{"id":3828,"date":"2015-12-14T00:26:00","date_gmt":"2015-12-13T23:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3828"},"modified":"2020-05-21T14:42:50","modified_gmt":"2020-05-21T12:42:50","slug":"kip-moore-wild-ones-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/kip-moore-wild-ones-cd-review\/","title":{"rendered":"Kip Moore &#8211; Wild Ones &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kip2_300.jpg\" alt=\"Kip2_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-43580\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kip2_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kip2_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kip2_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Kip2_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Zweites Studioalbum des aus Tifton, Georgia stammenden Country-Singer\/Songwriters! Nachdem Kip Moore mit seinem Deb\u00fct &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/kip-moore-up-all-night-cd-review\/\">Up All Night<\/a><\/span>&#8220; einen sensationell guten Einstand in Nashville gefeiert hatte (Album Platz 3, die Single &#8222;Somethin&#8216; &#8218;Bout A Truck&#8220; sein erster Nr.1-Hit, &#8222;Beer Money&#8220; und &#8222;Hey Pretty Girl&#8220; jeweils nochmal unter den Top-10), folgt jetzt mit &#8222;Wild Ones&#8220; der bereits hei\u00df erwartete Nachfolger (wieder bei MCA Nashville), nachdem er zwischenzeitlich mit &#8222;Young Love&#8220; und &#8222;Dirt Road&#8220; bereits zwei Singles auf den Markt &#8222;geworfen&#8220; hatte. Das damit schon unter betr\u00e4chtlichem Erfolgsdruck stehende Werk stellt eine behutsame und gut durchdachte Verifikation des Vorg\u00e4ngers dar, also quasi ein Upgrade, bei dem an den bew\u00e4hrten St\u00e4rken festgehalten wurde und in vereinzelten F\u00e4llen ein wenig gefeilt und ge\u00e4ndert wurde. Im Wesentlichen ist hier die etwas st\u00e4rkere Rockausrichtung zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Besonders hervorzuheben ist, dass Kip, wie schon zuvor, wieder konsequent s\u00e4mtliche dreizehn Lieder (mit einigen bew\u00e4hrten und ein paar neuen Co-Writern) kreiert hat, was in diesen K\u00fcnstlersph\u00e4ren nicht allt\u00e4glich ist (viele w\u00e4hlen sich ja meist bequem auf sie zugeschnittenes Fremdmaterial aus). Hut ab daf\u00fcr. Geblieben ist angesichts der begonnenen Erfolgsstory nat\u00fcrlich seine Kooperation in Sachen Produktion mit Hitschreiber Brett James, der auch zwei St\u00fccke kompositorisch begleitet und bei ein paar Background Vocals beigesteuert hat. Lediglich beim Opener und zugleich dem Titelst\u00fcck &#8222;Wild Ones&#8220;, ein Percussion- und Basslinien-betonter Midtempotrack mit einem euphorisch gesungenen Refrain, hat der sich ebenfalls gut im Gesch\u00e4ft befindliche Chris DeStefano an den Reglerkn\u00f6pfen mitgewirkt. Das folgende, sehr flockig und poppig ins Ohr gehende &#8222;Come And Get It&#8220; \u00fcberrascht am Ende mit einem \u00fcberaus intensiven, E-Gitarren-dominierten Instrumentalfinish.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige hitverd\u00e4chtige Momente des Silberlings sorgen wieder die eingespielten Erfolgsautoren Troy Verges und Blair Daily (&#8222;Beer Money&#8220;), die auf Sachen wie &#8222;Girl Of The Summer&#8220; (heartlandtr\u00e4chtige Power-Ballade), &#8222;What Ya Got On Tonight&#8220; (markante E-Gitarrenlinie, energiegeladener Refrain\/Rhythmus) und dem, mit dezent keltischem Flair behafteten &#8222;Running For You&#8220; (klasse E-Gitarren-Solo) eindrucksvoll demonstrieren, wie man in Nashville den Nerv der Zeit trifft. Klasse auch das mit Westin Davis und Dan