{"id":3720,"date":"2015-12-14T00:54:00","date_gmt":"2015-12-13T23:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3720"},"modified":"2016-01-24T19:46:08","modified_gmt":"2016-01-24T18:46:08","slug":"bo-cox-rich-mans-gold-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/bo-cox-rich-mans-gold-cd-review\/","title":{"rendered":"Bo Cox &#8211; Rich Man&#8217;s Gold &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Cox.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3749\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Cox.jpg\" alt=\"Cox\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Cox.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Cox-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Cox-210x210.jpg 210w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Cox-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wer sich intensiv mit der texanischen Red Dirt Musik besch\u00e4ftigt, wird bereits nach kurzer Zeit auf die dortige &#8222;Smith Music Group&#8220; sto\u00dfen. Deren Label &#8222;Smith Entertainment&#8220; bildete bereits das Sprungbrett f\u00fcr viele \u00fcberregionale und finanziell attraktive Major-Kontrakte f\u00fcr mittlerweile arrivierte Interpreten wie beispielsweise die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a><\/span>, Cross Canadian Ragweed, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a><\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Pat+Green\">Pat Green<\/a><\/span>. Aktuell beherbergt es noch immer solch phantastische Acts wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=No+Justice\">No Justice<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Micky+%26+The+Motorcars\">Micky &amp;\u00a0The Motorcars<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Honeybrowne\">Honeybrowne<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Stoney+LaRue\">Stoney LaRue<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bleu+Edmondson\">Bleu Edmondson<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brandon+Jenkins\">Brandon Jenkins<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rich+O%27Toole\">Rich O\u2019Toole<\/a><\/span>, u.s.w., die allesamt das Zeug dazu haben, ganz gro\u00df rauszukommen.<\/p>\n<p>So gilt die &#8222;Smith-Group&#8220; nach wie vor als wahre Talentschmiede, die mit viel Fingerspitzengef\u00fchl K\u00fcnstler und ihr Potential aufsp\u00fcrt und diesen kontinuierlich tolle Voraussetzungen f\u00fcr eine musikalische Weiterentwicklung bietet. Der aus Houston stammende, wieder einmal, wie so oft, musikalisch &#8222;vorbelastete&#8220; Bo Cox (seine Eltern besa\u00dfen ein Opernhaus und musizierten auch selber) ist ein weiteres hervorragendes Beispiel. Dem jungen Burschen hat man f\u00fcr sein Deb\u00fct &#8222;Rich Man\u2019s Gold&#8220; (beackert herzhaft und w\u00fcrzig das Red Dirt-Rootsrock-Terrain mit einer klasse Balance zwischen Country-, Blues-, und Southern Rock-Faktoren) direkt ein regelrechtes Paradeteam zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Mit dem umtriebigen <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mike+McClure\">Mike McClure<\/a><\/span> (sicherlich eine der Schl\u00fcsselfiguren der Red Dirt-Szene) als Produzent und Mitmusiker, dem gro\u00dfartig agierenden Gitarristen Travis Linville, der sich auch f\u00fcrs Mixen und Engineering verantwortlich zeigte und dem ber\u00fchmten <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a><\/span>-Produzenten Joe Hardy, der diesmal die digitale Nachbearbeitung \u00fcbernahm, sind von vorn herein Leute involviert, die fast schon f\u00fcr eine Blankoqualit\u00e4tsgarantie b\u00fcrgen. Cox hat bis auf eine Ausnahme (&#8222;Make Me New&#8220; &#8211; ein am Ende befindlicher Hiddentrack) s\u00e4mtliche Songs selbst komponiert, singt mit angenehmer Stimme und bedient zudem noch die akustische Gitarre.