{"id":3898,"date":"2015-12-14T00:21:00","date_gmt":"2015-12-13T23:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3898"},"modified":"2016-01-21T19:05:42","modified_gmt":"2016-01-21T18:05:42","slug":"bo-bice-3-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/bo-bice-3-cd-review\/","title":{"rendered":"Bo Bice \u2013 3 &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bice.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3923\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bice-299x300.jpg\" alt=\"Bice\" width=\"299\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bice.jpg 299w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bice-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bice-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bice-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Drittes, saustarkes Album des zuletzt mit dem gro\u00dfartigen, von Henry Paul (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Outlaws\">Outlaws<\/a><\/span>, Henry Paul Band, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=BlackHawk\">BlackHawk<\/a><\/span> mit iniziierten Southern Rock-Projekt <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brother+Of+The+Southland\">Brothers Of The Southland<\/a><\/span> eindrucksvoll in Erscheinung getretenen Bo Bice. Was Bice uns hier anbietet, ist eine pr\u00e4chtige, kraftvolle, z\u00fcndende Mischung aus kernigem Southern Rock, wie ihn eben die Brothers Of The Southland oder auch <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a><\/span> zuletzt zelebrierten und wunderbarem, sehr melodischem, southern- und &#8222;spicy&#8220; gew\u00fcrztem New Country\/Countryrock. Der einstige &#8222;American Idol&#8220;-Finalist, der sich seinerzeit mit der damaligen Gewinnerin <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Carrie+Underwood\">Carrie Underwood<\/a><\/span> bis zum Schluss ein packendes Kopf an Kopf-Rennen lieferte, ist in blendender Form.<\/p>\n<p>Bewegte sich sein Major-Deb\u00fct nach der Staffel naturgem\u00e4\u00df noch auf recht kommerziellen Pfaden, bekam man beim Nachfolger &#8222;See The Light&#8220; (mittlerweile auf seinem eigenem Label) wieder den &#8222;wahren&#8220;, unverbogenen, erdigen Bo Bice zu h\u00f6ren &#8211; der musikalische Charakter, f\u00fcr den ihn seine Fans so geliebt hatten. Das war genau die richtige Richtung, denn Bice hat nicht nur den Country im Blut,. sondern vor allem auch den Southern Rock. Seitdem ist einige Zeit ins Land gestrichen. Bo hatte zum Teil mit gesundheitlichen Problemen zu k\u00e4mpfen. Lediglich seine partielle Involvierung auf dem oben bereits erw\u00e4hnten Album der Brothers Of The Southland (jenem Southern Rock-Allstar-Projekt mit so vielen arrivierten Leuten wie Jimmy Hall, Henry Paul, Dan Toler, etc.) diente als weiterer Beweis f\u00fcr seine inzwischen gro\u00dfe Akzeptanz, auch unter den Musikern, in der Szene.<\/p>\n<p>Mit &#8222;3&#8220; kn\u00fcpft Bo Bice jetzt nahtlos an das Vorg\u00e4nger-Werk an, ja setzt qualitativ fast noch einen oben drauf. Wieder hat er s\u00e4mtliche Tracks selbst geschrieben (teilweise in Kooperation mit bekannten Songwritern wie Greg Barnhill und Daryl Burgess), eine Klasse-Mannschaft an Musikern um sich versammelt (u. a. der starke Gitarrist Bart Walker, The Black Crowes-Drummer Steve Gorman, A. J. Croce, Sohn der Singer\/Songwriter-Legende Jim Croce, James Pennebaker, Dan Kelly, Randy Leago) und f\u00fcr die produktionstechnische Zusammenarbeit D. Scott Miller eingebunden, der bereits in der Vergangenheit f\u00fcr so klingende Namen wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Trace+Adkins\">Trace Adkins<\/a><\/span>, Patty Loveless oder Asleep At The Wheel gewirkt hat. Beim hei\u00dfen, b\u00e4renstarken Opener &#8222;Keep On Rollin\u2019&#8220; sp\u00fcrt man deutlich den Einfluss und Eindruck, den ex-Wet Willie-Leader Jimmy Hall bei Bice hinterlassen hat.