{"id":37311,"date":"2019-08-31T12:36:18","date_gmt":"2019-08-31T10:36:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=37311"},"modified":"2019-08-31T12:36:18","modified_gmt":"2019-08-31T10:36:18","slug":"paul-cauthen-30-08-2019-platzhirsch-festival-dellplatz-duisburg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/08\/31\/paul-cauthen-30-08-2019-platzhirsch-festival-dellplatz-duisburg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Paul Cauthen \u2013 30.08.2019, Platzhirsch Festival, Dellplatz, Duisburg \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-37313 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Cauthen-haupt.jpg\" alt=\"Cauthen-haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Cauthen-haupt.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Cauthen-haupt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Cauthen-haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Das Platzhirsch Festival in Duisburg bietet \u00fcber drei Tage ein vielseitiges Kultur- und Musikprogramm. Dieses Jahr hielt es mit Paul Cauthen einen hochkar\u00e4tigen Act der Alternative-Country-Szene bereit. Die ihm zugestandene Dreiviertelstunde von 18.45 Uhr bis 19.30 Uhr nutzte Cauthen vor allem, um Titel seines n\u00e4chste Woche erscheinenden Albums \u201eRoom 41\u201c zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Zum Einstieg holte er mit \u201eHoly Ghost Fire\u201c die Besucher des Festivals vor der gro\u00dfen B\u00fchne des Dellplatzes zusammen. Das mitrei\u00dfende St\u00fcck, zu dem es ein tolles Video gibt, war ein gelungener Auftakt des Konzerts. Im Laufe der n\u00e4chsten Minuten f\u00fcllte sich dann auch der Platz in Duisburgs Zentrum zusehends.<\/p>\n<p>Mit \u201eBig Velvet\u201c und \u201eFreak\u201c spielte Cauthen zwei weitere countrybasierte Songs von seinem aktuellen Longplayer, die mit einem modernen, tanzbaren Beat unterlegt sind. Diese setzten die Menge konsequent in Bewegung. Dar\u00fcber hinaus heizten die beiden Knaller \u201eStill Drivin\u2018\u201c und \u201eSaddle\u201c von seinem Solo-Deb\u00fct \u201eMy Gospel\u201c (2016) den Zuh\u00f6rern geh\u00f6rig ein.<\/p>\n<p>Auf der Setlist standen weiterhin \u201eMy Cadillac\u201c und \u201eEverybody Walkin\u2018 This Land\u201c seiner EP \u201eHave Mercy\u201c (2017), sodass Cauthen einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber seine Solo-Karriere bot.<\/p>\n<p>Etwas ruhiger angelegt waren \u201ePrayed For Rain\u201c und \u201eGive \u2018em Peace\u201c \u2013 Cauthens pers\u00f6nlichem Favoriten von seiner Scheibe \u201eRoom 41\u201c. Die St\u00fccke waren aber dennoch mit einem kr\u00e4ftigen Rhythmus unterlegt, den Matt Pence am Schlagzeug und Ben Barauas am Bass erzeugten.<\/p>\n<p>Die Stimmvarianz in Cauthens Bariton ist beeindruckend. Manchmal h\u00f6rt er sich wie Johnny Cash an, manchmal unternimmt er Ausfl\u00fcge in ungeahnte H\u00f6hen. Gernot kamen gelegentlich Parallelen mit Elvis Presley in den Sinn \u2013 ein Vergleich, den Cauthen sehr freute.<\/p>\n<p>Youngster Parker Twomey am Keyboard und Charley Wiles an der Gitarre steuerten vor allem gegen Ende des Konzerts einige kurze, aber gelungene Einlagen bei. Mit \u201eCocaine Country Dancing\u201c verabschiedete sich die Band. Der Frontmann verlie\u00df die B\u00fchne, w\u00e4hrend seine Mitstreiter den Song zu ende jammten.<\/p>\n<p>Der lang anhaltende, tosende Applaus holte Cauthen erneut zur\u00fcck, obwohl das Hauptset bereits das Zeitbudget um einige Minuten \u00fcberzogen hatte. Bei der Zugabe \u201eHave Mercy\u201c begleitete er sich selbst mit seiner akustischen Gitarre und brachte so seine Show stimmungsvoll zum Abschluss.<\/p>\n<p>Cauthens Auftritt \u00fcberzeugte derma\u00dfen, dass etliche H\u00f6rer den Merchandise-Stand umlagerten und sich zu Spontank\u00e4ufen seiner Tontr\u00e4ger und T-Shirts hinrei\u00dfen lie\u00dfen. Mit seinem Konzert machte er auf alle F\u00e4lle Werbung in eigener Sache.<\/p>\n<p>Ein Kompliment muss ebenfalls an die Veranstalter des Platzhirsch Festivals gehen. Sie bieten K\u00fcnstlern die M\u00f6glichkeit, einem Publikum zu begegnen, dass sonst wenig Kontakt mit hierzulande nicht so popul\u00e4ren Musikrichtungen hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr Cauthen geht es nach seiner Stippvisite in Deutschland zur\u00fcck in die Vereinigten Staaten. Er plant aber, im Herbst des kommenden Jahres wieder durch Europa zu touren.<\/p>\n<p>Nach dem Konzert ergab sich die Gelegenheit, ein Interview mit Paul Cauthen zu f\u00fchren. Dieses folgt ebenso wie die Besprechung seines neuen Albums in den n\u00e4chsten Tagen bei SoS.<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Michael Segets<\/p>\n<p>Line-Up:<br \/>\nPaul Cauthen (lead vocals, guitar)<br \/>\nCharley Wiles (guitar, vocals)<br \/>\nParker Twomey (keys, vocals)<br \/>\nBen Barauas (bass, vocals)<br \/>\nMatt Pence (drums)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/paulcauthenmusic.com\/\">Paul Cauthen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/cauthenmusic\/\">Paul Cauthen bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.platzhirsch-duisburg.org\/\">Platzhirsch Festival<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Platzhirsch Festival in Duisburg bietet \u00fcber drei Tage ein vielseitiges Kultur- und Musikprogramm. Dieses Jahr hielt es mit Paul Cauthen einen hochkar\u00e4tigen Act der Alternative-Country-Szene bereit. 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