{"id":4212,"date":"2015-12-14T09:18:00","date_gmt":"2015-12-14T08:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=481"},"modified":"2020-07-07T17:54:20","modified_gmt":"2020-07-07T15:54:20","slug":"brandon-jenkins-through-the-fire-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/brandon-jenkins-through-the-fire-cd-review\/","title":{"rendered":"Brandon Jenkins &#8211; Through The Fire &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/BJFire_300-300x270.jpg\" alt=\"BJFire_300\" width=\"300\" height=\"270\" class=\"alignnone size-medium wp-image-44022\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/BJFire_300-300x270.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/BJFire_300.jpg 333w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Er darf sich mit Fug und Recht mit dem Titel einer Red Dirt-Legende schm\u00fccken, schlie\u00dflich ist er schon seit Mitte der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts fester Bestandteil der Szene und liefert seitdem in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden qualitativ hochwertiges Album nach dem n\u00e4chsten ab. Und auch mit seinem neuen Werk &#8222;Through The Fire&#8220; wei\u00df der rauscheb\u00e4rtige Glatzkopf mit Vorliebe f\u00fcr reichhaltige K\u00f6rperbemalung abermals nicht nur voll zu \u00fcberzeugen, sondern liefert ein wahres Prachtteil zeitgem\u00e4ssen, variantenreichen, texanischen Rootsrocks ab. Seine Musik hat sich seit Beginn seiner Karriere stetig weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat der Mann mit der markanten Stimme eine ganz eigenwillige, einrigartige und extrem spannende Mischung aus Country, Storytelling, rauem (Texas)Blues und Southern Rock entwickelt, mit der er in der Sparte schon fast eine Sonderstellung einnimmt. Auf &#8222;Through The Fire&#8220; pr\u00e4sentiert er seinen Fans 12 nagelneue Tracks (satte Gesamtspielzeit von \u00fcber einer Stunde), die diesmal seine ganze Vielseitigkeit noch mehr offenbaren und vereinzelt auch mit ein wenig Experimentierfreudigkeit spielen . Jenkins hat nat\u00fcrlich alle St\u00fccke selbst komponiert, zusammen mit David Percefull produziert, er singt, bedient die Harp, das Piano, sowie die Akustik- und E-Gitarre. Und das alles macht er gro\u00dfartig.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Einspielung hat er sich auf einen relativ kleinen, aber sehr exklusiven Kreis an Musikern festgelegt, die zum Teil auch schon auf dem Vorg\u00e4nger &#8222;Above The Sun&#8220; pr\u00e4sent waren. Als belebende Elemente erweisen sich die Neubesetzungen in der Rhythmusfraktion mit den Bass-Leuten Tommy Munter und Austin Gilliam sowie dem stark auftrumpfenden Drummer Phil Hook. Schon das er\u00f6ffnende Titelst\u00fcck ist ein Genuss. In ganz entspannter Atmosph\u00e4re setzt Brandon zu filigraner, ganz klar klingender Akustikgitarrenuntermalung und Percefulls sanft hallender Orgel immer wieder seine Mundharmonika in wunderbarer, allerbester Neil Young-Manier ein . \u00c4hnlich auch das folgende, b\u00e4renstarke, \u00fcber 7-min\u00fctige &#8222;Burn Down The Roadhouse&#8220;, wobei hier dann aber statt der Harp die E-Gitarre die Akzente setzt, inklusive eines feurigen, tollen, finalen Solos F\u00fcr den kraftvollen Roots-Boogie &#8222;Horsemen Are Coming&#8220; wurde passend ein galoppierender E-Gitarren\/Bass\/Drum-Rhythmus gew\u00e4hlt (fast so wie bei &#8222;Ghost Riders In The Sky&#8220;), der prima Spielraum f\u00fcr klasse Orgel- und E-Gitarren-Soli bietet.