{"id":41204,"date":"2020-01-21T19:14:41","date_gmt":"2020-01-21T18:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=41204"},"modified":"2020-01-21T19:14:41","modified_gmt":"2020-01-21T18:14:41","slug":"the-wood-brothers-kingdom-in-my-mind-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/01\/21\/the-wood-brothers-kingdom-in-my-mind-cd-review\/","title":{"rendered":"The Wood Brothers \u2013 Kingdom In My Mind \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-41207\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/TWB_300-1.jpg\" alt=\"TWB_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/TWB_300-1.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/TWB_300-1-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/TWB_300-1-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/TWB_300-1-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Die Tontr\u00e4ger von The Wood Brothers zierten in der Vergangenheit einige geschmackvolle und \u00e4sthetisch ansprechende Cover. Das Titelbild von \u201eKingdom In My Mind\u201c hingegen sieht wie der dilettantische Gestaltungsversuch eines Photoshop-Anf\u00e4ngers aus. Ich wage schon jetzt die Prognose, dass es ein hei\u00dfer Anw\u00e4rter auf das schlechteste Cover des Jahres wird. Aber vielleicht erschlie\u00dft sich mir dessen k\u00fcnstlerische Brillanz auch einfach nicht.<\/p>\n<p>Anders als auf dem Cover f\u00fcgen sich die unterschiedlichen Komponenten der musikalischen Beitr\u00e4ge zu einem stimmigen Ganzen zusammen. The Wood Brothers entwickeln einen eigenen Sound, der die einzelnen Songs verbindet, obwohl in diesen eine Vielzahl an Musikstilen durchscheinen. Insgesamt l\u00e4sst sich das neue Werk ebenfalls wie das vorangegangene \u201eOne Drop Of Truth\u201c, das 2018 als bestes Americana-Album f\u00fcr einen Grammy nominiert wurde, unter dieser Musikrichtung subsummieren.<\/p>\n<p>Das Trio Oliver und Chris Wood sowie Jonathan Rix hat alle Titel gemeinsam geschrieben. Im Studio nahmen sich The Wood Brothers jedoch die Freiheit, spontanen Improvisationen freien Lauf zu lassen. \u201eKingdom In My Mind\u201c strotzt daher vor kreativen Einf\u00e4llen, die jedoch zum Teil etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig sind. Einerseits finden sich mit dem Schunkler \u201eThe One I Love\u201c und der Ballade \u201eSatisfied\u201c eing\u00e4ngige St\u00fccke auf dem Album, auf der anderen Seite sind mit \u201eLittle Blue\u201c und \u201eA Dream\u2019s A Dream\u201c angejazzte Beitr\u00e4ge vertreten, die Geh\u00f6rg\u00e4nge und Nerven eher strapazieren.<\/p>\n<p>Mit den mehrstimmigen Gesangspassagen wie bei \u201eLittle Bit Brocken\u201c scheint gelegentlich ein Gospel-Touch durch. Trotz komplexerer Songstruktur bleibt \u201eCry Over Nothing\u201c einpr\u00e4gsam und geh\u00f6rt neben der Uptempo-Nummer \u201eDon\u2019t Think About My Death\u201d zu meinen Favoriten auf dem Longplayer. Dieser treibende Bluesrocker bleibt nicht zuletzt aufgrund des Textes im Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p>Gitarre und Keys dominieren mit einem speziellen Klang das Werk, der die oft von Tempo- und Rhythmuswechseln gepr\u00e4gten Songs durchzieht. Die Keys von Jonathan Rix sind beim funky Blues \u201eAlabaster\u201c besonders auff\u00e4llig. Die vibrierenden Saiten beim Picking des Gitarristen Chrstopher Wood geben \u201eLittle Bit Sweet\u201c einen besonderen Drive. Bei \u201eJitterbug Love\u201c erh\u00e4lt die Gitarre einen swampigen Sound. Vor allem der Refrain erinnert dabei an den Longplayer \u201eGraceland\u201c von Paul Simon.<\/p>\n<p>Auf \u201eKingdom In My Mind\u201c finden sich einige extravagante Titel, bei denen The Wood Brothers mit ihrem speziellen Sound genau das Ma\u00df zwischen Tradition und Innovation treffen. Vor allem in der zweiten H\u00e4lfte des Albums gehen jedoch bei einzelnen St\u00fccken die Spielfreude und die Kreativit\u00e4t zu Lasten der Songstrukturen. <\/p>\n<p>Der CD durchg\u00e4ngig zu folgen, stellt daher eine Herausforderung f\u00fcr mich dar. Jemand, der gegen\u00fcber experimentelleren Spielarten des Americana aufgeschlossener ist, mag mehr Freude am Gesamtwerk haben. Ich werde mir eher die Rosinen herauspicken.<\/p>\n<p><strong>Honey Jar Records\/Thirty Tigers (2020)<br \/>\nStil: Americana<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Alabaster<br \/>\n02. Little Bit Sweet<br \/>\n03. Jitterbug Love<br \/>\n04. Cry Over Nothing<br \/>\n05. Don\u2019t Think About My Death<br \/>\n06. Little Bit Broken<br \/>\n07. The One I Love<br \/>\n08. Little Blue<br \/>\n09. A Dream\u2019s A Dream<br \/>\n10. Satisfied<br \/>\n11. Little Blue (Reprise)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thewoodbros.com\/\">The Wood Brothers<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/thewoodbrothers\">The Wood Brothers bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.thirtytigers.com\/\">Thirty Tigers<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Die Tontr\u00e4ger von The Wood Brothers zierten in der Vergangenheit einige geschmackvolle und \u00e4sthetisch ansprechende Cover. Das Titelbild von \u201eKingdom In My Mind\u201c hingegen sieht wie der dilettantische Gestaltungsversuch eines Photoshop-Anf\u00e4ngers aus. Ich wage schon jetzt die Prognose, dass es ein hei\u00dfer Anw\u00e4rter auf das schlechteste Cover des Jahres wird. 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