{"id":4227,"date":"2015-12-14T08:47:00","date_gmt":"2015-12-14T07:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=699"},"modified":"2020-07-08T16:05:59","modified_gmt":"2020-07-08T14:05:59","slug":"josh-thompson-turn-it-up-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/josh-thompson-turn-it-up-cd-review\/","title":{"rendered":"Josh Thompson &#8211; Turn It Up &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/JT-e1431602504954.jpg\" \/><\/p>\n<p>Vier Jahre nach seinem viel beachteten <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/josh-thompson-way-out-here-cd-review\/\">Debut<\/a> mit den beiden Hits &#8222;Beer On The Table&#8220; und &#8222;Way Out Here&#8220; legt Josh Thompson, in Nashville l\u00e4ngst als einer der angesagtesten Songwriter der jungen Country-Generation etabliert, nun endlich den gro\u00dfartigen Nachfolger &#8222;Turn it up&#8220; vor. Der aus Cedarburg, Wisconsin stammende, 2005 nach Nashville gezogene Singer\/Sonwriter, ist mittlerweile beim einst von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Toby+Keith\">Toby Keith<\/a><\/span> gegr\u00fcndeten Label Show Dog Nashville untergekommen und scheint sich dort pudelwohl zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Man hat den Eindruck, dass er hier seine Musik, frei von jeglichen Zw\u00e4ngen, kreieren bzw. einspielen konnte (Josh hat \u00fcbrigens alle der zehn Titel zusammen mit diversen talentierten, bzw. namhaften Co-Writern wie u.a. Kendell Marvell, Jaren Johnston, Casey Beathard, den <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Warren+Brothers\">Warren Brothers<\/a><\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Justin+Moore\">Justin Moore<\/a><\/span> komponiert). Herrlich besonders die raue Southern Rock-Brise, die sich wie ein roter Faden durch die herrlich kurzweiligen New Country-Tracks zieht. Direkt schon beim Opener &#8222;Down For A Get Down&#8220; zischen einem eine klirrende Akustikgitarre, kombiniert mit einer rockigen E-Gitarren-F\u00fchrungslinie entgegen. Ein satter, mit dezenter R&amp;B-Anlehnung fast &#8222;gesprochener&#8220; Strophengsang, dazu ein von &#8222;Whoa-oh, Whoa-oh&#8220;-Rufen eingeleiteter Power-Refrain heben sofort den Gute Laune-Pegel. Das kreischende E-Gitarren-Solo und eingeflochtene Crowd-Ges\u00e4nge runden diesen Song im Stile von The Cadillac Three endg\u00fcltig ab.<\/p>\n<p>Ein \u00fcberaus gelungener Auftakt. Apropos Cadillac Three. deren zur Zeit bei vielen K\u00fcnstlern in Sachen Songlieferant angesagter Mastermind Jaren Johnston hat dann auch das hier, wie oben bereits angedeutet, herrlich rotzig dahinpolternde &#8222;Hillbilly Limo&#8220; mitverfasst und vermutlich einen entscheidenden Anteil miteinflie\u00dfen lassen. Der Titelsong ist mit seiner swampig unterlegten Akustikgitarre und den rei\u00dfenden Slides sowie den keifenden Backs von Tanja Hancheroff ein Southern Rocker pur. Das war beim oft im Genre verwendeten Titel eigentlich auch nicht anders zu erwarten! Gro\u00dfes &#8222;Southern Rock-Kino&#8220; im <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a><\/span>-Ambiente. Ein dickes Lob muss vor allem den beteiligten Gitarristen ausgesprochen werden. Bobby Terry und Richard Bennett zupfen ihre Akustikgitarren immer sch\u00f6n kratzig, dass man sie teilweise von Banjo oder Dobro kaum unterscheiden kann.