Ken leben.<\/p>\n<p>Ganz stark auch das richtig satt groovende &#8222;Vacation Rain&#8220; (mit toller Percussionarbeit), das einfach den K\u00f6rper zum automatischen Mitwippen animiert. Klasse! Man sp\u00fcrt einfach, dass die Chemie, musikalisch wie auch menschlich, bei diesem Quintett immer noch bestens zu funktioniert, was nicht nur durch die herzhaft lachenden Musiker auf dem Foto des Backcovers (die komplette Optik wurde diesmal in schwarz\/wei\u00df gehalten, alle Texte sind im Klappbooklet beigef\u00fcgt) dokumentiert wird.<\/p>\n<p>Fazit: 12 wunderbare, neue St\u00fccke in bew\u00e4hrter, qualit\u00e4tiv hochwertiger Sister Hazel-Tradition &#8211; locker, flockig und mit herrlichen Melodien. Die Band pr\u00e4sentiert sich abermals in pr\u00e4chtiger Verfassung &#8211; allen voran S\u00e4nger Ken Block mit seiner zu jeder Minute faszinierenden Stimme. Die Burschen sind und bleiben eine Bank.<\/p>\n<p><strong>Rock Ridge Music (2009)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Release<br \/>\n02. Take A Bow<br \/>\n03. I Believe In You<br \/>\n04. Run For The Hills<br \/>\n05. Better Way<br \/>\n06. Walls And Cannonballs<br \/>\n07. Vacation Rain<br \/>\n08. See Me Beautiful<br \/>\n09. One Life<br \/>\n10. Take It Back<br \/>\n11. Fade<br \/>\n12. Ghost In The Crowd<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.SisterHazel.com\">Sister Hazel<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/SisterHazel\">Sister Hazel bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist immerhin knappe drei Jahre her, seit Sister Hazel ihr letztes Studio-Werk mitt neuem Material, &#8222;Absolutely&#8220; ver\u00f6ffentlichten. Trotzdem wurde alles andere getan, als die H\u00e4nde in den Scho\u00df zu legen. 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