{"id":4207,"date":"2015-12-14T09:57:00","date_gmt":"2015-12-14T08:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=243"},"modified":"2020-07-06T18:39:59","modified_gmt":"2020-07-06T16:39:59","slug":"38-special-rockin-into-the-night-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/38-special-rockin-into-the-night-cd-review\/","title":{"rendered":"38 Special &#8211; Rockin&#8216; Into The Night &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/38SPRock_300.jpg\" alt=\"38SPRock_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-43930\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/38SPRock_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/38SPRock_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/38SPRock_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/38SPRock_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Mir ist pers\u00f6nlich schleierhaft, warum ich dieses Meisterwerk der Band bis heute nur als LP und CDR, und vor allem seit langem ungeh\u00f6rt in meiner Sammlung stehen habe. Denn &#8222;Rockin&#8216; Into The Night&#8220; ist seit je her mein absolutes Lieblingsalbum von 38 Special. Das Problem ist, dass man als Rezensent f\u00fcr ein Online-Mag und einen Mailorder kaum noch Zeit hat, sich den alten Sch\u00e4tzen zu widmen. Selbst der aktuell gerade rezensierte Silberling ist dann schon meist wieder auf unbestimmte Zeit Schnee von gestern. Ganz zu schweigen vom Material, dass man sich zu Zeiten anschaffte, als das Internet noch so weit weg war, wie heute mein potentieller Zweitwohnsitz in Marbella.<\/p>\n<p>Um so sch\u00f6ner, dass B\u00e4rchen Records die dritte Scheibe der Mannen Donnie Van Zant, Don Barnes &amp; Co. jetzt als digital gemasterte Version zum Spottpreis von 8,90 Euro wieder ins Programm genommen hat. Es war das Jahr 1979, der Schock des <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>-Flugzeugabsturzes sa\u00df immer noch tief. Mit Freude nahm man zur Kenntnis, dass der wieder genesene Billy Powell bei den Gastmusikern auftauchte, und bei vier St\u00fccken in unnachahmlicher Manier am Piano mitklimperte. Auch Dale Krantz, die heutige Ehefrau von Brummb\u00e4r <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gary+Rossington\">Gary Rossington<\/a><\/span>, reichte mit grandiosem Background-Gesang ihre Bewerbung f\u00fcr die <span style=\"color: #333333;\">Skynyrd<\/span>-Nachfolge-Truppe, Rossington Collins Band, ein, und \u00fcbernahm dann prompt zur \u00dcberraschung der Southern-Gemeinde als Weiblein die Lead Vocals.<\/p>\n<p>&#8222;Rockin&#8216; Into The Night&#8220; war f\u00fcr 38 Special der Beginn eines Umbruchs. Waren die beiden Erstwerke noch Southern-Rock dem eigentlichen Sinne nach, begann man hier fr\u00fchzeitig im Vorfeld dem musikalischen Anforderungsprofil der sich anbahnenden 80er-Jahre Gen\u00fcge zu leisten, allerdings noch in einem f\u00fcr Genre-Freaks absolut akzeptablen Ma\u00dfe. Survivor-Keyboarder <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jim+Peterik\">Jim Peterik<\/a><\/span>, so was wie einer der Pioniere des 80er-Mainstream-Rocks, steuerte den rockig dahinstampfenden Titeltrack mit kreischigem Barnes-Gesang bei, und auch &#8222;Stone Cold Believer&#8220; (grandioses Zusammenspiel von E-Gitarren und E-Piano von Terry Emery) und &#8222;The Love That I&#8217;ve Lost&#8220; (mein absoluter Favorit der von Don Barnes verfassten St\u00fccke) deuteten bereits an, in welche Richtung der Hase zuk\u00fcnftig laufen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&#8222;Take Me Through The Night&#8220; und &#8222;You Got The Deal&#8220; hielten noch der Linie der beiden Erstalben ihre Treue, das keltisch inspirierte Instrumental &#8222;Robin