{"id":41376,"date":"2020-01-14T17:42:27","date_gmt":"2020-01-14T16:42:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=41376"},"modified":"2020-01-15T19:12:47","modified_gmt":"2020-01-15T18:12:47","slug":"bywater-call-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/01\/14\/bywater-call-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Bywater Call \u2013 Same \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-41379\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BWC_300.jpg\" alt=\"BWC_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BWC_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BWC_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BWC_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BWC_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Stimme! Meghan Parnell wird von der Fachpresse mit Grace Potter und sogar Janis Joplin verglichen. Auf dem selbstbetitelten Erstling von Bywater Call liefert die S\u00e4ngerin eine ganz starke Leistung ab. Die mittlerweile zu einem Septett angewachsene Truppe wurde 2017 von ihr sowie Gitarristen Dave Barnes in Toronto gegr\u00fcndet und tritt nun an, Europa zu erobern.<\/p>\n<p>In den niederl\u00e4ndisch-belgischen Americana-Charts schoss das Album kurz nach Erscheinen in die Top-Ten. Bis Ende Februar tourt Baywater Call ausgiebig durch den alten Kontinent. Als dritter Termin steht am 17.01. ein Besuch in der Krefelder Kulturrampe an und am 22.02. kommt die Band nochmals in die SoS-Region, wenn sie im Dortmunder Blue Notez Station macht. Das Deb\u00fct l\u00e4sst mitrei\u00dfende Auftritte erwarten, wenn die unglaubliche Dynamik, die selbst die langsameren Songs entwickeln, auf die B\u00fchne r\u00fcber gerettet werden kann.<\/p>\n<p>Bereits der Opener \u201eArizona\u201c bekommt nach dem staubigen Gitarrenintro durch die beiden Bl\u00e4ser Stephen Dyte (Trompete) und Julian Nalli (Tenor-Saxophon) eine geh\u00f6rige Portion Soul. Mit \u201eForgive\u201c geht es dann direkt flott weiter. Baywater Call l\u00e4sst hier die guten alten Zeiten des Rock \u2019n Roll aufleben, wobei sich die Rhythmus-Sektion \u2013 Bruce McCarthy am Schlagzeug und Mike Meusel am Bass \u2013 richtig ins Zeug legt.<\/p>\n<p>\u201eTalking Backwards\u201c schl\u00e4gt in die gleiche Kerbe, ist aber durch den raueren Gesang und die tolle Saxophon-Einlage sogar noch einen Deut interessanter. Nach diesem Highlight f\u00e4hrt Baywater Call das Tempo mit der siebenmin\u00fctigen Ballade \u201eBring Me Down\u201c und dem souligen \u201eNightmare\u201c deutlich runter. W\u00e4hrend beim erstgenannten Gesang, Bl\u00e4ser und Gitarrensolo gelungene Spannungsb\u00f6gen entwickeln, f\u00e4llt das zweitgenannte \u2013 auch im Vergleich zu den anderen Titeln der CD \u2013 etwas ab. Bei \u201eOver And Over\u201c zieht Baywater Call nochmal das Tempo an und die Combo zeigt, dass sie auch funkige T\u00f6ne beherrscht.<\/p>\n<p>Die zweite H\u00e4lfte des Albums ist durch langsamere Songs gepr\u00e4gt, die einen allesamt packen. Unter diesen sticht das erdige und emotionale \u201eHometown\u201c besonders hervor. Aber auch die beiden Blues-St\u00fccke \u201eSilver Lining\u201c und die Single \u201eWalk On By\u201c sind klasse. Bei dem abschlie\u00dfenden \u201eSwing Low\u201c beginnt Meghan Parnell mit beinah zerbrechlicher Stimme, setzt dann jedoch ihr Organ wie bei den vorangegangenen Titeln kraftvoll ein.<\/p>\n<p>Mit sanften Fingerl\u00e4ufen l\u00e4sst Alan Zemaitis an den Keys den Longplayer ausklingen. Damit geht das frische Deb\u00fctwerk der Formation aus Kanada zu Ende. Auch wenn sich im Mittelteil der eine oder andere Song findet, der nicht ganz das hohe Niveau des schmissigen Anfangs und des gef\u00fchlvollen Abschlusses h\u00e4lt, liefert Bywater Call einen sehr gelungenen Einstand ab.<\/p>\n<p>Bywater Call hat mit der stimmgewaltigen Frontfrau Meghan Parnell und der Bl\u00e4serabteilung Tr\u00fcmpfe, die die Band richtig ausspielt. Die Songs zwischen Blues und Rock erhalten so das richtige Ma\u00df an Soul und entfalten damit unterschiedliche Stimmungen, auf die man sich gerne einl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Besprechung des Albums wurde durch Renan Yildizdogan von Gypsy Soul Records und durch Manny Montana von Teenage Head Music erm\u00f6glicht. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.<\/p>\n<p><strong>Gypsy Soul Records (2019)<br \/>\nStil: Soul, Blues, Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Arizona<br \/>\n02. Forgive<br \/>\n03. Talking Backwards<br \/>\n04. Bring Me Down<br \/>\n05. Nightmare<br \/>\n06. Over And Over<br \/>\n07. Hometown<br \/>\n08. Silver Lining<br \/>\n09. Walk On By<br \/>\n10. Swing Low<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bywatercall.com\/\">Bywater Call<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/bywatercall\">Bywater Call bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/gypsysoulentertainment.com\/\">Gypsy Soul Records<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.com\/\">Teenage Head Music<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Was f\u00fcr eine Stimme! Meghan Parnell wird von der Fachpresse mit Grace Potter und sogar Janis Joplin verglichen. Auf dem selbstbetitelten Erstling von Bywater Call liefert die S\u00e4ngerin eine ganz starke Leistung ab. 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