{"id":397,"date":"2015-12-14T09:28:00","date_gmt":"2015-12-14T08:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=397"},"modified":"2020-07-07T17:47:47","modified_gmt":"2020-07-07T15:47:47","slug":"rob-baird-i-swear-its-the-truth-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/rob-baird-i-swear-its-the-truth-cd-review\/","title":{"rendered":"Rob Baird &#8211; I Swear It&#8217;s The Truth &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdswear_300.jpg\" alt=\"Bairdswear_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-44002\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdswear_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdswear_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdswear_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdswear_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Hervorragend! Red Dirt-\/Americana-\/Countryrock-Herz, was willst Du mehr! Genial, was uns dieser junge Singer\/Songwriter da abliefert. Der urspr\u00fcnglich aus Memphis, Tennesse kommende, mittlerweile in Nashville lebende Rob Baird hatte mit seiner Deb\u00fct-CD &#8222;Blue Eyed Angels&#8220; mit gerade mal 23 Jahren schon ein echtes Glanzst\u00fcck abgeliefert. Wir hatten ihn damals bereits als absoluten Geheimtipp proklamiert. Jetzt, knappe zwei Jahre sp\u00e4ter, pr\u00e4sentiert er mit &#8222;I Swear The Truth&#8220; den sehnlichst erwarteten Nachfolger und auch der ist wahrlich eine Wucht! Man darf sogar aufgrund kleiner \u00c4nderungen und des noch bestechenderen Songmaterials nochmal von einer Steigerung sprechen.<\/p>\n<p>Baird ist nach wie vor bei Frank Lidells &#8222;Carnival Recording Company&#8220; unter Vertrag, produziert und mitmusiziert hat wieder der Singer, Songwriter und Multiinstrumentalist Scott Davis (assistiert diesmal von Kevin Szymanski), f\u00fcr die Aufnahmen wurden allerdings diesmal die legend\u00e4ren &#8222;Cedar Creek Studios&#8220; in Texas gebucht. Auff\u00e4llig ist sofort, dass Baird, der auf seinem Erstling noch fast alle Tracks alleine komponiert hat, diesmal mit einigen renommierten Co-Autoren wie Rick Brantley, Ryan Beaver, Andrew Combs oder dem uns bestens bekannten <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Drew+Kennedy\">Drew Kennedy<\/a>\u00a0gearbeitet hat und gegen Ende auch auf drei Fremdkompositionen zur\u00fcckgreift, die aber tadellos zu seinem Musikkonzept passen.<\/p>\n<p>Desweiteren wurde der Kreis der involvierten Instrumentalisten und Mits\u00e4nger\/innen, der beim Deb\u00fct noch relativ klein gehalten war, deutlich erweitert, zum Teil mit einigen interessanten G\u00e4sten. Schon der famose Opener &#8222;Dreams And Gasoline&#8220; pr\u00e4sentiert uns wieder diesen unwiederstehlichen Mix aus Americana-, Country- und dezenten Red Dirt-Zutaten, immer von einer gewissen Introvertiertheit und unterschwelligen Schwerm\u00fctigkeit getragen, der aber durch seine unglaublich sch\u00f6nen Melodien und die exzellente instrumentelle Umsetzung \u00fcber die gesamte Spielzeit zu fesseln wei\u00df (es ist absolut kein Schwachpunkt zu finden). Zu dieser traumhaften Melodik gesellt sich ein sch\u00f6n trockener, aber wunderbar transparenter, klarer, fein akzentuierter, \u00fcberaus harmonischer Sound. Es ist die pure Wonne.<\/p>\n<p>Bairds angenehmer Gesang und einige seiner Songs (u. a. &#8222;Same Damn Thing&#8220;) erinnern oft an Mike Eli von der <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span>, bleiben aber viel urspr\u00fcnglicher (wem die Eli Young Band\u00a0heute zu kommerziell geworden ist, ist hier in jedem Fall an der richtigen Adresse). Grandios immer wieder die Zusammenarbeit von klaren Akustikgitarren (meist als Untermalung) mit den verschiedenen typischen Saiteninstrumenten wie E-Gitarre, Slidegitarre, Banjo (meist durch Davis zelebriert), Pedal Steel (klasse hier wieder Ricky Ray Jackson, der auch schon auf dem Deb\u00fct mitwirkte), oder auch das Dobro (herrlich gespielt von Ben Kitterman auf &#8222;Please, Please&#8220;, einer wundersch\u00f6nen Ballade).