{"id":4220,"date":"2015-12-14T09:11:00","date_gmt":"2015-12-14T08:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=631"},"modified":"2020-07-07T17:59:30","modified_gmt":"2020-07-07T15:59:30","slug":"brandon-rhyder-every-night-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/brandon-rhyder-every-night-cd-review\/","title":{"rendered":"Brandon Rhyder &#8211; Every Night &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Brand1_300-300x298.jpg\" alt=\"Brand1_300\" width=\"300\" height=\"298\" class=\"alignnone size-medium wp-image-44034\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Brand1_300-300x298.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Brand1_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Brand1_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Brand1_300-100x100.jpg 100w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Brand1_300.jpg 302w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>><\/p>\n<p>Der im Osten von Texas geborene, in Austin lebende und mittlerweile musikalisch in Nashville ans\u00e4ssige Singer\/Songwriter Brandon Rhyder gibt f\u00fcr sein f\u00fcnftes Album mit dem Titel &#8222;Every Night&#8220; (exzellente, sehr gediegene, voller Atmosph\u00e4re steckende Musik zwischen Americana, Texas Alternate Country, Countryrock und Roots) gleich einen Einblick in die Philosophie, mit der er angetreten ist, ein gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliches Spektrum an Zuh\u00f6rern zu erobern. Rhyder, der seit \u00fcber drei Jahren mehr als 200 Konzerte pro Saison bestreitet, meint damit allerdings nicht die Quantit\u00e4t, so oft wie m\u00f6glich f\u00fcr seine Fans pr\u00e4sent zu sein, sondern vielmehr den Umstand, jeden Abend, egal unter welchen Umst\u00e4nden, mit seiner Band alles nur Erdenkliche zu geben, damit nachher jeder Besucher seiner Gigs restlos zufrieden ist.<\/p>\n<p>Nicht nur auf der B\u00fchne legt Rhyder ein beachtliches Tempo vor, auch mit f\u00fcnf Alben in seiner erst sieben Jahren w\u00e4hrenden Karriere, beweist der erst relativ sp\u00e4t zur Musik gekommene, gelernte Ingenieur ein enormes Arbeitspensum. So ist auch sein Produzent, kein geringerer als <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Radney+Foster\">Radney Foster<\/a><\/span>, voll des Lobes f\u00fcr Brandon. Er attestiert ihm ein einzigartiges lyrisches Talent, unglaubliche vokale Power und eine gro\u00dfe Leidenschaft f\u00fcr die Musik, die ihres Gleichen sucht. Und in der Tat, die 12 St\u00fccke (dazu noch der Hidden Track &#8222;Pea Pie&#8220;) seines neuen Albums offerieren in beeindruckender Weise, dass man es bei Brandon Rhyder nicht mit einem allt\u00e4glichen K\u00fcnstler zu tun hat. S\u00e4mtliche St\u00fccke wurden von ihm komponiert, dazu gab es mit Radney Foster, Liz Rose und Angelo bei einigen Songs prominente und hervorragend mit Rhyder harmonierende Co-Writer.<\/p>\n<p>Eingespielt wurde das Werk mit hochkar\u00e4tigen Musikern, wie u.a. Radney Foster, Eric Borash, Bob Britt, Michael Daly, Dan Dugmore, Phil Madeire, Craig Krampf, sowie tollen Backgroundartisten (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jon+Randall\">Jon Randall<\/a><\/span>, Georgie Middleman, Marcia Ramirez, Sarah Buxton). Den Auftakt bildet die Neueinspielung eines Songs von einem seiner fr\u00fcheren Alben, &#8222;Have I Waited Too Long&#8220;, bei der es Foster gelang, die beeindruckende Stimme von Rhyder deutlicher in den Vordergrund zu stellen und im Verlauf eine wunderbare emotionale Atmosph\u00e4re mit Steel, Orgel und Slidegitarren zu erzeugen. Einem recht knackigem, autobiografisch angehauchten Roots-\/Countryrocker &#8222;Finger To The Bone&#8220;, sehr rhythmisch (wieder Slide und gurgelnde Orgel), folgt mit &#8222;Lets Don\u2019t Go Down That Road&#8220; eine herrliche, entspannte (Alternate) Countryballade mit viel Westcoast-Flair.