{"id":4217,"date":"2015-12-14T09:05:00","date_gmt":"2015-12-14T08:05:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=604"},"modified":"2020-07-07T18:03:09","modified_gmt":"2020-07-07T16:03:09","slug":"kyle-park-make-or-break-me-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/kyle-park-make-or-break-me-cd-review\/","title":{"rendered":"Kyle Park &#8211; Make Or Break Me &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Park_300-300x264.jpg\" alt=\"Park_300\" width=\"300\" height=\"264\" class=\"alignnone size-medium wp-image-44046\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Park_300-300x264.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Park_300.jpg 341w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>><\/p>\n<p>Drittes Komplett-Album des aus Austin stammenden, flei\u00dfigen Texaners. Kyle Park hatte im letzten Jahr seine Fangemeinde nicht nur durch stetige Live-Pr\u00e4senz, sondern auch durch gleich zwei EPs (&#8222;Spring&#8220; \/ &#8222;Fall) verw\u00f6hnt. Ihm ist es laut eigener Aussage sehr wichtig, seine Anh\u00e4nger m\u00f6glichst regelm\u00e4\u00dfig und, wenn machbar, in einigerma\u00dfen kurzen Abst\u00e4nden mit aktueller Musik von ihm zu versorgen. F\u00fcr seinen mit 15 St\u00fccken sehr \u00fcppig best\u00fcckten, neuen Longplayer &#8222;Make Or Break Me hat er die beliebtesten Tracks der beiden EPs (die Fans konnten dar\u00fcber abstimmen) alternativ eingespielt (neue Fassungen) und mit sechs brandneuen Liedern erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Park wird zwar mit zur Red Dirt-Szene gez\u00e4hlt, ist da aber eher der countrylastigeren Fraktion der Marke <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kevin+Fowler\">Kevin Fowler<\/a><\/span> &amp; Co. mit Hang zum Nashville-kompatiblen New Country, zuzuordnen (ist ja zudem einer der wenigen Huttr\u00e4ger und wirkt nicht nur \u00e4u\u00dferlich so ein wenig wie der &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kenny+Chesney\">Kenny Chesney<\/a><\/span> der Red Dirt-Szene&#8220;). Auch seine helle, angenehme Stimme weist deutlich mehr Nashville-Bezug auf, als der eher angerauht slangtr\u00e4chtige Gesang der meisten Interpreten in der Lonestar-\/Oklahoma-Area.<\/p>\n<p>Sein neues Werk beginnt sofort mit dem Titelst\u00fcck und zugleich ersten Single &#8222;Make Or Break Me&#8220; und das gibt auch damit den roten Faden vor, der sich durch das gesamte Album zieht: Sehr melodische und lockere, zumeist radiotaugliche Songs, die zum einen von ihren eing\u00e4ngigen Refrains und zum anderen von der erstklassigen Instrumentierung leben (allerdings gibt es auch einige aus dem Rahmen fallende \u00dcberraschungen).<\/p>\n<p>Nicht zuletzt ein Verdienst der von Kyle mit sehr viel Geschick ausgesuchten, prominenten Begleitmusiker wie Steel-Urgestein Lloyd Maines (Gast auf &#8222;Missing You&#8220;), Keyboarder John Whitby oder Larry Franklin an der Fiddle. B\u00e4renstarke und facettereiche Kost wird aber besonders von der Gitarrenfraktion geleistet, die von akustischer zu elektrischer, wie von Rhythmus- bis hin zur Solo-Arbeit gl\u00e4nzende Beitr\u00e4ge abliefert: John Carroll, Hayden Nicholas, Band-Gitarrist Karl Schwoch aber auch Kyle Park selbst lassen in perfekter Manier (teilweise auch richtig Southern-rockig &#8211; viele Bariton-, einige Twin-Parts) die Finger \u00fcber die Saiten fliegen, was immer wieder gro\u00dfen Spa\u00df bereitet.<\/p>\n<p>Auch die sehr kurzweilig aufeinander wechselnden Stile f\u00fcgen sich dank klug gew\u00e4hlter Songanordnung letztendlich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. &#8222;The Heart Of You&#8220; und &#8222;Just A Fake Smile&#8220; bieten knackigen, modernen New Country (dezentes <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rascal+Flatts\">Rascal Flatts<\/a><\/span>-\/<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jason+Aldean\">Jason Aldean<\/a><\/span>-Flair). &#8222;Prove It To You&#8220; und &#8222;I Love Her For A Million Reasons&#8220; haben dank fetter E-Gitarren Southern Rock-Bezug, &#8222;What You\u2019ll Never Know&#8220;, das abschlie\u00dfende &#8222;Overboard (It\u2019s Over)&#8220; und &#8222;Brokenhearted&#8220; (geschrieben mit Ryan Beaver) gl\u00e4nzen mit toller Atmosph\u00e4re, letzteres kommt sogar richtig d\u00fcster.<\/p>\n<p>Und das von einem markanten Retro Fiddle-Riff gef\u00fchrte, herrlich altbacken im positiven Sinne dahinswingende &#8222;Leavin\u2019 Stephenville&#8220; (neben &#8222;Brokenhearted&#8220; wohl die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung des Werkes), sowie das sich mit einem nahezu in den Geh\u00f6rgang festfr\u00e4senden Refrainzeile ausgstatteten &#8222;Whatever It Takes&#8220; (dazu pomp\u00f6se Pianoarbeit von Whitby) lassen den Zuh\u00f6rer nur schwerlich los und verleiten hinterher dazu, die Melodien innerlich nachzusummen, bzw. nachzusingen. S\u00e4mtliche Tracks wurden von Kyle Park solo oder mit diversen Co-Writern wie z.B. George Ducas oder <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers<\/a>-Gitarrist Geoffrey Hill kreiert, dazu zeichnet er sich auch f\u00fcr die sehr klare Produktion alleinig verantwortlich.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Make Or Break Me&#8220; hat Kyle Park von daher ein tolles, vielseitiges (New) Country-Album hingelegt, das seine Anh\u00e4nger eher bei der Stange halten wird, als dass man sich von ihm abwendet. Vermutlich wird er sogar mit diesem Werk viele neue hinzugewinnen. Ein interessanter Mann mit viel Kreativpotential, der ganz sicher noch einiges von sich h\u00f6ren lassen wird. Tolle Leistung, Kyle Park!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2011)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Make Or Break Me<br \/>\n02. Prove It To You<br \/>\n03. Mistakes I&#8217;ll Regret<br \/>\n04. The Heart Of You<br \/>\n05. I Love Her For A Million Reasons<br \/>\n06. All Night<br \/>\n07. Any Day Or Night<br \/>\n08. I&#8217;m Missing You<br \/>\n09. Leavin&#8216; Stephenville<br \/>\n10. What You&#8217;ll Never Know<br \/>\n11. Just A Fake Smile<br \/>\n12. Brokenhearted<br \/>\n13. I Think You&#8217;re In Love<br \/>\n14. Whatever It Takes<br \/>\n15. Overboard (It&#8217;s Over)<br \/>\n16. (CD-ROM Track)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kylepark.com\">Kyle Park<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/kyleparkmusic\">Kyle Park bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>> Drittes Komplett-Album des aus Austin stammenden, flei\u00dfigen Texaners. Kyle Park hatte im letzten Jahr seine Fangemeinde nicht nur durch stetige Live-Pr\u00e4senz, sondern auch durch gleich zwei EPs (&#8222;Spring&#8220; \/ &#8222;Fall) verw\u00f6hnt. 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