<\/p>\n<p>Auch die sehr apart eingeflochtenen Harmonieges\u00e4nge mit einer illustren Gesellschaft wie Ed Jurdi und Gordy Quist von der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Band+Of+Heathens\">The Band Of Heathens<\/a>\u00a0bei &#8222;Same Damn Thing&#8220; und &#8222;40 Days And 40 Nights&#8220;, Kelley Mickwee von den Trishas bei &#8222;Please, Please&#8220; oder Sarah Sharp bei der fantastischen Fassung des Julie Miller-St\u00fcckes &#8222;Can\u2019t Get Over You&#8220;, sind hervorragend gew\u00e4hlt. Klasse passend zum Gesamtsound immer wieder die sparsam gehaltenen Orgelfills. Bei &#8222;Same Damn Thing&#8220; wurde auch Robs Live-Band mit eingebunden (starke Vorstellung hier von Austin Woodrow Morgan an der Electric und Slide Gitarre).<\/p>\n<p>&#8222;More Than Willing&#8220; mit Guitar Guest Appearence von Keith Gattis, der dem Song ein wenig Southern Rock-Touch verleiht, &#8222;Don\u2019t Cry For Me&#8220;, der vielleicht radiofreundlichste und stimmungsvollste Song des Albums (trotz nicht gerade freudiger Botschaft im Songtext) und das von Rick Brantley, Tia Sillers und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mark+Selby\">Mark Selby<\/a><\/span>\u00a0kreierte &#8222;40 Days And 40 Nights&#8220; (mit ein wenig Selby-typischem Blues-Flair) sind letztendlich die pr\u00e4gnantesten St\u00fccke dieses Werkes, vor allem wenn Scott Davis den Bottleneck \u00fcber die Saiten fegen l\u00e4sst und g\u00e4nsehauterzeugende Slides heraufbeschw\u00f6rt. Genial auch seine psychedelisch anmutende E-Gitarren-Einlassung im Hintergrund beim sonst sehr eing\u00e4ngig gehaltenen &#8222;Can\u2019t Stop Running&#8220;.<\/p>\n<p>Die ziemlich introvertierten St\u00fccke wie &#8222;Redemption&#8220; und das abschlie\u00dfende &#8222;Can\u2019t Get Over You&#8220; wirken wie f\u00fcr Baird geschaffen und zeigen seine gro\u00dfartige (hier fast bardenhafte) Sangeskunst. Angesichts der ph\u00e4nomenalen und reifen Leistung auf diesem Album (dazu noch f\u00fcr einen gerade mal 25-j\u00e4hrigen!), d\u00fcrfte Rob mehr denn je ganz oben auf der Liste von Nashvilles Talent-Sp\u00e4hern stehen (zumal dort, wie oben bereits erw\u00e4hnt, auch noch wohnhaft). Seine Art zu musizieren, d\u00fcrfte aber (im Gegensatz zur Eli Young Band) sehr schwierig zu kommerzialisieren sein, man w\u00fcrde ihm nahezu seiner Seele berauben und das wird ihm sicherlich bewusst sein. Zudem darf dieses einzigartige, texanische Red Dirt-Flair nie verloren gehen.<\/p>\n<p>Was ist das f\u00fcr ein wundervolles Album! Die CD ist erneut in einem Digipak mit eingelegten Steckbooklet aufgemacht, das alle Songtexte beinhaltet. Die spannende Frage wird jetzt schon sein, ob Rob Baird seinem brillanten &#8222;I Swear It\u2019s The Truth&#8220; beim oft so schwierigen dritten Album noch einmal eins oben drauf setzen kann. Wir schw\u00f6ren und wetten schon fest drauf, dass dies der Fall sein wird. Doch jetzt gilt es erst einmal dieses Werk zu genie\u00dfen. Dieser junge Bursche ist einfach grandios!<\/p>\n<p><strong>Carnival Recording Co. (2012)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Country \/ Roots\u00a0Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Dreams And Gasoline<br \/>\n02. Along The Way<br \/>\n03. Same Damn Thing<br \/>\n04. Black And Blue<br \/>\n05. More Than Willing<br \/>\n06. Redemption<br \/>\n07. Don&#8217;t Cry For Me<br \/>\n08. Can&#8217;t Stop Running<br \/>\n09. Please, Please<br \/>\n10. 40 Days And 40 Nights<br \/>\n11. I Can&#8217;t Get Over You<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.robbairdmusic.com\">Rob Baird<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/robbairdmusic\">Rob Baird bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hervorragend! Red Dirt-\/Americana-\/Countryrock-Herz, was willst Du mehr! Genial, was uns dieser junge Singer\/Songwriter da abliefert. Der urspr\u00fcnglich aus Memphis, Tennesse kommende, mittlerweile in Nashville lebende Rob Baird hatte mit seiner Deb\u00fct-CD &#8222;Blue Eyed Angels&#8220; mit gerade mal 23 Jahren schon ein echtes Glanzst\u00fcck abgeliefert. Wir hatten ihn damals bereits als absoluten Geheimtipp proklamiert. 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