{"id":38389,"date":"2019-10-05T10:26:31","date_gmt":"2019-10-05T08:26:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=38389"},"modified":"2019-10-05T10:26:31","modified_gmt":"2019-10-05T08:26:31","slug":"tito-tarantula-29-09-2019-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/10\/05\/tito-tarantula-29-09-2019-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Tito &#038; Tarantula, 29.09.2019, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-38391 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/TT_haupt.jpg\" alt=\"TT_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/TT_haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/TT_haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/TT_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Schon weit vor 20:00 Uhr hatte sich das ausverkaufte Piano gef\u00fcllt. Die sp\u00e4rliche Saal- und B\u00fchnenbeleuchtung erinnerte stark an die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re der \u201eTitty Twister\u201c House Band von \u201eFrom Dusk Til Dawn\u201c, wo Tito &amp; Tarantula erstmals dem deutschen Publikum pr\u00e4sent wurde. Das B\u00fchnenbild vermittelte die Herkunft Titos, seiner Band und der Musik. Es wurden W\u00fcstenelemente, Berge und die obligatorische Tarantel abgebildet.<\/p>\n<p>Nach einem Filmmusik-\u00e4hnlichen Intro mit martialischer Bandvorstellung, huschten f\u00fcnf Gestalten auf die nebelige, in einen abendrot-m\u00e4\u00dfigen Farbton, inszenierte B\u00fchne.<\/p>\n<p>Mit dem Opener \u201eStrange Face\u201c hatte der charismatische Tito Larriva das Publikum direkt in die Weiten der texanischen W\u00fcste entf\u00fchrt. Begleitet wurde er von seiner Tochter Lolita Caroll Larriva am Bass, seinem langj\u00e4hrigen Freund, Marcus Praed an der Gitarre, und der jungen Keyboarderin Alyssa Grace, die auch an der Mandoline und der Geige gl\u00e4nzen konnte, sowie dem Drummer Victor Ziolkowski.<\/p>\n<p>Mit \u201eBed Of Lies\u201c legte die Band den \u00e4ltesten Song nach, der noch aus der Zeit der Band Cruzados stammt, in der Larriva agierte, bevor er Tito &amp; Tarantula gr\u00fcndete.<\/p>\n<p>Mit einem gewissen Stolz und gl\u00e4nzenden Augen k\u00fcndigte er dann einige Tracks des neuen Albums \u201e8 Arms To Hold You&#8220; an. Diese reihten sich stilistisch nahtlos in die d\u00fcstere und metabolische Mischung aus Blues, Rock &#8217;n&#8216; Roll, Desert- sowie Tex-Mex-Rock ein und standen den Klassikern des Erstlings \u201eTarantism\u201c aus dem Jahr 1997 in keinster Weise nach.<\/p>\n<p>Dem sch\u00f6nen Bluessong \u201eHe&#8217;s A Liar\u201c folgte das wavige, eher ruhige \u201eLove Sane\u201c. Das treibende, rockende \u201eJupiter\u201c riss dann die Besucher aus der\u00a0staubigen W\u00fcstenromantik und auch mit \u201eThis House\u201c und \u201eSlippin&#8216; &amp; \u201eSliding\u201c blieb es eher rockig.<\/p>\n<p>Mystisch-bluesig trug die Band \u201eVirtues Glow\u201c vor. Tito, zu dem Zeitpunkt bestens gelaunt, plauderte zwischen den Songs immer wieder mit dem Publikum und erw\u00e4hnte mehrmals, dass seine Lieder meist von Blut und Tod handeln, was sich demnach auch im Stil der Songs wiederspiegelte.<\/p>\n<p>Gar nicht so d\u00fcster wirkte seine eigentlich stets l\u00e4chelnde Tochter Lolita Caroll Larriva, der man, wie dem Rest der Band, den Spa\u00df anmerkte, im Piano zu spielen. Nicht umsonst hatte Larriva schon zu Beginn der Show erw\u00e4hnt, wie gerne er in dieser sch\u00f6nen Location pr\u00e4sent ist.