<\/p>\n<p>Hier groovt, soult und funkt es, dass der S\u00fcden nur so kocht (dezenter Gospeltouch), sch\u00f6ne, passende Bl\u00e4sereins\u00e4tze inbegriffen (Bl\u00e4ser, allerdings nie st\u00f6rend, sondern \u00fcberaus zielf\u00fchrend eingesetzt, gibt es nur bei zwei Tracks zu h\u00f6ren). Doch im Mittelpunkt steht die E-Gitarre, inklusive eines dreckigen, scharfen Solos. Auch der satte Southern-\/Countryrocker &#8222;Coming back home&#8220; beinhaltet deutlich die Inspiration alter Southern Rock-Helden. Das kommt klasse! H\u00f6chst melodisch geht es bei den mit Greg Barnhill komponierten Songs zu: Das von dezenten Streichern und wundersch\u00f6nen Akustikgitarren umgarnte &#8222;Different Shades Of Blue&#8220; erinnert ein wenig an die balladesken Tracks von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrds<\/a><\/span> &#8222;First&#8230; And The Last&#8220;, das Country-\/Outlaw-bluesige &#8222;Lonely, Broke And Wasted&#8220; (sch\u00f6nes Piano, herrliche Steel-Fills) kommt mit einem tollen Power-Refrain daher. Beide St\u00fccke sind dazu mit tollen E-Gitarren-Soli best\u00fcckt.<\/p>\n<p>&#8222;Cold Hearted Woman&#8220; \u00fcberrascht danm zur Abwechslung mal mit einem leicht grassigen Einschlag (Fiddle, Mandoline, Banjo, Akustik-\/Slidegitarre). Retro-Flair pur, das sich auch fast bei allen anderen Liedern immer wieder unterschwellig bemerkbar macht, bieten &#8222;Long Road Back&#8220; (typischer The Marshall Tucker Band-Sound mit Fiddle, Piano, Mandoline, dezenter Querfl\u00f6te) und das phantastische, wundervoll melodische &#8222;Wild Roses&#8220;, das wie eine Art Kombination der Stones-Ballade &#8222;Wild Horses&#8220; und dem Band-Klassiker &#8222;The Weight&#8220; erscheint (tolles Harmonika-Spiel von Bo), ohne dabei auch nur im Ansatz die Eigenst\u00e4ndigkeit und Indikatoren eigener Bice&#8217;scher Songwriterqualit\u00e4t vermissen zu lassen. Traumhafter, genauso lockerer, wie kraftvoller, sprudelnder, erdiger, nat\u00fcrlicher, southern-fueled Countryrock.<\/p>\n<p>Direkt in die Beine geht das satte, groovige und erneut mit Bl\u00e4sern versetzte &#8222;Who Knows What&#8220;. Stark hier das flippige E-Gitarrenspiel (inkl. Solo) von Bart Walker. Ebenfalls richtig kr\u00e4ftig groovend und knallig (fettes Drumming von Gorman), mit einem leichten Psychedelic-Touch, geht es bei dem rockigen Kracher &#8222;Get On And Ride&#8220; zu, Bice \u00e4hnelt hier mit aggressivem, rotzigem Gesang fast ein wenig Lenny Kravitz. Ein wuchtiger Song! Am Ende gibt es zum &#8222;Ausatmen&#8220; mit &#8222;You Take Yourself With Me&#8220; (zusammen mit Produzent D. Scott Miller geschrieben) wieder einen ruhigeren, sehr authentischen Track (sch\u00f6ne Steel-Fills, Fiddle, Harmonies), der die Zeit verarbeitet, als Bo noch in England lebend seine geschiedene Mutter zur\u00fccklie\u00df und wieder nach Amerika zur\u00fcckkehrte, um seine musikalischen Avancen zu forcieren. Ein klasse Abschluss!<\/p>\n<p>Bo Bice hat mit &#8222;3&#8220; (drittes Album, drei Jahre Gesundheit am St\u00fcck, 3 Jahre nach seinem Vorg\u00e4ngeralbum &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/bo-bice-see-the-light-cd-review\/\">See The Light<\/a>&#8222;, Geburt seines dritten Sohnes &#8211; soweit seine Motive zum Titel des Werkes) sein ohne Zweifel bislang bestes Album hingelegt, das von seinen kompositorischen und gesanglichen Qualit\u00e4ten lebt und immer von einem herrlichen Southern-Retro-Feeling umgeben ist. Ja, &#8222;the smell of the deep south&#8220; wabert einem zu jeder Minute dieser klasse Musik um die Nase. Er selbst hat die Scheibe, die er dem k\u00fcrzlich verstorbenen Lynyrd Skynyrd-Bassisten Ean Evans widmete, als &#8222;like your favorite pair of jeans&#8220; bezeichnet. Recht hat er! Ein tolles Teil, f\u00fcr das man sich sofort begeistert. In diesem Sinne ein 3-faches Hoch auf Bo Bice!<\/p>\n<p><strong>Saguaro Road Records (2010)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Keep On Rollin&#8216;<br \/>\n02. Different Shades Of Blue<br \/>\n03. Coming Back Home<br \/>\n04. Good Hearted Woman<br \/>\n05. Lonely, Broke &amp; Wasted<br \/>\n06. Who Knows What<br \/>\n07. Long Road Back<br \/>\n08. Wild Roses<br \/>\n09. Get On &amp; Ride<br \/>\n10. You Take Yourself With You<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bobice.com\">Bo Bice<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/bobiceofficial\">Bo Bice bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drittes, saustarkes Album des zuletzt mit dem gro\u00dfartigen, von Henry Paul (Outlaws, Henry Paul Band, BlackHawk mit iniziierten Southern Rock-Projekt Brothers Of The Southland eindrucksvoll in Erscheinung getretenen Bo Bice. 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