<\/p>\n<p>Der heimliche Star neben dem Protagonisten ist allerdings E-Gitarrist Rob McNelly, der hier teilweise richtig furiose Southern Rock-Kost mit einigen herrlichen Soli serviert. Sollte eine der gro\u00dfen Southern Rock Bands mal wieder in dieser Sache in die Bredouille geraten, w\u00e4re dieser Mann eine anzuvisierende Adresse. Die erste Single &#8222;Cold Beer With Your Name On It&#8220; kommt mit einem Hauch von Melancholie daher, ist aber ein durchaus kr\u00e4ftiger und melodischer New Country-Midtemposong geworden. Liegt im Top-30 Bereich, wird aber vermutlich nicht ganz die Top-Positionen erreichen, auch weil Thompson sympathischer Weise Ambitionen dieser Art eher erst mal au\u00dfen vor gelassen hat.<\/p>\n<p>K\u00f6stlich der von Josh mit den Warren Brothers (inkl. ihres typischen Humors) zusammen kreierte Schunkler &#8222;Wanted Me Gone&#8220;, wobei der Held des Liedes, einen Rauschmiss zugunsten des feucht-fr\u00f6hlichen Feierns vorzieht. Ein toller Party- und Live-Kracher mit Mitgr\u00f6lgarantie. Beim kr\u00e4ftig rockenden &#8222;Drink, Drink, Drink&#8220; wird nicht getrunken bis der Arzt, sondern diesmal bis die Cops kommen (klasse wie McNelly hier die Sirenen simuliert).<\/p>\n<p>Die Powerballade &#8222;A Little Memory&#8220; (sch\u00f6n markantes E-Gitarren-Riff, Steelguitar-Tupfer) und das dezent folkig angehauchte &#8222;Left This Town&#8220; (sch\u00f6ne Mandoline, Heartland E-Gitarre, heulende Steel im Refrain) d\u00fcrften noch am ehesten Chancen haben, was etwaige kommerzielle Avancen betrifft. Sch\u00f6n w\u00e4re, wenn Thompson hier \u00e4hnlicher Erfolg wie beispielsweise <span style=\"color: #ff0000;\">Jason Aldean<\/span> beschert werden w\u00fcrde. Ganz gro\u00dfartig das mit einem dahingluckernden E-Piano und abermals starken Gitarren l\u00e4ssig groovende &#8222;Firebird&#8220;, in dem textlich zudem Skynyrd und &#8222;Freebird&#8220; gehuldigt werden. Toller Song. Der abschlie\u00dfende Lobgesang auf das Kleinstadtleben bei &#8222;Hank Crankin\u2019 People&#8220; offenbart nochmal deftig polternden Southern Country Blues-Rock-Stil. Erneut holt Rob McNelly, alles was im Genre an Gitarrenstoff beliebt ist, aus seiner E-Klampfe heraus.<\/p>\n<p>Josh Thompson \u00fcberzeugt auf seinem zweiten Werk &#8222;Turn It Up&#8220; auf ganzer Linie. Das ist allerbester, knackiger, kraftvoller New Country, durchaus modern und zeitgem\u00e4ss in Szene gesetzt, aber auch immer wieder mit sch\u00f6nen traditionellen Momenten versehen (und hohem Southern Rock-Anteil!), der Josh Thompson nun endlich auch als im Rampenlicht stehender Interpret noch deutlich weiter nach vorn bringen sollte. Das vorz\u00fcgliche Songmaterial, ist bestens dazu geeignet. Sehr starke Vorstellung von Josh Thompson. Turn It Up, Man!<\/p>\n<p><strong>Show Dog Nashville (2014)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Down For A Get Down<br \/>\n02. Turn It Up<br \/>\n03. Cold Beer With Your Name On It<br \/>\n04. Wanted Me Gone<br \/>\n05. Hillbilly Limo<br \/>\n06. A Little Memory<br \/>\n07. Drink Drink Drink<br \/>\n08. Left This Town<br \/>\n09. Firebird<br \/>\n10. Hank Crankin&#8216; People<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.JoshThompsonOfficial.com\">Josh Thompson<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JoshThompsonOfficial\">Josh Thompson bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Jahre nach seinem viel beachteten Debut mit den beiden Hits &#8222;Beer On The Table&#8220; und &#8222;Way Out Here&#8220; legt Josh Thompson, in Nashville l\u00e4ngst als einer der angesagtesten Songwriter der jungen Country-Generation etabliert, nun endlich den gro\u00dfartigen Nachfolger &#8222;Turn it up&#8220; vor. 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