{"id":4214,"date":"2015-12-14T09:21:00","date_gmt":"2015-12-14T08:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=493"},"modified":"2020-07-07T17:52:38","modified_gmt":"2020-07-07T15:52:38","slug":"lady-antebellum-own-the-night-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/lady-antebellum-own-the-night-cd-review\/","title":{"rendered":"Lady Antebellum &#8211; Own The Night &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/LA_Own_300.jpg\" alt=\"LA_Own_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-44016\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/LA_Own_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/LA_Own_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/LA_Own_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/LA_Own_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Drittes Album des mega-erfolgreichen, ganz gro\u00dfartigen Country-Trios! So etwas wie &#8222;High Noon&#8220; ist in Nashville angesagt, wenn solch eine Top-Band wie Lady Antebellum ein neues Album auf den Markt bringt, vor allem, nachdem man, wie mit dem Vorg\u00e4nger &#8222;Need You Now&#8220; fast alle Rekorde in Sachen Charts, Awards und Grammys gebrochen hatte. Eine oft schwierige, ja gef\u00e4hrliche Situation, in der die Anspr\u00fcche seitens Industrie und des Publikums ins scheinbar Unermessliche steigen, meist einen schleichenden oder auch abrupten Karriereknick einl\u00e4utend. Nicht so bei Lady Antebellum. Dem Trio bestehend aus Hillary Scott (Tochter von Countrys\u00e4ngerin Linda Davis), Charles Kelly (Bruder des ebenfalls erfolgreichen Singer\/Songwriters <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Josh+Kelley\">Josh Kelley<\/a><\/span>) und dessen langj\u00e4hrigem Freund Dave Haywood ist mit &#8222;Own The Night&#8220; ein weiteres Glanzst\u00fcck gelungen, dass in Sachen Songqualit\u00e4t sogar noch eine Steigerung offenbart. Eine super Scheibe!<\/p>\n<p>Eines darf man hier nicht vergessen. Alle drei greifen nicht wie viele andere auf hitverd\u00e4chtige Fremdkompositionen zur\u00fcck, sondern schreiben ihre Songs gr\u00f6\u00dften Teils selbst (auch hier wieder zehn von zw\u00f6lf, in Assistenz mit vielen gro\u00dfen Co-Writern wie Dallas Davidson, Monty Powell, Hillary Lindsey, River Rutherford) und sind auch im musikalischen Prozess nicht nur vokal involviert (Haywood spielt auch ganz ausgezeichnet Akustikgitarre und Piano). Produziert hat, wie auch den Vorg\u00e4nger, wieder Paul Worley, der dem Trio nat\u00fcrlich eine ganze Reihe von ausgezeichneten Musikern (u.a. Chad Chromwell, Dann Huff-Bruder David, Rob McNelly, Jason Gambill, Michael Rojas, Craig Young, Yonathan Yudkin, Bruce Bouton) zur Seite stellte. Worley ist es erneut gelungen, die au\u00dferordentliche, besondere Chemie zwischen den Instrumentalisten und dem sich wunderbar erg\u00e4nzenden Gesang (in vielen Variation, mal jeweils solo, mit erg\u00e4nzenden Harmonies des anderen oder in einigen F\u00e4llen im Duett) der beiden Hauptprotagonisten Charles und Hillary &#8222;herauszukitzeln&#8220;. Das ist gro\u00dfe gro\u00dfe Klasse, die sp\u00fcrbar durch die gesamte L\u00e4nge dieses Werk wirkt.<\/p>\n<p>Wunderbar schon der Auftakt mit dem an den Albumtitel angelehnten &#8222;We Owned The Night&#8220;, das einerseits eine sch\u00f6ne folkige Note (feine Mandolinenbegleitung) aufweist, dann aber von einem satten E-Gitarrensolo durchbrochen wird. &#8222;Just A Kiss&#8220;, die vorab gebrachte Single mit ihren Stimmungs- und Tempowechseln hat ja bereits die Chartspitze erklommen. Die erste Fremdkomposition &#8222;Friday Night&#8220; entpuppt sich als flotter Rocker, teilweise mit fulminantem, synchronem Sprechgesang der beiden Frontleute und einem quietschenden E-Gitarren-Solo. Starke Nummer. Wenn Hillary Scott mal das Mikro als Haupts\u00e4ngerin wie bei &#8222;When You Were Mine&#8220; \u00fcbernimmt, dann erinnert sie zuweilen an Stevie Nicks zu deren Glanzzeiten, vielleicht mit einem erg\u00e4nzenden Hauch <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Taylor+Swift\">Taylor Swifts<\/a><\/span>. Stark am Ende das filigrane Gitarrenspiel von Rob McNelly.