{"id":392,"date":"2015-12-14T09:29:00","date_gmt":"2015-12-14T08:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=392"},"modified":"2020-07-07T17:47:12","modified_gmt":"2020-07-07T15:47:12","slug":"rob-baird-blue-eyed-angels-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/rob-baird-blue-eyed-angels-cd-review\/","title":{"rendered":"Rob Baird &#8211; Blue Eyed Angels &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdblue_300.jpg\" alt=\"Bairdblue_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-44000\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdblue_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdblue_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdblue_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bairdblue_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Erneut ein Klasse-Deb\u00fct aus Texas! Erneut eine famose Leistung eines jungen Singer-Songwriters mit einem tollen, Roots-, Americana-, Countryrock-Album voller ins Ohr gehender, wundersch\u00f6ner Songs! Rob Baird stammt zwar aus Memphis\/Tennessee, hatte aber mit dem dort vorherrschenden Soul nie wirklich was am Hut. Trotzdem pr\u00e4gte diese musikverr\u00fcckte Stadt seine Pers\u00f6nlichkeit und sorgte daf\u00fcr, dass er schon im fr\u00fchen Kindesalter begann, Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. Durch das Leben und Arbeiten auf Farmen f\u00fchlte er sich allerdings mehr zum Country hingezogen und nach den ersten musikalischen Gehversuchen, liess ein Treffen mit Chris Knight\u00a0den Entschluss reifen, sich nach Texas zu begeben, um seiner Passion professionell nachzugehen.<\/p>\n<p>Dank der Bekanntschaft mit Scott Davis (Mitglied der Hayes Carll-Band) wurde Bairds gro\u00dfartiges Deb\u00fct in einem sch\u00f6nen Antebellumhaus in Lockhart, Texas eingespielt (Davis hatte sich spontan als Instrumentalist und Produzent zur Verf\u00fcgung gestellt, und die Mithilfe der \u00fcbrigen Bandmithlieder angeboten). Zudem \u00fcbernahm Frank Liddells Carnival Recording Company (Liddell produzierte schon solch namhafte Interpreten wie Chris Knight, Miranda Lambert, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jack+Ingram\">Jack Ingram<\/a><\/span> oder die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span>) die Vermarktung. Frank Liddell und sein Partner Travis Hill waren (im \u00fcbrigen vollkommen zurecht) sofort Feuer und Flamme und verpflichteten Baird stante pede. Diese Begeisterung kann man nach dem Durchh\u00f6ren des elf Songs umfassenden Werkes &#8222;Blue Eyed Angels&#8220; total nachvollziehen. Rob Baird hat ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Talent und auch seine Art Musik zu machen ist nicht allt\u00e4glich.<\/p>\n<p>Geboten wird eine interessante Mixtur aus Alt Country in der Tradition gro\u00dfer Songwriter wie Steve Earle, Chris Knight oder auch Townes Van Zandt, jedoch verbunden mit den herrlichen, eing\u00e4ngigen Melodien, wie man sie aus der Red Dirt Szene von Acts wie u.a. der Eli Young Band, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a>\u00a0<\/span>oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Honeybrowne\">Honeybrowne<\/a><\/span>\u00a0gewohnt ist. Dazu viel Countryrock-, Americana-, und eine dezent staubige Roots-Atmosph\u00e4re. Bairds St\u00fccke (bis auf eine Ausnahme allesamt von ihm mit ein paar Co-Autoren geschrieben) behandeln im Gro\u00dfen und Ganzen Situationen und Gr\u00fcnde um das Scheitern von Beziehungen herum und sind nicht gerade von Optimismus gepr\u00e4gt. Teilweise sind sie dabei sehr atmosph\u00e4risch untermauert mit dunklen E-Bariton-T\u00f6nen (&#8222;Louise&#8220;, &#8222;Maybe Tonight&#8220;) und einer wunderbaren Steelgitarre (klasse z.B. beim Dustin Benthall-Cover &#8222;Crash Hard&#8220; oder bei &#8222;Say Goodbye&#8220;).