<\/p>\n<p>Mit den folgenden Songs wie dem stark vorgetragenen \u201eMotorcycle Girl\u201c und &#8222;As Worlds Collide\u201c, verblieb die Band\u00a0auf der straight eingeschlagenen Linie des d\u00fcsteren Blues, um zum Ende mit \u201eCucarachas\u201c, Tito dabei\u00a0teilweise schreiend und diabolisch wirkend, einen mexikanisch angefixten Song zu performen, der mit frenetischen Beifall zwischen den Strophen von den Besuchern gefeiert wurde.<\/p>\n<p>Der Zugabenteil, der lautstark eingefordert wurde, begann mit \u201eGoodye\u201c. Tito und seine Tochter Lolita hatten bei der Ank\u00fcndigung ein humorvolles Zwiegespr\u00e4ch \u00fcber die Intention des Liedes. F\u00fcr Tito ist es ein Song, der von Blut und Tod handelt, w\u00e4hrend die Tochter diesen eher optimistischer sah.<\/p>\n<p>Sei es drum, es war eine gelungene, aber zun\u00e4chst ruhige Verabschiedung vom begeisterten Publikum, auf die die Band standesgem\u00e4\u00df den wohl bekanntesten Song \u201eAfter Dark&#8220;, in einer d\u00fcsteren Extended Version, drauf setzte. Ein besonderer H\u00f6hepunkt war dabei, dass Larriva einige Besucher auf die dann picke-packe-volle B\u00fchne bat und so mit t\u00e4nzerischer Unterst\u00fctzung das Konzert beendete.<\/p>\n<p>Bei der Verabschiedung vom Publikum bat er dann noch seinen Rowdie, der mit dem Wechseln der Gitarren und anderen T\u00e4tigkeiten st\u00e4ndig auf Trab war, auf die B\u00fchne, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren.<\/p>\n<p>Gut 100 Minuten Blues der Marke Tito &amp; Tarantula waren wie im Fluge vergangen und Larriva machte deutlich, dass er nichts von seinem mystischen Esprit aus den Anfangstagen der Band verloren hat. Es ist ihm gelungen, einen gro\u00dfen Teil der neuen St\u00fccke in ein Ger\u00fcst alter Klassiker einzubauen und dabei ein absolut rundes Konzert abzuliefern.<\/p>\n<p>Nach dem Konzert stand die gesamte Band noch am Merchandising-Stand und erf\u00fcllte bestens gelaunt, die W\u00fcnsche der Fans. Larriva nahm sich dabei auch die Zeit, nach den Namen der Fans zu fragen, um dann personifizierte Autogramme zu geben.<\/p>\n<p>Ein Dank wie immer an Jenny und Thomas, denen es immer wieder gelingt, Highlights in das Schmuckk\u00e4stchen des Piano zu holen und zusammen mit ihren Team daf\u00fcr sorgen, dass man sich jederzeit wie ein Gast f\u00fchlen kann.<\/p>\n<p><strong>Line Up:<\/strong><br \/>\nTito Larriva: Lead vocals, guitars<br \/>\nMarcus Praed: Guitars, vocals<br \/>\nAlyssa Grace: Keyboards, violin, mandolin<br \/>\nVictor Ziolkowski: Drums<br \/>\nLolita Caroll Larriva: Bass, vocals<\/p>\n<p>Bericht und Bilder Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.TitoAndTarantula.com\">Tito &amp; Tarantula<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/TitoAndTarantulaOfficial\">Tito &amp; Tarantula bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon weit vor 20:00 Uhr hatte sich das ausverkaufte Piano gef\u00fcllt. Die sp\u00e4rliche Saal- und B\u00fchnenbeleuchtung erinnerte stark an die d\u00fcstere Atmosph\u00e4re der \u201eTitty Twister\u201c House Band von \u201eFrom Dusk Til Dawn\u201c, wo Tito &amp; Tarantula erstmals dem deutschen Publikum pr\u00e4sent wurde. Das B\u00fchnenbild vermittelte die Herkunft Titos, seiner Band und der Musik. Es wurden &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/10\/05\/tito-tarantula-29-09-2019-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Tito &#038; Tarantula, 29.09.2019, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[317,772,1570],"class_list":["post-38389","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-dortmund","tag-musiktheater-piano","tag-tito-tarantula"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38389"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38433,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38389\/revisions\/38433"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}