{"id":3730,"date":"2015-12-14T00:57:00","date_gmt":"2015-12-13T23:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3730"},"modified":"2016-01-16T19:04:21","modified_gmt":"2016-01-16T18:04:21","slug":"matt-kennon-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/matt-kennon-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Matt Kennon &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Kenn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3760\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Kenn.jpg\" alt=\"Kenn\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Kenn.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Kenn-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Kenn-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Kenn-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Starkes, ordentlich Southern-infiziertes New Country-Deb\u00fct von Matt Kennon. Wir beobachten in letzter Zeit mit Freude, dass gerade aus dem Staat Georgia einige hervorrgagende Acts wie beispielsweise <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brantley+Gilbert\">Brantley Gilbert<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gary+Ray+%26+The+Heartwells\">Gary Ray &amp; The Heartwells<\/a><\/span>\u00a0 und jetzt auch Matt Kennon Anstalten machen, sehr viel frischen Wind in die Nashville-Szene hereinzutragen. Die Jungs haben viel Southern Rock-Feeling im Blut und scheuen sich nicht, ihre Musik teilweise mit unkonventioneller Note fernab aller Chartzw\u00e4nge zu pr\u00e4sentieren (was allerdings nicht bedeutet, dass hier wenig Hitpotential vorhanden w\u00e4re, ganz im Gegenteil sogar).<\/p>\n<p>So auch Matt Kennon, der den Vorteil genie\u00dft, auf einem Indie-Label (BamaJam, ein Unter Label von Ronnie Gilleys und James Strouds &#8222;Stroudavarious Records&#8220;) sich so richtig kreativ austoben zu d\u00fcrfen und dabei noch von einem absoluten &#8222;Who-Is-Who&#8220; an Nashville-Vorzeigemusikern (u.a. Shannon Forrest, Brent Mason, Troy Lancaster, Kenny Greenberg, Chip Martin, Tony Harrell, Paul Franklin, Steve Nathan, Chad Cromwell, Eddie Bayers, Aubrey Haynie, Ilya Toshinsky und viele mehr), Co-Songwritern (Noah Gordon, Ben Hayslip, Shenandoah-S\u00e4nger Jimmy Yeary, Rob Crosby) und von Produzenten-Legende James Stroud (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraw<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Trace+Adkins\">Trace Adkins<\/a><\/span>) unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>Dazu kommen mit Jimi Jamison, dem Ex-Lead S\u00e4nger der AOR-\/Classic Rock-Legende Survivor und Mark Slaughter, Bandleader der amerikanischen Hard Rock-Combo Slaughter noch zwei recht New Country-untypische Musiker hinzu, die Matt seit seiner Jugend verehrt (Survivor war eines seiner ersten Konzerte, auf die ihn sein Vater mitgenommen hatte). Durch die Beisteuerung von einigen Background Vocals (Slaughter dazu auf einem Track E-Gitarre) der beiden erf\u00fcllt sich ein pers\u00f6nlicher Traum Kennons. Das Markenzeichen des jungen Mannes ist zweifellos seine recht au\u00dfergew\u00f6hnliche Stimme, die mit ihrer rauchig heiseren bis raspeligen Art irgendwo zwischen Eddie Montgomery, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bobby+Pinson\">Bobby Pinson<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jeffrey+Steele\">Jeffrey Steele<\/a><\/span> anzusiedeln ist.<\/p>\n<p>Das er\u00f6ffnende &#8222;Drive It Like You Stole It&#8220; legt gleich los wie die Feuerwehr: Ein treibender, aggressiver und gitarrenlastiger Southern Country-Rocker mit jeder Menge Outlaw-Redneck-Esprit. Gro\u00dfe Klasse! Ebenfalls mit viel Drive, aber eine Spur mehr auf Melodie getrimmt, schlie\u00dft sich &#8222;The Man I Used To Be&#8220; an (mit tollem Brent Mason-E-Gitarren-Solo). &#8222;The Call&#8220;, der wohl vom Text her bewegendste Track (es geht um einen Anruf, der quasi einen Mann in letzter Sekunde vom Selbstmord abh\u00e4lt), wurde als Single vorab ausgekoppelt. Der balladeske und vor Emotionalt\u00e4t strotzende Song mit seinem Powerrefrain erreichte die Top-Forty der Charts. &#8222;Mama Raised The Hell Outta Me&#8220; geht danach wieder in die Vollen. Gute Laune-Country mit Honkytonk-Note, wobei alle typischen Instrumente, wie Fiddle, Dodro, Steel, Piano, E-Gitarre zum Zuge kommen. Trace Adkins meets <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Pirates+Of+The+Mississippi\">The Pirates Of The Mississippi<\/a><\/span> k\u00f6nnte hier das Motto lauten.