<\/p>\n<p>Die Songs befinden sich \u00fcberwiegend im Midtempo- und balladesken Bereich, stecken aber voller W\u00fcrze und &#8222;rotem Texas-\/Southern-Dreck&#8220;, gespickt mit satten E-Gitarren. Die CD beginnt mit einem knapp einmin\u00fctigem Instrumentalintro, &#8222;Trav\u2019s Intro&#8220;, bei dem Travis Linville in beeindruckender Weise den Bottleneck \u00fcber seine E-Gitarre sausen l\u00e4sst. Es dient als &#8222;Aufw\u00e4rmphase&#8220; f\u00fcr das sich anschlie\u00dfende &#8222;Between The Lines&#8220;, dass in grandioser Form an den Stil des Southern Rocks der sp\u00e4ten siebziger Jahre ankn\u00fcpft (erinnert etwas an guta alte <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=38+Special\">38 Special<\/a><\/span>-Anfangstage) und von Linvilles starken E-Slide-Attacken dominiert wird. Das folgende, melodische &#8222;Carousel&#8220; umkreist den Zuh\u00f6rer mit Fiddle-intoniertem Countryflair (starkes Spiel von Jeremy Watkins).<\/p>\n<p>Wunderbar hier auch die im folgenden Verlauf des Werkes immer wieder punktuell eingestreuten, weiblichen Harmonies von Camille Harp. Dem introvertiert anmutenden, wieder sehr melodischen &#8222;Send Me An Angel&#8220; (mit sch\u00f6ner Baritone-Gitarre) folgt mit &#8222;Talkin\u2019 With The Devil&#8220; der wohl markanteste Song des Albums. Gef\u00fchrt von einer Gibson ES-Gitarre, tippelnden Drums und einem knochentrockenen Bass-Gezupfe, entsteht letztendlich ein ganz dezent angejazzt und bluesig swingender Retro-Club-Sound, der zum unweigerlichen Fu\u00dfwippen anregt. Klasse. Anschlie\u00dfende zaubert der junge Bursche mit &#8222;Gone&#8220; einen schweren, aber sehr cool gespielten Blues Rock-Track aus dem Hut, der mit seinen zwei h\u00f6llisch fetten Solopassagen ein m\u00e4chtig loderndes Feuer entz\u00fcndet.<\/p>\n<p>Ein weiteres Sahneh\u00e4ubchen ist das auf dem Fu\u00df folgende &#8222;Coming Down&#8220;, bei dem das fulminante Gitarrenzusammenspiel der beteiligten Travis Linville, Mike McClure und Shawn Camfield regelrechte G\u00e4nsehaut auszul\u00f6sen vermag. Einfach wunderbar gespielt! Die Midtempost\u00fccke &#8222;Winter&#8220; und das atmosph\u00e4rische &#8222;Burning You&#8220; (der Song hat es \u00fcbrigens sogar auf einen Red Dirt-Allstar-Sampler geschafft!) enthalten mit Dobro, Mandoline und Fiddle einige sch\u00f6ne Zusatzfarbtupfer. Das Titelst\u00fcck &#8222;Rich Man\u2019s Gold&#8220; kommt dann wieder als rotzig, rauer, voller Southern Rock-Flair steckender Red Dirt-Rock in der Tradition von Cross Canadian Ragweed daher und macht richtig Laune. Den Ausklang des Albums bestreitet Bo Cox mit &#8222;Everybody&#8220; und dem bereits o.a. Hidden-Track fast ausschlie\u00dflich akustisch in gepflegter Singer\/Songwriter-Manier eines John Mellencamp.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe St\u00e4rke dieses jungen K\u00fcnstlers ist sein bereits jetzt schon ausgefeiltes Songwriting, seine f\u00fcr sein Alter bereits erstaunliche musikalische Reife und vor allem die Gabe, eine recht weitgef\u00e4cherte Bandbreite von Musikstilen harmonisch und Red Dirt-kompatibel zu vereinen. &#8222;Rich Man\u2019s Gold&#8220; d\u00fcrfte zwar materiell noch nicht zum Wohlstand eines Bo Cox f\u00fchren, beinhaltet aber schon jetzt gro\u00dfen imagin\u00e4ren musikalischen Reichtum! Smith Entertainment hat einmal mehr einen echten Rohdiamanten unter seinen Fittichen.<\/p>\n<p><strong>Smith Entertainment (2009)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Trav&#8217;s Intro<br \/>\n02. Between The Lines<br \/>\n03. Carousel<br \/>\n04. Send Me An Angel<br \/>\n05. Talkin&#8216; Withe The Devil<br \/>\n06. Gone<br \/>\n07. Coming Down<br \/>\n08. Winter<br \/>\n09. Burning You<br \/>\n10. Rich Man&#8217;s Gold<br \/>\n11. Everyday<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bocoxmusic.com\">Bo Cox<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Bo-Cox\/68019013330\">Bo Cox bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sich intensiv mit der texanischen Red Dirt Musik besch\u00e4ftigt, wird bereits nach kurzer Zeit auf die dortige &#8222;Smith Music Group&#8220; sto\u00dfen. 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