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf setzt Jenkins auf viel Atmosph\u00e4re und Abwechslung. &#8222;Oh What Times We Live In&#8220; wird vom Dialog zwischen Brandons Akustikgitarre und Percefulls Bariton-E-Gitarren-Spiel getragen, &#8222;Going Down To New Orleans&#8220; erh\u00e4lt durch Matt Melis Akkordeon und seine rauschenden Mini Moog-Eins\u00e4tze eine fr\u00f6stelnde, beklemmende,. psychedelische Note, &#8222;Tattoo Tears&#8220; ist eine angenehme, bluesige Rockballade und der vielleicht eing\u00e4ngigste Song der CD. Sch\u00f6ne Harmonieges\u00e4nge steuert hier Barbara Nesbit bei. Fast kammermusikartig verl\u00e4uft &#8222;In Time&#8220; (Brandon am Piano, trauriges Cello-Solo von Brian Standefer). Country mit <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">The Marshall Tucker Band<\/a><\/span>-\u00e4hnlichem Flair bietet das herrliche &#8222;Dance With The Devil\u201c, wobei Kim Deschamps sein gro\u00dfartiges Pedal Steel-Spiel effektboll in Szene setzt (inkl. starkem Solo).<\/p>\n<p>Was man in Texas unter kernigem Blues Rock versteht, demonstrieren die herrlich groovigen &#8222;Leave The Lights On&#8220; und das furiose 8 Minuten-Instrumental &#8222;Ridgemont Street&#8220;. Gro\u00dfartige die trockene und sehr kr\u00e4ftige Rhythmus-Arbeit von Tommy Munter und Phil Hook, fast im legend\u00e4ren Double Trouble-Stil, die E-Gitarrenarbeit erinnert gar an Gro\u00dftaten von Stevie Ray Vaughan, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Storyville\">Storyville<\/a><\/span>\u00a0oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a><\/span>. Mann, was Hook beim Instrumental &#8222;Ridgemont Street&#8220; an Trommelwirbeln abl\u00e4sst, ist schon beeindruckend. Sollte es auf dieser Stra\u00dfe \u00e4hnlich zugehen wie in diesem Song, dann d\u00fcrfte dort das satte Leben pulsieren. Ganz stark gespielt.<\/p>\n<p>Auch Jenkins\u2018 E-Gitarren-Arbeit ist fulminant. Der quirlige Footstomper &#8222;Daddy Song&#8220; und das abschlie\u00dfende &#8222;Mountain Top&#8220; (abermals mit dezenter Marshall Tucker-Note) sind wieder mehr Country-orientiert und bilden auf dem so variablen, aber nie die Geschlossenheit vermissenden Gesamtwerk einen saustarken, harmonischen Abschluss. Auf &#8222;Through The Fire&#8220; pr\u00e4sentiert sich Brandon Jenkins erneut in absoluter Top-Form und zeigt, dass seine &#8222;musikalische Flamme&#8220; lichterloh brennt. Tolle Scheibe! &#8222;Absolute hot stuff&#8220;!<\/p>\n<p><strong>Smith Entertainment (2013)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Through The Fire<br \/>\n02. Burn Down The Roadhouse<br \/>\n03. Horsemen Are Coming<br \/>\n04. Oh What Times We Live In<br \/>\n05. Going Down To New Orleans<br \/>\n06. Tattoo Tears<br \/>\n07. In Time<br \/>\n08. Dance With The Devil<br \/>\n09. Leave The Lights On<br \/>\n10. Ridgemont Street<br \/>\n11. Daddy Say<br \/>\n12. Mountain Top<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.brandonjenkins.com\">Brandon Jenkins<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/brandon.jenkins.7315\">Brandon Jenkins bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er darf sich mit Fug und Recht mit dem Titel einer Red Dirt-Legende schm\u00fccken, schlie\u00dflich ist er schon seit Mitte der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts fester Bestandteil der Szene und liefert seitdem in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden qualitativ hochwertiges Album nach dem n\u00e4chsten ab. 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