{"id":38251,"date":"2019-09-28T21:52:47","date_gmt":"2019-09-28T19:52:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=38251"},"modified":"2021-05-09T10:41:46","modified_gmt":"2021-05-09T08:41:46","slug":"rozedale-27-09-2019-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/09\/28\/rozedale-27-09-2019-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Rozedale \u2013  27.09.2019, Schwarzer Adler, Rheinberg  \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-38262 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RD-haupt.jpg\" alt=\"RD-haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RD-haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RD-haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/RD-haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem mich Gernot unnachgiebig bearbeitet hatte, mal einem Live-Erlebnis des franz\u00f6sischen Quintetts Rozedale beizuwohnen, ergab sich jetzt mit dem Gig im heimischen Schwarzen Adler, nun endlich die passende Gelegenheit dazu.<\/p>\n<p>Der freute sich wie ein kleines Kind, als er bereits am Nachmittag einen kunstvollen Windf\u00e4nger in Empfang nehmen konnte, den er beim Drummer der Band, Denis Palatin (der kann also nicht nur kr\u00e4ftig poltern, sondern sehr feinmotorisch mit den H\u00e4nden arbeiten), bei einem fr\u00fcheren Auftritt, in Auftrag gegeben hatte. Zwei seiner Werke dienten auch links und rechts oben als B\u00fchnendekoration.<\/p>\n<p>Schade, dass sich im Gegensatz zum Auftritt in der Vorwoche von der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Laura+Cox+Band\">Laura Cox Band<\/a>\u00a0das Verlangen bei einigen Stamm-Besuchern, handgemachten guten Blues Rock neuer junger aufstrebender Acts hautnah zu erleben, scheinbar anderen Interessen zum Opfer gefallen ist. Ein wenig mehr Resonanz h\u00e4tte dem sich gerade im Umbruch befindlichen Adler-Geschehen (\u00dcbernahme durch eine potenzielle neu gegr\u00fcndete Genossenschaft), sicherlich einen weiteren positiven Schub geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So hatten sich vielleicht gerade mal um die 50 Besucher zu Beginn des Wochenendes in Rheinbergs bekannter Musik-Kultst\u00e4tte eingefunden. Die d\u00fcrften sich allerdings \u00fcber ihre gute Entscheidung innerlich selbst auf die imagin\u00e4re Schulter geklopft haben. Denn der F\u00fcnfer um seine beiden Leitfiguren Amandyn Roses (mich rein \u00e4u\u00dferlich und auch von ihrem Stimmvolumen an eine junge <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wynonna\">Wynonna<\/a> erinnernd, passend zum Namen mit rosen-bedruckten Kleid auftretend) und Charlie Fabert, lieferte eine Gala-Vorstellung in Sachen Spielfreude, als auch gesanglichem und instrumentellem K\u00f6nnen ab.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das erste Set mit Tracks wie &#8222;Racing At The Wheel&#8220;, &#8222;Smoking Gun&#8220;, &#8222;Fireplace&#8220;, der flotten &#8222;Nutbush City Limits&#8220;-Adaption, dem proggigen &#8222;Soul Posession&#8220;, dem Freddie King Instrumental-Standard &#8220; Hideaway&#8220;, &#8222;The Sun Won&#8217;t Rise Today&#8220; und der \u00fcberragenden Akustik-Performance beim viel gecoverten &#8222;I&#8217;ll Take Of You&#8220; (grandioser Gesang von Roses, Fabert in Manier eines Akustikgitarren-Wizards) noch einem Abtasten zwischen Band und Auditorium glich (das Adler-Publikum ging aber auch hier schon engagiert mit), war dann in Part 2 mit zunehmender Intensit\u00e4t der St\u00fccke, das ber\u00fchmte Eis, endg\u00fcltig gebrochen.<\/p>\n<p>Amadyn Roses kam zum Opener &#8222;Long Way To Go&#8220; wie aufgedreht aus dem Backstage-Raum und brachte die von dem begeisterten Akustik-Intermezzo noch faszinierten Adler-Besucher stimmungsm\u00e4\u00dfig sofort wieder in die Spur.<\/p>\n<p>\u00dcber Songs wie u. a. das slow-bluesige &#8222;Drifting&#8220;, &#8222;Dance With The Devil&#8220; (sch\u00f6nes Bass-Intro von Pili Tempo, wieder proggig-angehaucht), einem tollen Boogie (klasse HT-Piano-Spiel von S\u00e9raphin Palmeri), begann quasi mit dem, sich in einen w\u00fcsten Trommel-Orkan steigernden Drum Solo von Denis Palatin innerhalb von &#8222;When The Evil Sets Its Sights On You&#8220;, eine furiose Schlussphase.<\/p>\n<p>Der quirlige Lead-Gitarrist Charlie Fabert wechselte zum finalen Track des Hauptteils &#8222;The Kind Of Man You Are&#8220; von der \u00fcberwiegend gespielten Les Paul zu einem Stratocaster-Modell, und was er dann in einer lang w\u00e4hrenden Solo-Passage an seinem Arbeitsger\u00e4t ablie\u00df (episches Spiel mit Leisephase und allen technischen Finessen) war schon als sensationell zu umschreiben. Das Adler-Publikum kam sichtlich nicht aus dem Staunen, angesichts dessen, was der Franzose mit seinen langen d\u00fcnnen Griffeln an T\u00f6nen erzeugte.<\/p>\n<p>Nach den lautstarken Zugaberufen bewiesen Rozedale am Ende, wie man einen alten Blues-Schunkler der Marke &#8222;Got My Mojo Workin'&#8220; in eine wuchtige Blues Rock-Dampfwalze umm\u00fcnzen kann. Hier hatten nochmals alle Beteiligten Bandmitglieder Gelegenheit, auf ihrem Terrain zu gl\u00e4nzen. Danach war dann endg\u00fcltig Schluss und die beiden sympathischen Fronter nahmen sich noch ausgiebig Zeit, die Leute am Merchandising Stand mit\u00a0Autogrammen auf den gekauften Tontr\u00e4gern zu versorgen.<\/p>\n<p>Fazit: Rozedale spielten sich mit einer engagierten Leistung in die Herzen der aufgeschlossenen Adler Blues-Fans. Dieser Gig h\u00e4tte ganz klar ein volles Haus verdient gehabt. Liebe Leute, traut euch auch \u00f6fter mal was neues, damit solche Herzblut-Locations weitergef\u00fchrt werden k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Line Up:<\/strong><br \/>\nAmandyn Roses: Lead vocals<br \/>\nCharlie Fabert: Guitars, vocals<br \/>\nS\u00e9raphin Palmeri: Keyboards, vocals<br \/>\nDenis Palatin: Drums, vocals<br \/>\nPili Tempo: Bass, vocals<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.rozedale.com\">Rozedale<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/rozedaleband\/\">Rozedale bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzer-adler.de\">Schwarzer Adler Rheinberg<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/adler-erhalten.de\">Genossenschaftsinitiative Adler Erhalten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem mich Gernot unnachgiebig bearbeitet hatte, mal einem Live-Erlebnis des franz\u00f6sischen Quintetts Rozedale beizuwohnen, ergab sich jetzt mit dem Gig im heimischen Schwarzen Adler, nun endlich die passende Gelegenheit dazu. 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