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt klingt das Werk so manches Mal in seiner Art und Gestaltung (ganz gro\u00dfartige Bilder \u00fcbrigens von Brantley Gutierrez, vor allem Hillary in ihrem weit ausschweifenden Ballkleid in Strandumgebung ist eine Augenweide, toll besonders das Coverfoto) wie eine countrykompatible Version des legend\u00e4ren &#8222;Rumours&#8220;-Albums von Fleetwood Mac, was in diesem Fall als gro\u00dfes Kompliment gemeint ist. Grandios einmal mehr das Wechselspiel von Charles\u2019 warmer Baritonstimme und Hillarys juvenil klingendem Gesang beim entspannten &#8222;Cold As Stone&#8220; mit herrlichen Mandolinen- und Dobrofills und auch das l\u00e4ssig groovende &#8222;Singing Me Home&#8220; (baumstarkes Akustikgitarrensolo von Dave Haywood). Bombast und gro\u00dfe Emotionen d\u00fcrfen nat\u00fcrlich auch nicht fehlen. Wer auf Powerballaden mit einem Heer von Streichern steht, hat bei St\u00fccken wie &#8222;Wanted You More&#8220; (hier sind gleich sieben Songschreiber involviert!), &#8222;As You Turn Away&#8220; und dem abschlie\u00dfenden &#8222;Heart Of The World&#8220; (die zweite Fremdkomposition &#8211; Tom Douglas, Scooter Caruso) die freie Auswahl.<\/p>\n<p>Kurz vor Ende darf man allerdings noch zwei furiose Tracks nicht verpassen: Das Fiddle-lastige (stark hier Jonathan Yudkin) und wohl country-traditionellste St\u00fcck des Albums &#8222;Love I\u2019ve Found In You&#8220; (fulminant auch das an Bruce Hornsby erinnernde Pianospiel von Michael Rojas) und das nach nach dem Motto &#8222;R\u2019n\u2019B meets Country&#8220; gestrickte, mega-entspannte &#8222;Somewhere Love Remains&#8220; (wieder herrlicher Duettgesang beider Lead-Vokalisten). Gro\u00dfe Musik! Insgesamt kann man als Fazit ziehen, dass Lady Antebellum mit &#8222;Own The Night&#8220; die gro\u00dfe Herausforderung, die &#8222;Need You Now&#8220; an sie stellte, selbstbewusst angenommen und mit Bravour gel\u00f6st hat. Das Trio pr\u00e4sentiert sich st\u00e4rker denn je. Ihre Erfolgsstory geht ohne Wenn und Aber auch mit diesen Album unaufhaltsam weiter!<\/p>\n<p><strong>Capitol Nashville (2011)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. We Owned The Night<br \/>\n02. Just A Kiss<br \/>\n03. Dancin&#8216; Away With My Heart<br \/>\n04. Friday Night<br \/>\n05. When You Were Mine<br \/>\n06. Cold As Stone<br \/>\n07. Singing Me Home<br \/>\n08. Wanted You More<br \/>\n09. As You Turn Away<br \/>\n10. Love I&#8217;ve Found In You<br \/>\n11. Somewhere Love Remains<br \/>\n12. Heart Of The World<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ladyantebellum.com\">Lady Antebellum<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ladyantebellum\">Lady Antebellum bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drittes Album des mega-erfolgreichen, ganz gro\u00dfartigen Country-Trios! So etwas wie &#8222;High Noon&#8220; ist in Nashville angesagt, wenn solch eine Top-Band wie Lady Antebellum ein neues Album auf den Markt bringt, vor allem, nachdem man, wie mit dem Vorg\u00e4nger &#8222;Need You Now&#8220; fast alle Rekorde in Sachen Charts, Awards und Grammys gebrochen hatte. 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