Couch atmosph\u00e4risch konstruierte &#8222;That Was Us&#8220;, bei dem die in Axel Rose-\/<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kid+Rock\">Kid Rock<\/a><\/span>-Manier gebrachten Refrains\/Harmonieges\u00e4nge sch\u00f6ne Farbtupfer abgeben. Zu einem Favoriten bei Kips Live-Konzerten (zur Zeit ist er ja mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Dierks+Bentley\">Dierks Bentley<\/a> und Canaan Smith gro\u00df auf Tour) d\u00fcrfte im patriotisch gepr\u00e4gten &#8222;Amiland&#8220; das heroische &#8222;Lipstick&#8220; (&#8218;Hey&#8216;- Schlachtges\u00e4nge, ein wenig John Farnham-90er Stadion-Flair) avancieren, in dem Kip in so ziemlich allen bekannten Regionen der Staaten den Lippenstift seiner Liebsten k\u00fcssen m\u00f6chte. Sehr sch\u00f6n und im Refrain mitsingbar das ebenfalls Heartland-gef\u00e4rbte &#8222;Heart&#8217;s Desire&#8220;.<\/p>\n<p>Textlich \u00fcberzeugt &#8222;Complicated&#8220;, wo mit starken Zeilen wie &#8222;All I know sometimes you love it, sometimes you hate it, but what good\u2019s love if it ain\u2019t a little complicated? No it don\u2019t always go like you always hoped it would, but sometimes complicated is pretty damn good&#8220;\u201d proklamiert wird, dass echte Liebe nicht immer nur &#8222;Friede, Freude Eierkuchen&#8220; bedeuten muss. Banjo und E-Gitarren f\u00fchren den wohl Country-behaftesten Song &#8222;I&#8217;m To Blame&#8220;. Das St\u00fcck klettert als erste Single gerade in den Charts nach oben. Steve Millers &#8222;The Joker&#8220; d\u00fcrfte bei &#8222;That&#8217;s Alright With Me&#8220; Pate gestanden haben. Ein lustiger Text und eine typisch coole Gesangsperformance von Kip runden diesen launigen Track ab. Das Piano-betonte &#8222;Comeback Kid&#8220; \u00fcberzeugt in dezent pathetischer Weise im Stile gro\u00dfer zeitgen\u00f6ssischer, amerikanischer Songwriter wie z. B. Will Hoge und legt noch ein paar pers\u00f6nliche Seiten des Protagonisten offen. Ein recht emotional und autobiografisch gef\u00e4rbter, starker Abschluss.<\/p>\n<p>Kip Moore hat mit &#8222;Wild Ones&#8220; dem Druck des erfolgreichen Vorg\u00e4ngers problemlos standgehalten, was, wie beschrieben, umso mehr zu w\u00fcrdigen ist, da es sich hier um Kompositionen handelt, in die er sich ausschlie\u00dflich selbst miteingebracht hat. Das Album wird sicherlich einige Hits hervorbringen und vielleicht auch Chancen f\u00fcr diverse Nominierungen bei den anstehenden Awards in der einen oder anderen Sparte haben. Dazu muss man Kip eine deutlich sp\u00fcrbarere Reife und Weiterentwicklung attestieren. Bester Stoff f\u00fcr Liebhaber auf der H\u00f6he von jungen Wilden wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Church\">Eric Church<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tyler+Farr\">Tyler Farr<\/a><\/span> &amp; Co.! Dickes Kompliment daf\u00fcr!<\/p>\n<p><strong>MCA Nashville (2015)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Wild Ones<br \/>\n02. Come And Get It<br \/>\n03. Girl Of The Summer<br \/>\n04. Magic<br \/>\n05. That Was Us<br \/>\n06. Lipstick<br \/>\n07. What Ya Got On Tonight<br \/>\n08. Heart&#8217;s Desire<br \/>\n09. Complicated<br \/>\n10. I&#8217;m To Blame<br \/>\n11. That&#8217;s Alright With Me<br \/>\n12. Running For You<br \/>\n13. Comeback Kid<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kipmoore.net\">Kip Moore<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/KipMooreOfficial\">Kip Moore bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweites Studioalbum des aus Tifton, Georgia stammenden Country-Singer\/Songwriters! 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