<\/p>\n<p>Herrlich dann wieder das hochmelodische, von etlichen Tempo- und Atmosph\u00e4renwechseln durchzogene &#8222;If I Was Any Kind Of Man&#8220;, wobei die Twin Gitarrenkombination mit parallel spielender Fiddle starke Akzente setzt. &#8222;Ride With Me&#8220; (rhythmisch, Twin Gitarren, Dobro, klasse E-Gitarren-Solo), das mit direkter, harscher Titelzeile versehene &#8222;Some People Piss Me Off&#8220; und &#8222;Too Loud&#8220; (aggressiv, poltrige Drums, Orgel, southern rockig) forcieren dann wieder das Tempo. Immer wieder toll, wie einerseits die E-Gitarren eine dominierende Rolle spielen, dabei aber st\u00e4ndig einen ordentlichen Gegenwind der stets pr\u00e4senten, countrytypischen Instrumente (Fiddle, Dobro, Steel, Piano) zu sp\u00fcren bekommen.<\/p>\n<p>Die Musiker leisten hier gro\u00dfartige Arbeit. Das letzte Drittel des Albums steht dann im Zeichen von mit gro\u00dfer Emotionalit\u00e4t umwobener Balladen und Midtempo-Tracks, die aber dank der bereits erw\u00e4hnten, gro\u00dfartigen und variablen musikalischen Umsetzung klasse r\u00fcberkommen. Einfach toll beispielsweise das bluesig-soulige &#8222;Cry Like Memphis&#8220;, das musikalisches Gef\u00fchlskino der Extraklasse bietet. Und wenn Kennon im pianounterlegten Refrain &#8222;They cried like Memphis when they heard the King was gone&#8220; herausintoniert, ist die be\u00fchmte G\u00e4nsehaut vorprogrammiert. Er erinnert hier, wie auch bei &#8222;Some people piss me off&#8220;, sogar ein wenig an den gro\u00dfen &#8222;B\u00e4r von Detroit&#8220;, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bob+Seger\">Bob Seger<\/a><\/span>.<\/p>\n<p>Matt Kennon hat auf seinem sehr starken Southern-lastigem New Country-Deb\u00fct bewiesen, dass es nicht immer ein Major sein muss, um auf sich aufmerksam zu machen. Das ist eine beeindruckende Vorstellung, die er hier abliefert. Bei James Stroud scheint er in den richtigen H\u00e4nden zu sein, der mit ihm, wie einst mit Tim McGraw, einen behutsamen Aufbau zu planen scheint. Die Messlatte f\u00fcr ein nachfolgendes Album ist allerdings schon in eine enorme H\u00f6he gelegt worden. Matt Kennon, ein Name, den man sich unbedingt merken sollte! Pr\u00e4chtiger Stoff f\u00fcr Freunde von Interpreten wie Trace Adkins, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Church\">Eric Church<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Montgomery+Gentry\">Montgomery Gentry<\/a><\/span>, Bobby Pinson, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Road+Hammers\">The Road Hammers<\/a><\/span>, Clay Davidson oder Jeffrey Steele!<\/p>\n<p><strong>BamaJam Records (2010)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Drive It Like You Stole It<br \/>\n02. The Man I Used To Be<br \/>\n03. The Call<br \/>\n04. Mama Raised The Hell Outta Me<br \/>\n05. If I Was Any Kind Of Man<br \/>\n06. Ride With Me<br \/>\n07. Some People Piss Me Off<br \/>\n08. Too Loud<br \/>\n09. Then There Was You<br \/>\n10. You Can Still Wear White<br \/>\n11. Cry Like Memphis<br \/>\n12. That&#8217;s Love<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.MattKennon.com\">Matt Kennon<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/MattKennonMusic\">Matt Kennon bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Starkes, ordentlich Southern-infiziertes New Country-Deb\u00fct von Matt Kennon. Wir beobachten in letzter Zeit mit Freude, dass gerade aus dem Staat Georgia einige hervorrgagende Acts wie beispielsweise Brantley Gilbert, Gary Ray &amp; The Heartwells\u00a0 und jetzt auch Matt Kennon Anstalten machen, sehr viel frischen Wind in die Nashville-Szene hereinzutragen. Die Jungs haben viel Southern Rock-Feeling im &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/matt-kennon-same-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Matt Kennon &#8211; Same &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[719,783,791],"class_list":["post-3730","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-matt-kennon","tag-nashville","tag-new-country"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3730","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3730"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3730\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6664,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3730\/revisions\/6664"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3730"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3730"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}