Hood&#8220; (Tolles E-und Akustikgitarrenspiel) \u00fcberraschte dagegen mit seiner unkonventionellen Art. Kommen wir zu den absoluten Highlights: &#8222;Money Honey&#8220;, ein launiger Honkytonk-Southern-Rocker mit herrlichem Piano-Geklimper und dem unwiderstehlichen Dazwischengeb\u00f6lke von Dale Krantz (grandios ihr &#8222;What&#8217;s Wrong With You&#8220;-Keifer), mit dem sie Donnie Van Zant im Duett die Show stiehlt. Unerreicht bis heute, mein absoluter &#8218;Fav&#8216; &#8222;You&#8217;re The Captain&#8220;, ein atmosph\u00e4rischer Anti-Drogen-Song, mit pr\u00e4gnantem E-Riff und starker Saitenarbeit vom Duo Jeff Carlisi und Don Barnes. Krantz und Powell sind ebenfalls wieder recht gut h\u00f6rbar involviert, wie auch beim Rausschmei\u00dfer &#8222;Turn It On&#8220; in bester Southern-Rock&#8217;n&#8217;Roll-Manier (herrliche E-\/Slide-Gitarren, HT-Piano, Weltklasse der &#8222;Turn It On For Youuu&#8220;-Harmony-Abschluss mit der fetten Gitarrenpassage).<\/p>\n<p>Das Ronnie Van Zant gewidmete (in gro\u00dfen Lettern im Innen-Folder abgedruckt), von Rodney Mills im legend\u00e4ren Studio One in Doraville, Georgia produzierte Album, war der Meilenstein der Band, dem dann noch die guten Werke &#8222;Wild-Eyed Southern Boys&#8220; und &#8222;Special Forces&#8220; folgen sollten. Danach verwurschtelte man sich mit einigen personellen Umbesetzungen zum \u00c4rger der Southern-Rock-Fans im Synthie-dominierten 80er-Jahre-Mainstream-Rock-Geflecht. Es gab zwar immer wieder sporadisch kommerzielle Aufhorcher, aber bis zum letzten Lebenszeichen Drivetrain vor wenigen Jahren hat man eigentlich nie wieder die alte Klasse erreicht. Donnie Van Zant und Br\u00fcderchen Johnny flirten derweil lieber mit dem New-Country-Geschehen rund um Nashville und bringen bald ihre n\u00e4chste gemeinsame CD dieser Art auf den Markt. Wer das heute immer noch sehr modern klingende &#8222;Rockin&#8216; Into The Night&#8220; (toll auch das markante Coverbild) in digitaler Fassung noch nicht besitzt, muss jetzt einfach zugreifen!<\/p>\n<p><strong>A&amp;M Records (1979, 2007)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Rockin&#8216; Into The Night<br \/>\n02. Stone Cold Believer<br \/>\n03. Take Me Through The Night<br \/>\n04. Money Honey<br \/>\n05. The Love That I&#8217;ve Lost<br \/>\n06. You&#8217;re The Captain<br \/>\n07. Robin Hood<br \/>\n08. You Got The Deal<br \/>\n09. Turn It On<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.38special.com\">38 Special<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/38Special?sk=wall\">38 Special bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mir ist pers\u00f6nlich schleierhaft, warum ich dieses Meisterwerk der Band bis heute nur als LP und CDR, und vor allem seit langem ungeh\u00f6rt in meiner Sammlung stehen habe. Denn &#8222;Rockin&#8216; Into The Night&#8220; ist seit je her mein absolutes Lieblingsalbum von 38 Special. Das Problem ist, dass man als Rezensent f\u00fcr ein Online-Mag und einen &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/38-special-rockin-into-the-night-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">38 Special &#8211; Rockin&#8216; Into The Night &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[15,934,1040,1256],"class_list":["post-4207","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-38-special","tag-rockin-into-ther-night","tag-southern-rock","tag-van-zant"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4207"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4207\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43931,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4207\/revisions\/43931"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}