<\/p>\n<p>H\u00f6rt sich an, als wenn ein Charlie Rich und die Eagles zusammen zum &#8222;Tequila Sunrise&#8220; laden. &#8222;Again&#8220; und &#8222;She Couldn\u2019t Lie Anymore&#8220; erinnern in ihrer Introvertiertheit und dem bardenhaft klingenden Gesang Rhyder&#8217;s an einen Hal Ketchum. Klasse auch das von Brandon und Angelo Petraglia komponierte &#8222;Red Door&#8220;, das in einer gut gelaunten Mischung aus Country und Southern Soul dahindriftet (&#8222;Laughing, singing, whiskey drinking, drifting troubadours, living like it\u2019s always Friday night, behind that old red door&#8220;) und seine Songwriterabende mit befreundeten Musikern in Nashville reflektieren soll.<\/p>\n<p>Besonders gelungen ist der st\u00e4ndige Stimmungswechsel bei der Songanordnung. Dem f\u00fcr Rhyders Verh\u00e4ltnisse sehr poppigen &#8222;This Ain\u2019t It&#8220; (wurde als erste Single auserkoren) folgt mit &#8222;Happy Ever After&#8220; wieder eine recht traditionell und klassisch angehauchte Countryballade (klasse Dobrospiel von Dan Dugmore), die mit den bezauberten Harmonies von Sarah Buxton vorz\u00fcglich erg\u00e4nzt wird. Einfach nur stark eine weitere Kooperation von Rhyder und Foster, &#8222;When You Wake Up&#8220;, bei der die Handschrift Radney&#8217;s einmal mehr deutlich wird. Das Lied h\u00e4tte auch aus einem seiner letzten Alben stammen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das verspielte &#8222;It\u2019s What I Do&#8220; (Orgel, polternde Drums, E-Gitarren-Solo) gl\u00e4nzt mit toller Melodie, der Titelsong &#8222;Every Night&#8220; mit seinem bluesig-souligem Southern-Teint (herrliche Stratocaster-Fills, pfeifende Orgel) erzeugt G\u00e4nsehaut. Das abschlie\u00dfende &#8222;Cowboy\u2019s Work&#8220; verspr\u00fcht ruhige Lagerfeuerromantik und der nach kurzer Pause folgende Hidden Track &#8222;Pea Pie&#8220; verl\u00e4uft im gleichen Stil weiter, wechselt textlich aber die Thematik. Insgesamt hat Brandon Rhyder mit &#8222;Every Night&#8220; ein sehr interessantes, hochwertiges und nicht allt\u00e4gliches Album hingelegt. Die Zusammenarbeit mit Radney Foster hat Rhyder auf einen ganz neuen und vor allem h\u00f6heren Level seiner Karriere gehievt. Klasse!<\/p>\n<p><strong>Reserve Records (2008)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Have I Waited Too Long<br \/>\n02. Fingers To The Bone<br \/>\n03. Let&#8217;s Go Down That Road<br \/>\n04. Again<br \/>\n05. She Couldn&#8217;t Lie Anymore<br \/>\n06. Old Red Door<br \/>\n07. This Ain&#8217;t It<br \/>\n08. Happy Ever After<br \/>\n09. When You Wake Up<br \/>\n10. It&#8217;s What I Do<br \/>\n11. Every Night<br \/>\n12. Cowboys Work (incl. hidden track &#8222;Pea Pie&#8220;)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.brandonrhyder.com\">Brandon Rhyder<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/brandonrhydermusic\">Brandon Rhyder bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>> Der im Osten von Texas geborene, in Austin lebende und mittlerweile musikalisch in Nashville ans\u00e4ssige Singer\/Songwriter Brandon Rhyder gibt f\u00fcr sein f\u00fcnftes Album mit dem Titel &#8222;Every Night&#8220; (exzellente, sehr gediegene, voller Atmosph\u00e4re steckende Musik zwischen Americana, Texas Alternate Country, Countryrock und Roots) gleich einen Einblick in die Philosophie, mit der er angetreten ist, &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/brandon-rhyder-every-night-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Brandon Rhyder &#8211; Every Night &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[155,242,353,882,1112],"class_list":["post-4220","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-brandon-rhyder","tag-country","tag-every-night","tag-red-dirt","tag-texas"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4220","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4220"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4220\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44035,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4220\/revisions\/44035"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4220"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4220"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}