<\/p>\n<p>Trotz dieser textlich recht bedr\u00fcckenden Inhalte gelingt es Baird mit seiner angenehmen Stimme (sehr Mike Eli \u00e4hnelnd) und den immer wieder eingeflochtenen, flockigeren St\u00fccken (&#8222;Could Have Been My Baby&#8220; &#8211; die erste Single des Albums, &#8222;Here Comes The Day&#8220; &#8211; Tom Petty-Flair, klasse Slidearbeit\/-soli, &#8222;Lonely Road&#8220; &#8211; knackiger E-Gitarren-Rhythmus, tolle Harmonies im Refrain, &#8222;Running away&#8220; &#8211; fantastische, viel Rootsflair verbreitende Lap Steel Gitarren-Begleitung, inkl. Solo) das Ganze nicht in Depressivit\u00e4t ausarten zu lassen. Ganz im Gegenteil sogar, er zieht den H\u00f6rer regelrecht in seinen Bann und l\u00e4sst immer wieder eine angenehme, entspannende musikalische W\u00e4rme aufkommen.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt auch ein Verdienst des durchgehend hohen instrumentellen Niveaus, wobei Ricky Ray Jackson und Scott Davis, die hier so ziemlich alles spielen, was an Saiteninstrumenten im Genre zur Verf\u00fcgung steht, die meisten Akzente setzen. Der Titelsong &#8222;Blue Eyed Angels&#8220; (vor denen Rob im Text eindringlich warnt&#8230;) beispielsweise wartet nach einem recht bedr\u00fcckendem Midtempo-Auftakt mit einem \u00fcberraschend kr\u00e4ftigen Refrain auf (zwei E-Gitarren-Soli, sich steigernde Orgel), das als Mischung aus ein wenig Folk, dezentem Bluegrass und Country angelegte &#8222;Fade Away&#8220; (herrliches Zusammenwirken von Akustikgitarre, Mandoline und Bariton-E-Gitarre) ist einfach umwerfend und &#8222;Let Me Down Easy&#8220; (klasse Steel, knackige Drums) will einem mit seiner markanten Refrainzeile nicht mehr aus dem Geh\u00f6r gehen.<\/p>\n<p>Fazit: Rob Baird ist mit seinem &#8222;Blue Eyed Angels&#8220; ein ganz starkes Album gegl\u00fcckt, dass in Sachen Anspruch, musikalischem Niveau und Reifegrad bereits eine ordentliche Pace vorlegt und f\u00fcr jeden Liebhaber texanischer Americana-, Alternate Country-, Roots-, Countryrock-Kl\u00e4nge eine Menge zu bieten hat. Das Digipack ist zudem noch in recht geschmackvoll in Szene gesetzten Blaut\u00f6nen gestaltet (sehr passend zum Titel und der Atmosph\u00e4re des Werkes), das eingesteckte Booklet beinhaltet s\u00e4mtliche, lesenswerte Texte. Rob Baird, ein gro\u00dfartiger, junger Typ &#8211; im Moment sicher noch ein Geheimtipp, schon bald aber vielleicht einer der neuen Vorzeige-K\u00fcnstler aus Texas! Beeindruckend!<\/p>\n<p><strong>Carnival Recording Co. (2010)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Country \/ Roots Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Running Away<br \/>\n02. Could Have Been My Baby<br \/>\n03. Blue Eyed Angels<br \/>\n04. Louise<br \/>\n05. Fade Away<br \/>\n06. Maybe Tonight<br \/>\n07. Here Comes The Day<br \/>\n08. Crash Hard<br \/>\n09. Lonely Road<br \/>\n10. Let Me Down Easy<br \/>\n11. Say Goodbye<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.robbairdmusic.com\">Rob Baird<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/robbairdmusic\">Rob Baird bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erneut ein Klasse-Deb\u00fct aus Texas! Erneut eine famose Leistung eines jungen Singer-Songwriters mit einem tollen, Roots-, Americana-, Countryrock-Album voller ins Ohr gehender, wundersch\u00f6ner Songs! Rob Baird stammt zwar aus Memphis\/Tennessee, hatte aber mit dem dort vorherrschenden Soul nie wirklich was am Hut. Trotzdem pr\u00e4gte diese musikverr\u00fcckte Stadt seine Pers\u00f6nlichkeit und sorgte daf\u00fcr, dass er schon &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/rob-baird-blue-eyed-angels-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Rob Baird &#8211; Blue Eyed Angels &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[52,119,242,882,923,946,1112],"class_list":["post-392","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-americana","tag-blue-eyed-angels","tag-country","tag-red-dirt","tag-rob-baird","tag-roots-rock","tag-texas"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=392"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/392\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44001,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/392\/revisions\/44001"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}