{"id":41904,"date":"2020-02-03T18:26:43","date_gmt":"2020-02-03T17:26:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=41904"},"modified":"2020-02-03T18:28:06","modified_gmt":"2020-02-03T17:28:06","slug":"tas-cru-drive-on-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/02\/03\/tas-cru-drive-on-cd-review\/","title":{"rendered":"Tas Cru &#8211; Drive On &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-41910\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Cru_300.jpg\" alt=\"Cru_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Cru_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Cru_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Cru_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Cru_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: J\u00f6rg Schneider<\/p>\n<p>Von einem Blueser mit dem eigenartigen Namen Tas Cru hatte ich bislang noch nie etwas geh\u00f6rt (vielleicht \u00f6fter bitte mal in Sounds Of South st\u00f6bern Herr Schneider, siehe den Review zu &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/05\/30\/tas-cru-memphis-song-cd-review\/\">Memphis Song<\/a>&#8220; &#8211; Anm. der Red.). Also hab ich mal ein wenig gegoogelt und herausgefunden, dass sich hinter Tas Cru ein Musiker namens Rick Bates verbirgt und dass \u201eDrive On\u201c erstaunlicherweise bereits sein insgesamt 11. Album ist.<\/p>\n<p>In 2014 erhielt er von der Blues Foundation in Memphis den \u201eKeeping The Blues Alive\u201c-Award und 2018 wurde er f\u00fcr den \u201eBlues Music Award\u201c nominiert. Im Wesentlichen war das dann aber auch schon der ganze Erkenntnisgewinn. So also neugierig geworden, die CD rein in den Player und die Songs erstmal alle angespielt, bzw. angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Um es vorweg zu nehmen, es ist eine abwechslungsreiche Scheibe, deren Anschaffung sich durchaus lohnt. Rick Bates alias Tas Cru versteht es, aus bluesigen, funkigen und rockigen Versatzst\u00fccken, einen gut abgemischten Sound zu erschaffen, den man sich gern anh\u00f6rt, woran sicherlich auch die Gesangbeitr\u00e4ge von Mary Ann Casale und ihren Mits\u00e4ngerinnen einen gro\u00dfen Anteil haben.<\/p>\n<p>Zudem bespielt Tas Cru eine ziemlich gro\u00dfe Bandbreite an Gitarren: neben der obligatorischen E-Gitarre kommen auch Akustik-Gitarren und eine Resonator zum Einsatz. Eine besondere Leichtigkeit und auch jazzige Note erh\u00e4lt \u201eDrive On\u201c durch das in zahlreichen Songs vorkommende Tenorsaxophon, gespielt von Anthony Terry.<\/p>\n<p>Die CD beginnt mit einem schmissigen sowie mit einpr\u00e4gsamen Gitarrenhooks versehenen Opener. \u201eThat Loving Thang\u201c ist ein Chicagoblues angehauchter Bluesrock-Shuffle und macht mit Tenorsaxophon und Keyboarduntermalung neugierig auf das, was die Scheibe sonst noch zu bieten hat. \u00c4hnlich fr\u00f6hlich und funky-rhythmisch geht\u2019s dann mit \u201eMoney Talks\u201c weiter.<\/p>\n<p>Nach einem leicht experimentellen und sph\u00e4rischen Intro nimmt der H\u00f6rer im Titelsong \u201eDrive On\u201c jazzige Einfl\u00fcsse zur Kenntnis, w\u00e4hrend sich \u201eSave Me\u201c sehr relaxt und melodi\u00f6s mit einem eing\u00e4ngigen Refrain pr\u00e4sentiert. In \u201eCry No More\u201c, eine \u00e4u\u00dferst gef\u00e4llige Akustik-Ballade, bestechen vor allem die klaren und gef\u00fchlvollen Sopranstimmen von Mary Ann Casale und der \u00fcbrigen Backgrounds\u00e4ngerinnen.<\/p>\n<p>Nach den ersten f\u00fcnf Songs ist dann sozusagen Halbzeit und mit \u201eKinda Mess\u201c liefert Tas Cru nachfolgend einen wild treibenden, Saxophon unterst\u00fctzten Boogie ab. So richtig in die Beine geht auch die funkige Nummer \u201eShookie Shake\u201c, ein echter Dance Floor-Killer, bevor mit \u201eIn This Moment\u201c wieder ruhigere T\u00f6ne angeschlagen werden.<\/p>\n<p>Hier werden Gitarre, Piano und das Tenorsaxophon in einer Instrumentalballade zu einem melodi\u00f6sen Ganzen verwoben. Eher traditionell und swampig-beschwingt mit wohlklingenden Slidegitarre-Passagen geht\u2019s in \u201eMemphis Blue\u201c zu. Der letzte Song des Longplayers \u201eDevil In Your Heart\u201c entl\u00e4sst den zufriedenen Zuh\u00f6rer schlie\u00dflich mit einem abgrundtiefen Blues, gespielt auf einer Resonator-Gitarre, wiederum begleitet von einem klasse Duett mit Mary Ann Casale, ins Hier und Jetzt. Was an sich schade ist, es h\u00e4tten ruhig zwei, drei St\u00fccke mehr auf dem Silberling sein d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Auch wenn Tas Cru hierzulande wohl kaum bekannt sein d\u00fcrfte, gibt\u2019s von mir eine absolute Kaufempfehlung f\u00fcr seine neuestes Werk. Es ist abwechslungsreich arrangiert und auch handwerklich erste Klasse. M\u00f6ge das Album hoffentlich dazu beitragen, seinen Bekanntheitsgrad bei uns zu st\u00e4rken!<\/p>\n<p><strong>Subcat Records (2020)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. That Lovin\u2019 Thang<br \/>\n02. Money Talks<br \/>\n03. Drive On<br \/>\n04. Save Me<br \/>\n05. Cry No More<br \/>\n06. Kinda Mess<br \/>\n07. Shookie Shake<br \/>\n08. In This Moment<br \/>\n09. Memphis Blue<br \/>\n10. Devil In Your Heart<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tascru.com\/\">Tas Cru<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/TasCru\/\">Tas Cru bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: J\u00f6rg Schneider Von einem Blueser mit dem eigenartigen Namen Tas Cru hatte ich bislang noch nie etwas geh\u00f6rt (vielleicht \u00f6fter bitte mal in Sounds Of South st\u00f6bern Herr Schneider, siehe den Review zu &#8222;Memphis Song&#8220; &#8211; Anm. der Red.). 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